Welches Buch lest Ihr gerade??

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    • Eggi schrieb:

      Und zurzeit lese ich:

      "Per Anhalter durch die Galaxis" (von Douglas Adams)

      Habe so bisher 70-80 Seiten gelesen. Herrlich schräg. Gefällt mir!


      Besser spät als nie Hannes :top:
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • linus schrieb:

      Eggi schrieb:

      Und zurzeit lese ich:

      "Per Anhalter durch die Galaxis" (von Douglas Adams)

      Habe so bisher 70-80 Seiten gelesen. Herrlich schräg. Gefällt mir!


      Besser spät als nie Hannes :top:


      Ist ja quasi ein "VormeinerZeitBuch". ;)

      Lohnt sich die ganze "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe? Bisher ist das ja so kurzweilig geschrieben, dass ich das einfach nur so weglutsche.
    • Eggi schrieb:

      linus schrieb:

      Eggi schrieb:

      Und zurzeit lese ich:

      "Per Anhalter durch die Galaxis" (von Douglas Adams)

      Habe so bisher 70-80 Seiten gelesen. Herrlich schräg. Gefällt mir!


      Besser spät als nie Hannes :top:


      Ist ja quasi ein "VormeinerZeitBuch". ;)

      Lohnt sich die ganze "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe? Bisher ist das ja so kurzweilig geschrieben, dass ich das einfach nur so weglutsche.


      JA ein kurzes 42 rüberschieb :taetschel:

      Erstmals gelesen anno 85 und bis dato wohl x mal neu.
      Wenn dich die ersten Seiten amüsiert haben kommste eh nicht am Rest vorbei

      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Geniales Buch. Und mein Buch ist die 42. Auflage. Kann ja kein Zufall sein. :rofl:

      Jetzt erstmal als nächstes...

      "Meine wunderbare Buchhandlung" von Petra Hartlieb

      Die nächsten zwei Bände "Per Anhalter durch die Galaxis" habe ich aber auch schon geordert. :ok:
    • "Meine wunderbare Buchhandlung" von Petra Hartlieb

      Hier kopiere ich mal den Klappentext:

      "Petra Hartlieb lebt gemeinsam mit ihrer Familie in und über einer Buchhandlung. Ihrer eigenen. Aus einer Schnapsidee heraus bemühte sie sich im Urlaub gemeinsam mit ihrem Mann um eine gerade geschlossene Traditionsbuchhandlung in Wien. Von einem auf den anderen Tag kündigte sie ihren Job und begann mit ihrer Familie ein neues Leben in einer neuen Stadt, ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt. Im Herzen ist Petra Hartlieb noch immer Hippie geblieben, auf dem Papier ist sie aber nun schon seit zehn Jahren Unternehmerin.
      In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Buchhandlung. Einer Buchhandlung, die zum Wohnzimmer für die eigene Familie wird, und zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit Stammkunden, die zu Freunden werden, und Freunden, die Stammkunden sind. Petra Hartlieb erzählt in einem schlagfertigen und humorvollen Ton, der jede Zeile zu einem großen Vergnügen macht und jedes Kapitel zu einer Liebeserklärung an die Welt der Bücher."

      Meine persönliche Meinung:

      Absolute Empfehlung! Kurzweilig geschrieben. Das Buch hat zwar keine Höhen und Tiefen, es ist kein Spannungsbogen enthalten, aber es ist einfach nur schön geschrieben. Eine Frau zieht ihr Ding durch, eine Schnapsidee wird umgesetzt, die Vorzeichen sind denkbar schlecht, aber es funktioniert. Für mich als "Old-School"-Mensch, dem manche neue Dinge auf den Sack gehen, ein perfektes Buch. Die ungefähr 200 Seiten sind schnell durchgelesen. Dieses Buch macht Lust auf Bücher, auf das Lesen, auf das reale Leben, auf das Einkaufen außerhalb von 7/24-Online-Shops.

      Mit dem Buch war ich lange Zeit schwanger, ob ich es mir kaufe oder nicht. Zum Glück habe ich es getan.
    • Zurzeit lese ich:

      "Das Rosie Projekt" von Graeme Simsion

      Im Sommer hatte ich das Buch schonmal ein paar Seiten angelesen, es dann aber wieder weggelegt, weil mir die ersten Seiten zu "schwerfällig" waren. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, es zu lesen. Wenn man erst über die ersten 5-10 Seiten weg ist, finde ich es sehr kurzweilig, sehr, sehr lustig (nicht platt) geschrieben.

      Zum Buch: Ein 39-jähriger Professor - ein komplett durchorganisierter Mensch - entschließt zu heiraten und sucht mittels Fragebögen mit diversen etc. die perfekte Ehefrau mit möglichst vielen Parallelen zu ihm. Er trifft auf das genaue Gegenstück von ihm... Rosie.

      Bin im Moment so bei Seite 130. Bisher absolute Empfehlung. Und ich glaube, dass das Buch nicht mehr sonderlich abfallen wird.


      Und wenn ich das Buch durchhabe, hoffe ich, dass die Anhalter-Romane endlich kommen. :ok:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Eggi ()

    • "Das Rosie Projekt" habe ich durch. Zum Ende hin wurde es etwas schwächer (im Vgl. zum Anfang, da dieser auf sehr, sehr hohem Niveau war, war das Ende immer noch gut).

      Jetzt lese ich das "Restaurant am Ende des Universums" (zweite Band der "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe). Den ersten Band fand ich definitiv besser. Wobei dieses Buch auch gut ist. Der erste Band war halt oberste Liga.
    • "Finderlohn" von Stephen King.

      Langatmige 2-Komponenten Story. In keinster Weise spannend oder gruselig, und ich bin schon bei Seite 286, d.h. die Hälfte des Buches ist durch.
      Ich glaube, das S. King einfach zu viel schreibt. Ich glaube, er hat bereits alles geschrieben. Die letzten Bücher von ihm langweilen mich nur noch.
      Revival war grottenschlecht, Mr. Mercedes war ....naaaja....und das hier....puh. :nein:
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • OdinNord schrieb:

      "Finderlohn" von Stephen King.

      Langatmige 2-Komponenten Story. In keinster Weise spannend oder gruselig, und ich bin schon bei Seite 286, d.h. die Hälfte des Buches ist durch.
      Ich glaube, das S. King einfach zu viel schreibt. Ich glaube, er hat bereits alles geschrieben. Die letzten Bücher von ihm langweilen mich nur noch.
      Revival war grottenschlecht, Mr. Mercedes war ....naaaja....und das hier....puh. :nein:


      Mein Eindruck, seit Beenden der Turm Reihe geht es beständig bergab mit unserem Herrn King.
      Sie schnurrt in mein Ohr, wenn ich ihn reinstecke,
      den Schlüssel dreh' und meine Kleine wecke –
      mit 'ner Tasse, mit 'ner Tasse Benzin.
    • HunterNoland schrieb:

      OdinNord schrieb:

      "Finderlohn" von Stephen King.

      Langatmige 2-Komponenten Story. In keinster Weise spannend oder gruselig, und ich bin schon bei Seite 286, d.h. die Hälfte des Buches ist durch.
      Ich glaube, das S. King einfach zu viel schreibt. Ich glaube, er hat bereits alles geschrieben. Die letzten Bücher von ihm langweilen mich nur noch.
      Revival war grottenschlecht, Mr. Mercedes war ....naaaja....und das hier....puh. :nein:


      Mein Eindruck, seit Beenden der Turm Reihe geht es beständig bergab mit unserem Herrn King.

      Tja, früher hatte er als Ausrede für ausufernde, langatmige oder wirre Geschichten wenigstens noch seinen heftigen Alkohol und Drogenkonsum.
      Oder wie er selbst mal zugab, dass er sich an das Schreiben und den Inhalt einige Bestseller, nicht mehr erinnern kann.
      All we ever wanted was everything
      All we ever got was cold
      Bauhaus
    • "Nur einen Horizont entfernt" von Lori Nelson Spielman

      Das Buch ist wie ein "Rosamunde-Pilcher"-Film... seicht geschrieben. Kann man lesen, muss man nicht. Wahrscheinlich lese ich es zu Ende, weil ich im Moment Lust zum Lesen habe und gerade nichts anderes passendes zur Hand habe (Nachschub ist aber in Sicht :D ).

      Das Vorgängerbuch von der Autorin "Kommt ein neuer Himmel" war im Grunde genauso aufgebaut. Das fand ich irgendwie nett, aber diesmal nervt es etwas dieses "Nette".
    • Eggi schrieb:


      Das Buch ist wie ein "Rosamunde-Pilcher"-Film... seicht geschrieben.


      Stelle mir gerade vor, ich wäre Sascha Hehn, würde im weißen Golf 1 Cabrio über einen knirschenden Kiesweg mit wehendem Seidenschal zu einem malerischen Schloß daher gleiten. Im Hintergrund sattgrüne Wiesen mit Vollblutarabern, die Vöglein zwitschern ihr lieblichstes Liedlein.und die Sonne strahlt am Himmel gar gülden.

      Was brauche ich noch mehr?

      Eine endfetten Kotztüte. :rofl:
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Blacky schrieb:

      Was brauche ich noch mehr?

      Das Wissen wie es weitergeht: In voller Vorfreude auf ein Rendevouz mit der Gräfin, merkt er nicht, wie sich sein wundervoller Seidenschal langsam selbstständig macht und sich im hinteren Rad verfängt. Wie so etwas ausgeht kann man sich lebhafthaft vorstellen.

      14.09.1927Isadora Duncan
      Die berühmte US-amerikanische Tänzerin stirbt 50jährig in Nizza. Während
      einer Fahrt im offenen Wagen gerät ihr Schal in die Speichen und erwürgt sie.

      Brauchst du jetzt noch immer eine Tüte?
      "Show me the way to the next whisky bar"
      The Doors "Alabama Song" 1967
    • Klaatu schrieb:

      Blacky schrieb:

      Was brauche ich noch mehr?

      Das Wissen wie es weitergeht: In voller Vorfreude auf ein Rendevouz mit der Gräfin, merkt er nicht,


      dass sein Ständer aus der Bruno Banani Hose schnellt, eines Klappmessers gleich.

      [/quote]Brauchst du jetzt noch immer eine Tüte?[/quote]

      Ein Eimer tut es auch. 8)
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • "Nur einen Horizont entfernt" habe ich zu Ende gelesen. Für mich ein belangloses Buch. Kann ich nicht empfehlen, ist aber auch nicht richtig schlecht.

      Solche Bücher und auch andere, die nicht in meine Schrankwand der gelesenen Bücher wandern, gebe ich mittlerweile an eine Bibliothek ab. Unsere Mitarbeiterin macht die ehrenamtlich für die katholische Kirche im Nachbarort. So kommt das Buch hoffentlich nochmal in andere Hände. Und sie meint, gerade solche Bücher laufen gut, das ist was, was sich die Leute nicht zum Hinstellen für zuhause kaufen, das wird gelesen und fertig...

      Dann habe ich zwischenzeitlich den dritten Band von "Per Anhalter durch die Galaxis" angelesen: "Das Leben, das Universum und der ganze Rest". Angelesen aber nur, das lese ich wohl ich nicht weiter. Bin so ungefähr 60-80 Seiten weit gekommen. Fand ich das erste Buch noch genial und das zweite Buch gut, finde ich dieses irgendwie langweilig. Das packt mich nicht mehr richtig und für mich ist es ein bißchen abgelutscht. Mal sehen, vielleicht lese ich irgendwann weiter, noch habe ich das Buch nicht zur Bücherei gegeben und das Lesezeichen steckt auch noch.

      Im Moment lese ich zwei Bücher parallel:

      "Ein Diktator zum Dessert" von Franz-Olivier Giesbert

      und "Norwegen der Länge nach" von Simon Michalowicz

      Zuerst zum "Diktator": Zurzeit bin ich ungefähr bei Seite 110. Das Buch hat einen ähnlichen Handlungsstrang wie der "Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verstand". Es geht um eine 105-jährige sehr taffe Restaurantbetreiberin aus Marseille, die ihre Memoiren aufschreibt. Aufgewachsen ist sie in Armenien und hat den Genozid durch die Türken an ihrem Volk als kleines Kind erlebt. Durch diese Wirren hat es sie als Minderjährige nach Marseille verschlagen. Das Buch ist bisher gut und lustig. Wobei der "Hunderjährige" lustiger, besser ist. Bis jetzt hat die 105-jährige auch noch nicht aktiv wie der 100-jährige in die Geschichte eingegriffen. Mal schauen, ob sie es noch tut, auf jeden Fall ein lesenswertes Buch.

      Und dann zu "Norwegen": Wenn ich nicht wandern würde, wenn ich nicht unheimlich gerne darüber lesen würde, wenn der Autor nicht jemand aus dem Outdoor-Forum wäre, in dem ich lese und schreibe (kenne ihn aber nicht), dann hätte ich das Buch schon längst zur Seite gelegt! Aber ich lese noch. Und ich glaube auch, ich lese es evtl. zu Ende. Der Schreibstil ist OK, nicht schlecht, aber auch nicht gut. Was mich stört: Auf den ersten 60-70 Seiten beschreibt er nur das Negative. Lässt sich seitenweise darüber aus, was er sich abends als Belohnung für die Strapazen an seinen Übernachtungsstationen gönnt (Cola, Pizza...). Dann schreibt er irgendwo im Buch, das seine Mitleser seines Blogs das gar nicht so nachvollziehen könnten, da er das dort nicht so drastisch schreibt. Da frage ich mich ernsthaft, warum schreibt er das Buch dann nicht auch "netter". Das man sich beim Wandern Blasen läuft, das man mitunter Heißhunger auf die bescheuertesten Dinge hat, das kilometerlanges Asphaltfressen mit dicken Bergstiefeln für die Füße pures SM ist, weiß ich auch, aber dennoch ist das Wandern immer noch schön. Die negativen Dinge müssen ja nicht komplett herunterfallen und unerwähnt bleiben, aber positives wäre auch mal ganz nett. Jetzt so bei ungefähr Seite 110 wird es besser. Er beschreibt jetzt auch mehr die positiveren Seite. Mal schauen, ob ich es bis zum Ende lesen. Ich glaube schon, Norwegen mag ich unheimlich gern, viel mehr andere deutschsprachige über Norwegen Langwanderungsbücher gibt es ja auch nicht.

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    • Ach, und ein Buch hätte ich fast vergessen:

      "Radio Heimat: Geschichten von zuhause" von Frank Goosen

      Von Frank Goosen habe ich zuerst "Sommerfest" vor 2 (?!) Jahren gelesen - das fand ich richtig gut. Dann habe ich mir in der Zwischenzeit "Raketenmänner" von ihm geholt - das fand ich richtig schlecht. Jetzt wollte ich ihm mal wieder eine Chance geben. Das Buch ist schon ein paar Jahre auf dem Markt.
      Ich würde es mal als eine Hommage an das Ruhrgebiet bzw. vielmehr die Menschen, die dort leben. Eine Anreihung von Kurzgeschichten. Man kann das Buch perfekt mal weglegen, drei andere Bücher zwischendurch lesen und wieder mit "Radio Heimat" anfangen. Mir persönlich hätten 100-150 Seiten auch gereicht, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich a) nicht aus der Generation des Autors stamme und b) nicht aus dem Pott komme. Dennoch ein lesenswertes Buch, hat mir gefallen.
    • "Ein Diktator zum Dessert"

      Das Buch habe ich jetzt zu Ende gelesen. Der Anfang war gut und lustig, dann zur Mitte des Buches flachte es immer mehr ab und war von da an schwach. Irgendwie hat der Autor es ab einem gewissen Punkt des Buches nicht mehr geschafft, einen vernünftigen Strang zwischen den ganzen geschichtlichen Erreignissen zu schaffen, die die Hauptakteurin Rose alle durchlebt hat. Am Anfang hat er das noch gut hinbekommen. Das Ende wirkt für mich fast schon so, als ob er noch auf die letzten Seiten geschichtliche Ereignisse bzw. Persönlichkeiten auf Teufel komm' raus im Buch unterbringen wollte. Das Buch ist jetzt nicht total schlecht, sonst hätte ich es nicht zu Ende gelesen, aber auch keine Empfehlung. Schade, hatte mir nach der Kurzbeschreibung des Buchdeckels und einiger Rezensionen mehr von dem Buch erhofft.
    • Adam Creed / Am Anfang war der Schmerz

      Thriller

      Klappentext:

      In einem alten Londoner U-Bahn-Schacht bringt Kerry Degg ein Kind zur Welt.
      Die junge Frau schwebt seither in Lebensgefahr. Doch wer hat sie gezwungen, ihre Tochter in einem kalten, dreckigen Tunnel zu gebären?
      Als eine weitere junge Frau in Birmingham verschwindet, auch sie hochschwanger, ist DI Will Wagstaffe davon überzeugt, dass es einen Zusammenhang mit dem Londoner Fall geben muss.
      Er läßt nichts unversucht, um die verschwundene Zoe Bright und ihr ungeborenes Kind aufzuspüren.
      Denn ihm ist schnell klar: Es geht um Leben und sterben.

      Bin gespannt.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • "Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten" von Daniel Friedman

      Vorab: Keine Kopie des "Hundertjährigen der aus dem..." wie zuletzt das Buch "Ein Dikator zum Dessert". Hier wurde nur für den deutschen Markt so ein Name verwendet, der Original-Titel im Amerikanischen lautet "Don't Ever Get Old".

      Es handelt um einen 87-jährigen Ex-Bullen, der seinen Ruhestand zuhause am liebsten auf dem Sofa vorm Fernseher und mit einer Stange Lucky Strike verbringt. Er ist herrlich politisch unkorrekt, früher als Polizist war er quasi wie Dirty Harry. Nun wird er zum Sterbebett eines alten Kriegskameraden gerufen, mit dem er zusammen in Kriegsgefangenschaft war. Dieser erzählt ihm, dass sein Peiniger, ein SS-Offizier, doch nicht zum Ende des Krieges umgekommen ist, sondern mit einem Benz voll Nazi-Gold flüchten konnte. Und nun beginnt eine spannende Story, sehr skurril, mit bestem trockenen Humor und politischer Unkorrektheit durch Buck, dem 87-jährigen. Die 320 Seiten lesen sich sehr kurzweilig weg. Empfehlung!

      PS: Buck erinnert mich irgendwie an Schorsch. So stelle ich mir Schorsch vor, wenn er alt ist. :rofl: (Also jetzt nicht das mit dem "auf'm Sofa", sondern diese herrliche politische Unkorrektheit.)
    • Und zurzeit lese ich wieder:

      "Brüder" von Yu Hua

      Das ist ein chinesischer Autor. Das Buch habe ich vor 6-9 Monaten schon angefangen zu lesen und dann bei Seite 200 weggelegt, weil es mir teilweise einfach seitenlang zu derb und brutal war.

      Es handelt um zwei Brüder die in Zeiten der Kulturrevultion Chinas aufwachsen. Mittlerweile bin ich bei Seite 340 von 750. Die Brüder sind mittlerweile erwachsen. Gerade die detailiert beschriebenen Schrecken der Kulturrevolution, die Verrohung bei der Bestrafung, Verstümmelung vermeintlicher Klassenfeinde, die generelle menschliche Verrohung hat mich damals das Buch wieder weglegen lassen. Ansonsten ein sehr gutes, mit Tragik und irgendwie ganz spezieller Komik versehenes Buch.


      Und dann habe ich heute noch zwei weitere Bücher zum demnächst Lesen erhalten:

      "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers (Vor einigen Jahren habe ich das schonmal leihweise bekommen und angelesen.)

      "Willkommen in Wellville" von T.C. Boyle
    • Eggi schrieb:

      Ach, und ein Buch hätte ich fast vergessen:

      "Radio Heimat: Geschichten von zuhause" von Frank Goosen

      Von Frank Goosen habe ich zuerst "Sommerfest" vor 2 (?!) Jahren gelesen - das fand ich richtig gut. Dann habe ich mir in der Zwischenzeit "Raketenmänner" von ihm geholt - das fand ich richtig schlecht. Jetzt wollte ich ihm mal wieder eine Chance geben. Das Buch ist schon ein paar Jahre auf dem Markt.
      Ich würde es mal als eine Hommage an das Ruhrgebiet bzw. vielmehr die Menschen, die dort leben. Eine Anreihung von Kurzgeschichten. Man kann das Buch perfekt mal weglegen, drei andere Bücher zwischendurch lesen und wieder mit "Radio Heimat" anfangen. Mir persönlich hätten 100-150 Seiten auch gereicht, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich a) nicht aus der Generation des Autors stamme und b) nicht aus dem Pott komme. Dennoch ein lesenswertes Buch, hat mir gefallen.


      Das Buch ist SPITZE, besten Dank Hannes.
      Ein absolutes MUSS für Kinder aus der Ecke hier.
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • Traditionelles wie den GF -Tag habe ich auch,

      jedes Jahr kommt -Rumo- von W.Moers als Hörbuch in den Golf,
      so ist es immer eine schöne Dezember Apotour :D
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • OdinNord schrieb:

      Eggi schrieb:

      Ach, und ein Buch hätte ich fast vergessen:

      "Radio Heimat: Geschichten von zuhause" von Frank Goosen

      Von Frank Goosen habe ich zuerst "Sommerfest" vor 2 (?!) Jahren gelesen - das fand ich richtig gut. Dann habe ich mir in der Zwischenzeit "Raketenmänner" von ihm geholt - das fand ich richtig schlecht. Jetzt wollte ich ihm mal wieder eine Chance geben. Das Buch ist schon ein paar Jahre auf dem Markt.
      Ich würde es mal als eine Hommage an das Ruhrgebiet bzw. vielmehr die Menschen, die dort leben. Eine Anreihung von Kurzgeschichten. Man kann das Buch perfekt mal weglegen, drei andere Bücher zwischendurch lesen und wieder mit "Radio Heimat" anfangen. Mir persönlich hätten 100-150 Seiten auch gereicht, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich a) nicht aus der Generation des Autors stamme und b) nicht aus dem Pott komme. Dennoch ein lesenswertes Buch, hat mir gefallen.


      Das Buch ist SPITZE, besten Dank Hannes.
      Ein absolutes MUSS für Kinder aus der Ecke hier.



      Bestellt - wird morgen abgeholt.

      Bin ja schließlich auf Kohle geboren. (..)
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Eggi schrieb:

      Und zurzeit lese ich wieder:

      "Brüder" von Yu Hua

      Das ist ein chinesischer Autor. Das Buch habe ich vor 6-9 Monaten schon angefangen zu lesen und dann bei Seite 200 weggelegt, weil es mir teilweise einfach seitenlang zu derb und brutal war.

      Es handelt um zwei Brüder die in Zeiten der Kulturrevultion Chinas aufwachsen. Mittlerweile bin ich bei Seite 340 von 750. Die Brüder sind mittlerweile erwachsen. Gerade die detailiert beschriebenen Schrecken der Kulturrevolution, die Verrohung bei der Bestrafung, Verstümmelung vermeintlicher Klassenfeinde, die generelle menschliche Verrohung hat mich damals das Buch wieder weglegen lassen. Ansonsten ein sehr gutes, mit Tragik und irgendwie ganz spezieller Komik versehenes Buch.
      ...


      Klasse Buch! Der Autor hat eine wundervolle Zeitreise von der Kulturrevolution mit allen Entbehrungen zum Turbokapitalismus Chinas mit Licht und vielem Schatten geschaffen. Dabei hat er es geschafft, die Banalitäten des Lebens seitenlang zu beschrieben, dass es immer interessant bleibt. Ein mit derben Humor, spezieller Komik, Tragik gespicktes Buch. Empfehlenswert!
    • Und im Moment fesseln mich:

      "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" von Walter Moers

      Genial! Morgen bestelle ich mir in unserer Buchhandlung "Ensel und Grete", weil ich glaube, dass die nächsten 500 Seiten des "Blaubärs" von mir quasi aufgesaugt werden. :$
    • Gestern mal reingeschnuppert.

      Radio Heimat / Frank Goosen.

      Kurzes Zitat:

      Oder fragen Sie mal in unsrer Gegend nach dem Weg. Woanders kann es Ihnen passieren, dass Ihnen auf die entsprechende Frage erklärt wird, wie Sie ihr Ziel erreichen. Bei uns müssen Sie mit der Antwort rechnen:

      "Wat willze denn da? Hömma, ich wa da ma. Da war scheiße. Da willz du ga nich hin. Ich sach dich gern ma, wo du hin willz.

      :rofl: So muß dat. :rofl:
      Ich bin ein Blauer

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