Platten Reviews

    • Wo wir hier gerade bei Southern Rock sind, empfehlen kann ich die folgende:

      Rossington: "Take It On Faith"
      jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/…-it-on-faith/hnum/5090911

      Eine wirklich saustarke, bluesgetränkte Southern Rock Scheibe von Gary Rossington. Dieser ist ja übrigens das einzig verbliebene / überlebende Gründungsmitglied von Lynyrd Skynyrd.
      Seine Gitarre, seine Riffs, seine Soli sind einfach sensationell gut!!!
      Am Gesang hier ist seine Frau Dale Krantz-Rossington (welche auch seit Mitte der 80er bei Lynyrd Skynyrd für die Backing Vocals zuständig ist), ihre Stimme ist bärenstark, schön rauchig und rockig!!
      Vom Feinsten von A-Z diese Scheibe :top:
      "I´m dirty, mean and mighty unclean" - Bon Scott
      "Will you let me go to hell the way I want to?" - Wild Bill Hickock
    • ULVER - The Assassination of Julius Caesar
      Stil: Ambient/Wave/Pop/Elektro.

      Die norwegische Band ULVER sind 1993 mit derbstem Black Metal angefangen und haben seitdem eine Entwicklung mit- bzw. durchgemacht, die sehr sehr viele Fans verstoßen, aber genau so viele neue Fans erreicht hat. Mit dem aktuellen Album haben die Herren jetzt "ihr Pop-Album" aufgenommen. Klar ist, dass keine der teilweise 9.20 Minuten dauernden Stücke es je in eine Radio-Playlist schaffen werden, denn wirklich Mainstream ist keines der 8 bzw. 9 Lieder. Aber ich fühle mich von Beginn an auf einer Soundreise, die irgendwo im (fiesesten) 80er Jahre Synth-Pop á la DEPECHE MODE oder mehr noch A-HA ihren Anfang nimmt - und über ganz eigenwillige Arrangements (TALK TALK) in den Sounds der Gegenwart (UNDERWORLD) ankommt. Und immer wieder lassen mich die vorhandenen aber kaum noch zu erkennenden Gitarren an den Ursprung der Band denken.
      Am besten zu genießen auf einer stressfreien Fahrt in Sonnenauf- oder -untergang und vor allem am Stück.
      Als Anspieltipp empfehle ich Stück Nr.2, "RollingStone"


      "Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen."
      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778)
    • Roadkill BBQ - Das 3. Album der Nitrogods. out 26.05.2017

      1. Rancid Rock genau so kommts rüber. Etwas sperrig, aber so sind sie eben. Machet laut !
      2. Roadkill BBQ, ein Stampfer, ein Mitsinger, ein Blues, ein Rock, ein Rockn Roll
      3. My love is a wirebush....schön aggro mit viel Gas, es peitsch nach vorne
      4. Boogyman ein Thema was uns allen aufgezwungen wird. Terror. Die Band hat es düster und schwer umgesetzt
      5. Bad place, wrong peolpe....uuh....Titel sagt alles, genau so ist der Song. Ich liebe ihn. Live mega!
      6. Wheelin`....Harley fahren....mit 1000 Mann....so kommt das Lied daher. und raufgeschaltet, schneller
      7. A los muertos. Spanmish machen sie ja gerne mal zwischendurch. Der Song ghet so. ist ok.
      8. The price of liberty. Mir etwas zu getragen, aber musikalisch trotzdem gut
      9. Race to ruin. schön zum abtanzen.
      10. I hate - jepp. Musikalisch wirklich ein Schritt weiter als auf dem 2. Album. Ich mag dieses hell agressive...geil
      11. Father . Kloppt mich nicht so aus der Furche.
      12. Where have the years gone tja...das fragt man sich, wenn man so an sich runter guckt. Wenn man allerdings den Sound hört, ist man jung.
      13. Russian rocket - Ein sogenannter Bonustrack....Henny prollt schön rum....gefällt mir. Vor allem die motörhead Zitate....out to lunch...
      14.Did Jesus turn water into beer...hätte er mal, vielleicht wäre er dann heute mein Gott......ein schwerer getragener Rocker zum Schluss des Albums. Oimel rockt das Ding mit seiner schweren Stimme und seinem dunklen Bass in Grund und Boden.

      und das alles in unter 60 Minuten...da weißte wie weit der Gashahn aufgerissen ist !

      Das Album braucht Lautstärke. Ist nix für nebenbei.

      Kauft es !!
      Kauft es !!!
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      clansman-malt-connection@gmx.de
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      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • Black Star Riders " Heavy Fire" CD 2017

      Das neue, dritte Album.
      Aufs erste hören wirkt es unspektakulär und ich denke " ist ja wie die beiden anderen"

      Aber nein, dann doch nicht. Ist schon anders. Klar, der Stil ist geblieben, aber nach 40 Jahren Thin Lizzy machste eben auch nicht die Neuerfindung der Rockmusik.

      Die Platte hat jedenfalls nichts an drive eingebüßt und stellt sich vor ihre Vorgänger.

      Mit nur zwei Worten zu beschreiben: Sauber durchgezogen.

      11 Stücke, nicht übertrieben hart am gas, nicht übertrieben auf der Bremse......ein schöner, mal sanfter mal treibender Rock, ein Hauch Südstaaten, die Back-Chöre brauch ich manchmal nicht, untermalen aber trotzdem gut das Gesamtwerk.

      "Dancing with the wrong Girl" gefällt mir richtig gut.....Humor.

      Mit diesem Album kann man nichts falsch machen. Mit beiden Vorgängern aber auch nicht.

      EDIT: Der letzte Titel, "Fade" ist nach mehrmaligem Hören für mich der Bringer auf der Platte.
      Getragen zwar, aber geil. Vor allem die Gitarren und die Drums.
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      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!

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    • The New Roses - "one more for the road" August 2017, Vinyl

      Erscheint mir etwas wuchtiger als die Vorgänger , hat auch für mich deutlich mehr Ecken und Kanten.
      Schiebt gut, rockt mit einem Tatsch Südstaatenrock. Reichlich melodisch, mir will aber irgendwie ein Ohrwurm fehlen.
      Der Mitsingfaktor ist hier etwas gering, das zieht sich durchs ganze Album.

      Dennoch....das Ding ist gute Laune Musik.
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      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
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      Kickin Valentina
      CD + LP
      "Imaginary Creatures"

      Nachdem die mich auf der Nitrogods Tour aus den Schuhen gehoben haben, war der Kauf des Albums Pflicht. Auch doppelt ein MUSS, weil man LP´s nicht im Auto spielen kann

      Musikalisch ist das einfacher, sehr guter Rock, mit allen Elementen, die man so kennt. Es treibt einen voran.
      4 Mann, reicht. Bass, Gitarre, Drums, GEsang.
      Der Bass kommt immer wieder richtig tief durch, die Gitarre hat ihre eingestreuten Soli, eigentlich alles nicht spektakulär.

      Dennoch, der Sänger, charismatisch, rotzig, frech macht den Unterschied.
      Auch die Länge der Stücke...ich sag mal so...die Songs sind ausformuliert und es stört mich nicht - im Gegenteil.
      Lange Songs, die mir nicht zu lang sind, weil es Spaß macht zuzuhören

      Turnes me on, Devil Hand, Crazy ( ein eher ruhiges, aber textlich und musikalisch geiel) und Roll ya one ( <---hahaha) sind welche die einfach sauber und straight reingehen. Burning Love und vor allem Heartbreak ( " love...bla bla bla ..." ich lach mich weg) gehen bei mir richtig steil und Heartbreak war live auch ein Kracher.

      Und das Album ist wirklich gut abgemischt.
      clansman-malt-connection@gmx.de
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      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
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