Hu is hu in Husum...Maltquartett Tour III

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    • Hu is hu in Husum...Maltquartett Tour III

      Da ist sie nun, die lang erwartete Tour III des legendären Maltquartett. Die Reise wurde lang im voraus geplant in streng geheim gehaltenen Konferenzen auf einer nicht abhörbaren Telefonfrequenz die im Normalfall nur von Kim Jong Un genutzt wird. Nun sind drei von uns in Husum angekommen, der vierte feine Herr reist am Sonnabend Mittag an.
      Die feinen Herren Imperial und Odinnord reisten per Tiefflug vom Niederrhein in vier Stunden an. Jaja, auf der einen Seite von der Energiewende faseln und dann mit 180 auf der linken Spur die Trabbis von der Bahn schießen. Ich selbst wählte den sanfteren Weg aus der Hauptstadt mit Tempomat auf 120km/h. Man hat ja schließlich eine gewisse Verantwortung für die nachfolgenden Genarationen...
      In Husum angekommen empfing mich nicht nur strahlender Sonnenschein, nein auch die beiden feinen Herren taten es. Nach der betont herzlichen Begrüßung machten sich die beiden Herren dann sogleich über die etwa 50 mitgebrachten Fassproben Glenfarclas/Glendronach/Benriach aus den Jahren 1953-2000 her. Nicht etwa, dass sofort alles probiert wurde, aber man hatte den Eindruck, dass dort ein gewisser Nachholbedarf herrschte...
      Aber dann ging es in Richtung Einstein. Dort angekommen gewährte man uns bereits vor 18 Uhr Einlass, was wohl daran liegen mag, dass der Kanzlerbus in Husum gesichtet wurde. Während die feinen Herren sich diverse Biere einpumpten genügten mir zwei Gläser Chardonnay, die das Curryschnitzel (Nr111) bestens begleiteten. Dem Wunsche der feinen Herren folgend, die sich gerade einen Ardbeg New Make mit ca. 70% eintüten, möchte ich erwähnen, dass sie die Nr 116 und 113 gegessen haben, beim ersten war es ein Hirte, beim zweiten ein Räuber. Für mich gab es noch einen kleinen Nachtisch, sowie für uns alle die Gesellschaft von Albert, mit dem wir nett plauderten. Bald zog es uns dann wieder in die Unterkunft, wo die nächsten Tage geplant wurden. Es wird noch eine Menge zu berichten geben. Unter anderem planen wir die freundliche
      Übernahme einer nahe gelegenen Insel...
      Ihr hört von uns.
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal
    • 113
      Genial lecker :top:
      Gut angekommen auch fein
      Wünsche Euch Spaß

      Grüßt mir Albert, ich denke es bleibt nicht einmal Besuch
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Sugar schrieb:

      Viel spass und lasst die Insel ganz!!!

      Wenn nicht wird das Maltquartett kielgeholt und muss zurückschwimmen.

      Moin Moin Maltquartett,
      wenn ihr wirklich unsere kleine Insel freundlich übernehmen wollt, hätte ich noch einen Tipp mit 100% Spassfaktor um unsere Insel zu erkunden. Seit dem 01.05.2013 gibt es bei uns eine Verleihstation für das eAuto von Renault den "Twizy", der Schneewittchensarg läßt grüßen, wenn ihr wißt was ich meine. Der Hintermann sollte nicht unbedingt die Ausmaße eines ausgewachsenen Hochlandrindes haben. Ab 25.-€ kann man eine Menge Spass haben. Leider gibt es keine Telefonnummer sondern nur eine Emailadresse info@pell-e.de bzw. pell-e.de.
      Würde mich freuen euch bei mir begrüßen zu dürfen.

      LG
      Egbert
      "Show me the way to the next whisky bar"
      The Doors "Alabama Song" 1967
    • Hmm, die einen lassen es sich in Kiel gutgehen, die anderen in Husum, beziehungsweise auf Pellworm. Da könnte ich ja glatt Neid entwickeln. Zum Glück bin ich gesegnet :D . Ich freue mich lieber für euch.
      Aber so ganz loslassen kann ich dann doch nicht und daher "gebe" ich mir jetzt ein Jever und (eisgekühlten) Bommi. :trinken: Wie sagts der Hesse? Des zischt wie Abbelsaft. Wobei ich sagen muss, das Jever fand ich früher auch mal besser (liegts an mir?).
      Ich hoffe die Husum-Fraktion hat den Egbert besucht und im Namen aller interessierten Blauen eine seiner original Berliner Currywürste schnabbuliert.
      Gruß, Jens
    • Der heutige Tag begann mit einem kleinen Frühstück in einer Bäckerei. Die feinen Herren zelebrierten Roastbeef- und Rühreibrötchen mit Speck, bei mir war es wie gewohnt ein süßes Frühstück. Im Anschluss daran begingen wir den Flohmarkt am Hafen, fanden aber nichst, was uns gefallen hätte. Also ging es zum Bahnhof, um den vierten des Quartetts abzuholen. Da der Bahnhof mit fünf Bahnsteigen eher übersichtlich ist, wurde der vierte Mann schnell gefunden.
      ALARM!!!!! Der vierte Mann hatte Hunger, was in etwa einer Warnung vor einem Unfall in einem AKW älterer Bauart entspricht. Also fix an den Strand, und die dringendsten Kaubedürfnisse an einer Burger- und Frittenbude befriedigen...was auch gelang.
      Da gerade Ebbe war, gingen wir an den Strand, der sich eher als Matschpampe präsentierte. Der Wind, die Sonne, die Luft, das Wasser, die Ruhe,alles stimmte. In der Wohnung wurde dann noch ein kleiner Imbiss eingenommen, der in flüssiger Form verabreicht wurde.
      Ja, und dann war es auch schon Zeit in Richtung Einstein aufzubrechen. Dort gab es dann wieder üppig zu essen, wobei einer aus dem Quartett noch einen Nachschlag gewünscht hätte...wer war das denn wohl? Müde von der Luft und vom Essen ging es nach Hause, wo man sich nur noch das aktuelle Sportstudio antat. Das hatte besonderenReiz, da der Bericht im Fernsehen von einem anwesenden Schalker und einem Dortmunder zwar nicht unbedingt kompetent, so aber doch wortreich kommentiert wurde. Der Abend plätscherte dahin, wir wurden müde und das war dann auch der Tag zwei unseres Treffens...gute Nacht.
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    • Heute ist Weltlachtag. Den haben wir gefeiert...Jetzt gehen wir erstmal zu Albert essen, denn der Berg hat Hungermit aller Macht. Später dazu mehr auf dieser Frequenz. Es sei nur soviel verraten, dass dabei Schafe, Pharisäer und jede Menge Schlick eine große Rolle spielen...
      Nun gehen wir erstmal zu Albert essen, denn der Berg hat Hunger...und Berge soll man nicht warten lassen.
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    • Das Frühstück fand wie gewohnt in dem bereits bekannten Café statt. Gut gestärkt ging es dann in Richtung Nordstrand, einer Halbinsel von der aus man per Fähre die Insel Pellworm ansteuert. Um unnötige Kosten zu vermeiden, ließen wir den Bus am Hafen stehen. Um 10:40 Uhr begann dann die halbstündige Überfahrt. Die war absolut nichts für Freunde von Wind und Wellen. Das Schiff, die Pellworm I lag wie ein Brett auf dem Wasser und legte pünktlich im Hafen von Pellworm an.
      Hmm, die Insel ist doch ganz schön groß, wenn man nicht mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs ist...und der Hafen liegt nicht gerade in der City von Pellworm, wobei eine wirkliche City gibt es bei etwa 1100 Einwohnern nun wirklich nicht. Am Anleger stand ein Bus, in den wir alle einstiegen. Also folgten wir der Herde und stiegen mit ein. Die Fahrt war kostenlos, aber bei weitem nicht umsonst. Der Fahrer sprach einen herrlich norddeutschen Dialekt und begrüßte die Fahrgäste freundlich. An der ersten Haltestelle, wir konnten unseren Zielort den Leuchtturm bereits in der Ferne erkennen, stiegen wir aus.
      >>Moin, geit mol obn oppn Deich längs, dat is de beste Wäich...<< so etwa lauteten die Worte des Busfahres. Also taten wir wie empfohlen, denn der musste das ja schließlich wissen. Oben auf dem Deich empfingen uns die eigentlichen Bewohner der Insel...Milliarden von Schafen mit ihren Lämmern. Diese verständigten sich untereinander, dass das Maltquartett nun endlich eingetroffen war und zeigten uns im wahrsten Sinne des Wortes den Weg. Als ob sie von uns getrieben werden liefen sie vor uns her, aus wenigen wurden Dutzende, Hunderte...
      Nach einer guten Stunde standen wir dann vor einem Imbiß, in dem Currywurst und Maltwhisky angeboten werden. Also rein und dann ein großes Hallo. Die bereits anwesende Familie erfreute sich an der in voller Lautstärke dargebotenen "Berliner Schnauze" mit tatkräftiger Unterstützung der Fraktion aus NRW. Der Wirt, dem man seine sprachliche Herkunft noch deutlich anhört, war ebenfalls erfreut mal wieder heimische Klänge zu hören und bereitete uns die geforderten Currywürste mit Pommes, die uns dann auch außerordentlich gut schmeckten. Auch die Schärfe ließ nicht zu wünschen übrig, kein Wunder, denn ein Teil der Ware stammt aus der Hauptstadt...und wir sind nun mal von jeher die Schärfsten, da kann selbst ein Schalker nichts ausrichten.
      Egbert erhielt, wie gewünscht, noch ein paar Bartücher und dann ging man zum gemütlichen Teil über. Hier schreibe ich bewußt "man", da es für mich an alkoholischen Getränken nur eine "tote Tante" gab, also Kakao mit Rum. Auf die Inselvariante mit einer Art Spirituose, die mir äußerst suspekt erschien, habe ich mit voller Absicht verzichtet. Die anderen feinen Herren atmeten dann noch ein paar Biere, ein paar Würste und ebenfalls Pharisäer (Kaffee mit eben diesem Zeug) und einiges an Whisky ein, was mir als Fahrer natürlich verwehrt blieb, da ich ja für den reibungslosen und unfallfreien Transport der Herrschaften verantwortlich bin.
      Dass selbst ich meine geschulten Adleraugen nicht überall haben kann, zeigte sich auf dem Rückweg zur Fähre sehr deutlich zeigen sollte...
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    • Auf dem Rückweg herrschte Ebbe. Das bedeutet, dass sich das Wasser des Meeres frische Kraft weit draußen auf eben diesem holt. Beim Gegenteil von Ebbe hingegen, man spricht hier von Flut, reicht das Wasseer bis ans Ufer.
      Bei Ebbe kann man also theoretisch dort laufen, wo sonst Wasser ist. Da aber dort meistens eine Pampe den Boden bedeckt, die nicht nur nicht gut riecht, sondern auch äußerst zäh ist, wählt man diesen Weg, wenn man ihn denn wirklich wählt, mit einem besonderen Schuhwerk, das auch unter dem Namen Gummistiefel bekannt ist. Vielleicht nicht in Bayern, wo es auch Ebbe und Flut gibt, aber eher in den Kassen der Gemeinden (Ebbe) oder in der Anzahl derer, die ihre Gelder im Ausland parken (Flut).
      Wir jedenfalls waren nicht mit diesem Schuhwerk bestückt, also gab es auch keinen Grund dieses matschige Land zu betreten. Da es aber trocken zu sein schien wagten die feinen Herren Ben Nevis und Imperial diesen Weg, um eine wenn auch sehr kleine Abkürzung in Richtung Fähre zu nehmen.
      Der Vernünftige, weil nicht vom Genuss diverser Pharisäer beseelte, im Quartett, also ich, sowie der sehr feine Herr Odin gingen den normalen Weg am Strand entlang. Zwar hatte der feine Herr Odin auch einiges vom köstlichen Pharisäer genascht, aber für ihn war die Abkürzung wesentlich uninteressanter als ein Gespräch mit mir, was wohl kaum einen verwundern wird.
      Wir schlenderten also den normalen Weg entlang und plauderten üpber Schalke und die Welt, als wir plötzlich einen Schrei vernahmen...
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    • In einer Entfernung von etwa 100m sah man den feinen aber schwankenden Herrn Berg sich in Richtung Strandweg bewegen, während der ebenfalls sehr feine Herr Imperial sich auf einen Tauchgang zu begeben schien. Diesbezüglich hat er eine sehr große Erfahrung, wie er uns auf der Hinfahrt der Fähre mit einem gewissen Stolz zu berichten wusste, diese bezog sich jedoch nicht auf einen Tauchgang im Schlick der Nordsee ohne entsprechende Ausrüstung, was die anderen Teilnehmer der Reise jedoch nicht wissen konnten.
      Was war also passiert?
      Imperial und Ben Nevis navigierten im an sich trockenen Gelände, als eine Art Wasserlauf oder aber auch nur wesentlich schlammigeres Gelände, den Weg kreuzte und ihre gewünschte Abkürzung zunichte machte. Die sich daraus ergebende logische Konsequenz wäre also gewesen zum vernünftigen Teil der Gruppe zu stoßen, also zu mir und dem Schalker Anhängsel, um dann trockenen Fußes zur Straße zu gelangen, die sich bereits in unmittelbarer Nähe befand.
      Diesen logischen Teil erkannte der feine Herr Ben Nevis und befolgte ihn, was auch darauf zurückzuführen ist, dass er als Hauptstädter Gefahren einfach erkennt. Imperial hingegen setzte sich der drohenden Gefahr aus und betrat den unsicheren Weg. Der erste Schritt erfolgte noch auf trockenem Untergrund. Auch der zweite Schritt, dem der dritte und letzte über das unwegsame Gelände der Sache ein Ende bereitet hätte schien sicher...er schien es aber nur, denn plötzlich erfolgte der bereits erwähnte Schrei und unser nicht mehr so ganz feiner Herr Imperial lag längs im Dreck. So jedenfalls dachte der feine Herr Odin, der nichts weiter Böses ahnend ihm freudig zurief. >>Bleib so...<<
      Tatsache war jedoch, dass Imperial sich knöcheltief im Schlick befand und weiter in die Tiefe abzurutschen drohte. Mit nicht unerheblicher Kraft rettete er sich dann bäuchlings robbend in die Freiheit. Damit war die Sache dann nicht mehr so lustig, jedenfalls nicht für Imperial. Die anderen drei ergossen sich, selbstverständlich nur aus Anlass des Weltlachtages, in in andauernden Lachsalven, die nicht zu enden schienen. Das änderte sich auch nicht, als wir das Ergebnis des Tauchgangs sahen...
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    • MAN IN BLACK...
      So sah er dann aus: An sich schon in schwarz gekleidet war er noch viel schwärzer. Lediglich das Gesicht war noch weiß, geprägt von der Angst des soeben Erlebten. Er war also knöcheltief in den Schlamm eingesunken, was man nicht so sehen konnte. Daher erschien mir auch meine Frage >>Wie tief bist Du mit den Füßen eingesunken?...<< auch durchaus legitim.
      Nicht jedoch für den nun gar nicht mehr feinen Herrn Imperial, der mir etwas entgegenschrie, dass ich hier im Forum allerfeinster Geister nicht wiedergeben möchte.
      Er sah aus wie ein Zombie. Schwarz verschmiert, die Schuhe verkrustet, die Hose eine klebrige Masse, ein Bild für Götter. Der feine Herr Berg hatte sich inzwischen wegen des anhaltenden Lachanfalles auf den zum Glück sehr breiten Fahrradweg gekniet, während sich Odin hinter dem Schafzaun auf der Wiese krümmte. Was blieb mir da übrig, als aufrecht zu bleiben, zwar ebenfalls lachend, aber eben aufrecht.
      In diesem Zusammenhang bitte ich zu bemerken, dass es zwar Lachsalven ohne Ende gab, aber keine Schadenfreude, nein nur reine Freude, auch wenn der feine Herr Odin auch immer wieder, von Lachsalven unterbrochen, rief >>Es tut mir so leid, soooo leid...<<
      Drei plus SchlickImperial erreichten den Hafen, wo sich zum Glück auch ein Wasseranschluss nebst Schlauch befand. Er zog sich aus und wusch Hose, sich selbst und die Schuhe. Wobei er sich leicht darüber erregte, auch die Unterseite der Schuhe abzuspülen, damit dann auf der Rückfahrt in MEINEM Kanzlermobil kein Schaden entstünde. Mir unverständlich, aber so ist er eben...
      Zum Glück kam die Sonne heraus, und die nassen Sachen trockneten wenigstens etwas...der Geruch jedoch blieb.
      Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Überfahrt, Rückfahrt, Essen bei Albert (Ohne mich, denn ich bin ja nur der Schreiber)...
      Gute Nacht.
      Eines noch liebe Leser: Ihr dürft nur lesen, wir waren dabei. WIR, das Maltquartett, denn nur mia san mia. Glück Auf !!!
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    • Inzwischen ist die Schlick-Wäsche samt Schuhen bei mir eingtroffen. Meine Frau ist telefonisch schon informiert, das morgen ein Extra-Waschegnang der Maschine ansteht, schließlich soll das Maltquartett in Gänze gut aussehen. Morgen steht der private Besuch bei mir - also nicht im Lokal - auf der Agenda.
      Nordfriesland - der einzig echte Norden
      ______________________________________________
      www.einstein-husum.de
      www.whisky24.net
      email an: albert@einstein-husum.de
    • @Albert: DANKE! Deine Frau, Du und Eure Waschmaschine seid meine Rettung! :umarmen:
      @Werner: Nix geht über eine souveräne Hofberichterstattung! :rofl:

      Nicht bis zu den Knöcheln, bis zur Hüfte habe ich in dieser stinkenden Gülle gesteckt.
      Meine Freude war und ist grenzenlos.

      Meine Fresse, was haben wir uns bepisst vor Lachen...... :rofl: :rofl: :rofl:
      "Sie dürfen nicht alles glauben, was sie denken."
      (c)Heinz Erhardt

      "Der Elekrolytmangel ist der größte Feind des Trinkers. Von der Dehydrierung einmal abgesehen"
      (c)Herr Lehmann, Sven Regener
    • Moin Gemeinde .wie gesagt ...mein Bericht kommt erst noch........aber eins muss ich vorab sagen: wie Markus das gestern weg gesteckt hat,war ganz groß.respekt. Wie der Berg meine nächtlichen flatuenzen erträgt ist ebenfalls groß.....aber dazu am Freitag dann mehr. Auf geht's, frühstücken und ausnahmsweise mal einen Whisky.....ich denke es wird irgendeine widerliche Fassprobe gf1953 oder so.....
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • altstadtkneipe schrieb:

      :top: :top: :top:
      Danke, Werner. Das nenne ich einen Augenzeugen... WIR waren nun auch dabei.
      "SchlickImperial"... :rofl:



      :top: :headbang: :headbang:

      Alles wir gut und so ist es auch gut,
      und da Du nun "entmüffelt" bist "SchlickImperial"........ gut das nix weiter passiert ist :umarmen:
      1900
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    • Komisch, irgendwie denke ich dass ich mich im Büroalltag befinde. Die Mittagspause ist vorbei und es herrscht absolute Ruhe. Nur das Schnarchen vom einen oder anderen der feinen Herren ist zu vernehmen. Obwohl ich Schlaf um diese zeit keineswegs gewohnt bin, werde ich mich auch etwas hinlegen, schließlich war ich heute schon in Dänemark, um Leverpostej, Ymer und Karrisalat zu kaufen...
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    • whiskykanzler schrieb:

      Auf dem Rückweg herrschte Ebbe. Das bedeutet, dass sich das Wasser des Meeres frische Kraft weit draußen auf eben diesem holt.

      Nicht ganz richtig Werner.
      In Wirklichkeit ist das Meer in Schottland, um Kraft (und so) zu tanken :duck_weg:
      Slainte!
      Martin

      Friend of Lossemer Whiskyfreunde - sklatschtglei - die lossemer kumme
      _______________________________________________________________
      You are not drunk if you can lie on the flor without holding on! (D. Martin) :trinken:
    • Montag. Im Normalfall bleiben heute die zu Hause, die am Wochenende zu tief in die praktische Malzarbeit eingestiegen sind. Wir jedoch fühlen uns der Kultur des Landes verpflichtet und sind wieder früh wach. Das Frühstück findet am gewohnten Orte statt. Dann geht es für den Fahrer, also für mich denn ich habe heute ein paar Stunden frei, in Richtung Nachbarland. Die feinen Herren wollen sich in dieser Zeit etwas in der "Stadt" umsehen. Ohne zu wissen was dort passieren würde, konnte ich es mir irgendwie doch vorstellen, obwohl ich es nicht wollte...
      Also auf in Richtung Dänemark. Man mag mich für verrückt halten, was ja auch durchaus stimmt, dass ich ins Nachbarland fahre, um ein paar Lebensmittel zu kaufen, aber da gibt es eben Dinge, die es anderswo nicht gibt.
      Ymer, Karrisalat, Rekeost und natürlich Kanelstäng. Dafür nimmt man dann auch gerne mal 60km Anfahrt in Kauf. Das ist etwa so, als wenn ich im Forum lese, dass im Gestränkestützpunkt Strömpeldorf doch tatsächlich der Takalubombor für 38,83 zu haben ist. Aber Leverpostej und Ymer sind eben doch etwas völlig anderes. Es war schön eine kurze Zeit in Tonder (Mit / mitten durch das o) zu sein. Die Dänen sind freundlich, haben einen lustigen Akzent, wenn sie deutsch sprechen und sind einfach gemütlich. Dann ging es aber schnell zurück, denn der tarifmäßige Urlaub beträgt für Fahrer feiner Herren nur wenige Stunden. Wieder in Husum angekommen empfingen mich die feinen Herren in bester Laune. In der Zwischenzeit hatten sie bei "Tante Jenny" lecker Duckstein vom Fass getrunken, dass dann, wieder in der Wohnung angekommen mit NBA und einigen (meinen...) Fassproben abgerundet wurde. Die allgemeine Müdigkeit die alle befiel, führte zu einem Kurzschlaf, der dann wohl auch nötig war.
      Für den Nachmittag des Tages war ein Besuch beim besonders feinen Herrn Albert angesagt. Er wollte endlich mal Menschen aus großen Städten und Gemeinden auf seinem Landsitz empfangen, was wohl auch jeder versteht, der schon mal in dieser Ecke von diesem unserem Lande gewesen ist. Kaum angekommen erfolgte eine Führung durch das Anwesen. Hierbei war erkennbar, dass zwei des Maltquartetts den Ausführungen Alberts bezüglich der Flora und Fauna des Gartens nicht einmal im Ansatz folgen konnten. Das ist natürlich auch kein Wunder, wenn man sein Wissen nur darauf beschränkt wie lang die Trommelstöcke des Drummers Eddy McKilbrister der Gruppe "schrottende Jungfrau" sind...
      Es war jedenfalls sehr interessant, was der Albert da erzählte. Dann ging es aber auch schon zur Sache, dass heißt der Grill wurdegestartet und mit einigem Getier in Wurstform belegt. Es ist mir immer wieder unverständlich welche Mengen in anderen Körpern in Form von Nahrung verschwinden können. Bei mir war nach drei Würsten Ende.
      Als es dann langsam kühler wurde kamen wir im Inneren von "Schloss Albert" in den Genuss eines Klavierstückes von Bach, gespielt von Albert auf einem Steinway & Sons Flügel (Seriennummer 539?) von 1858?. Lange wurde geredet, gelacht und auch Whisky getrunken, von dem selbst der Fahrer naschte, um dann aber wieder in die nötige Disziplin zu verfallen, die das Führen eines Fahrzeuges mit drei feinen Herren ermöglicht. Wir sind ja hie schließlich nicht auf Pellworm, wo es nur einen Polizisten gibt, der ja auch nicht alles sehen kann, weil es ihm auch schon vor den Augen verschwimmt...
      Wer nun dachte, dass es genug der Fresserei gewesen wäre, sah sich getäuscht, denn Frau Albert hatte noch Platten mit Schnittchen vorbereitet. Wenn ich Platten schreibe, ließe sich das durch Tischtennisplatten näher und besser umschreiben...jedenfalls war es köstlich. Auch die mir dargereichte Cola schmeckte. Einen großen Dank und eine tiefe Verneigung vor der Gastfreundschaft von Albert und dem Albert seine Frau
      Spät am Abend brachte ich dann die feinen Herren sicher zurück in die Unterkunft, wo dann auch schlagartig Ruhe herrschte, was daran gelegen haben mag, dass der "Absacker" in Form eines 1970er Glenfarclas für die nötige Bettschwere gesorgt haben mag.
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    • Dienstag.
      Heute wollen wir raus aufs Land, wobei dieser Begriff an sich absurd ist, da wir ja bereits da sind...
      Die Fahrt ging nach Tönning zum Multimare, einer meeresbiologischen Ausstellung (so sagte es mir gerade der fein Herr Odin, wieder einmal mit dem Herthabären im Bett kuschelnd). Diese Ausstellung lässt mich in Zukunft ganz sicher überlegen, welchen Meeresfisch ich noch essen werde. Diese überaus detailreichen Informationen wurden lediglich etwas getrübt durch die Anwesenheit einer Schulklasse aus dem Grenzgebiet Pfalz/Schwaben, die mit ihrer Mundart sogar den sonst immer äußerst ruhigen und gelassenen und nie aufgebrachten Herrn Odin etwas verärgerten. Selbst meine Darbietung vereschiedenster Mundarten wollten ihn nicht aufheitern.
      Wer also mal in der Gegend ist, sollte sich diese Ausstellung unbedingt ansehen und ein paar Minuten im Erlebnisraum Großaquarium verbringen. Dort gelingt es jedem seinen Puls auf Zimmertemperatur zu senken, wenn er und natürlich auch sie, man will ja politisch korrekt bleiben, spährischer Musik lauschend den Fischen zusieht. Ganz großes Kino zum Abschalten !!!
      Weiter ging es nach Westerhever Richtung Leuchtturm. Hier steht das rot/weiß gestreifte Ding, dass alle schon mal auf irgend einem Bild gesehen haben. Von oben brannte die Sonne, was sich bald auch deutlich in einer Farbveränderung der Kopfhaut zeigte. >>Sonne Meeresluft und Wind, röten Deinen Kopf geschwind<< sagte schon der alte Marschlanddichter Harm Harmsen und der muss es ja wissen. Zurück vom Leuchtturm drängte dann unser Zweitjüngster, also wieder der Odin...denn der ist es eigentlich ja immer, wenn was passiert...noch dem weltweit bekannten Luftkurort Sankt-Peter-Ording, oft anreisende Gäste sprechen nur noch von Sankt-Peter, einen Besuch abzustatten. Dem wurde stattgegeben und es lohnte sich. Ein Glas BioMaris mit 3,5% Meerestiefwasser, ein Fischbrötchen und ein kleiner Rundgang rundeten das Programm ab.
      Die Rückfahrt wurde durch die Interpretation diverser deutscher Schlager sehr kurzweilig. Wir überlegen eine CD aufzunehmen, der Titel steht allerdings noch nicht fest.
      So, nun muss ich vorerst Schluss machen, denn es geht Richtung Einstein..drei wollen essen...und einer muss sie begleiten. Mahlzeit.
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    • Also Werner, Deine Beiträge sind immer wieder schön zu lesen.
      Aber bitte, bitte könntest Du nicht diese detailierteren Beschreibungen, was das Konsumieren von Whisky angeht, wie etwa Faßprobe und 1953, 1958, 1970 und was sonst noch weglassen? Aso meine Freude für euch strapaziert das doch arg. :duck_weg: :rofl: :D
      Gruß, Jens