Nordseeurlaub im vom 19.Oktober bis 1. November 2014

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    • Nordseeurlaub im vom 19.Oktober bis 1. November 2014

      So, nun will ich mich auch mal an einem Bericht versuchen:

      19.10. Anreise
      Gegen 6 Uhr starten wir zu unserer Urlaubsreise. Zunächst noch dunkel, kündigt sich später ein sonniger Tag an. Die Autobahn ist nahezu leergefegt. Keine LKW und vor allem keine Skandinavier mit Wohnmobilen und Wohnwagen. Man merkt schon, dass wir in diesem Jahr ziemlich spät mit den Ferien dran sind.
      Selbst die 3 schrecklichen H der Strecke (Hildesheim, Hannover, Hamburg) bringen keine Probleme. Schnell sind wir durch den Elbtunnel durch, danach auf die A23 und RSH eingeschaltet. Ja, jetzt geht auch bei mir das Urlaubsfeeling los. Ich bin nämlich nicht der Typ, der sich schon Wochen vorher auf einen Urlaub freuen kann. Das kommt bei mir meist erst am ersten Urlaubstag.
      Nach ca. 1 Stunde kommen wir wohlbehalten am Ziel an. Wir fahren nun schon seit fast 10 Jahren in die Region Dithmarschen zwischen Büsum und Brunsbüttel. Die Eltern eines Arbeitskollegen haben dort einen Bauernhof und vermieten Ferienwohnungen.
      Unsere Vermieter empfangen uns wie immer herzlich. Meine erste Aktion ist dann immer, dass ich mir eine Flasche Bier hole, mich auf der Bank vorm Haus auf eine Wiese setze und erst einmal die Ruhe genieße. Wenig später fragt mich der Hausherr: „Sag mal, ist irgendetwas mit Whisky schiefgegangen? Bis jetzt ist nämlich noch kein Paket eingetroffen.“ Auch eine Tradition ist mittlerweile, dass ich für den Urlaub Getränke bei Albert bestelle und mir dann gleich dorthin schicken lasse. Quasi als abweichende Lieferanschrift. So bestelle ich immer einen Saufwhisky (in diesem Jahr den Royal Lochnagar), für die Frauen einen Likör (Feeney´s) und einen Whisky, den ich mit nach Hause nehme (Corryvreckan). Den Saufwhisky kämpfe ich üblicherweise gemeinsam mit dem Vermieter nieder. Als Gegenleistung gibt es immer auch einheimische Schnäpse.
      Dieses Mal kann ich kann aber Entwarnung geben. Da ich erst spät bestellt habe, trifft das Paket von Albert erst am Montag ein. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass unser Vermieter erleichtert ist.
      Am Abend geht es noch kurz an die Küste (leider kein Wasser). Dafür schlecken wir legendär gutes Eis. Darauf hatten sich die Jungs auch schon lange gefreut.

      20.10. Geburtstag
      Mein Großer wird heute 15. Das Wetter ist zunächst noch schön, dann trübt es sich ein wenig ein und ab und zu erwischt uns ein Regenschauer. Das stört dort aber weniger, weil wir erstens damit zu der Jahreszeit auch rechnen und das Wetter wie in Schottland recht schnell wechselt.
      Wir veranstalten keine großartige Geburtstagsfeier. Dafür hat sich unser Großer gewünscht, dass wir am Abend gemeinsam Essen gehen. Die „Seehundstuv“ in Friedrichskoog neben der Seehundstation ist genau die richtige Adresse dafür. Es wurde ein sehr schöner Abend.
      Bilder
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      Jörg

      ___________

      Bibo ergo sum

      Ich trinke Alkohol nur an Tagen, die auf -g enden. Und mittwochs.

      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.
    • Fortsetzung

      22.10. „Sturmflut“
      Nach einem komplett verregneten Tag wollen wir heute an das Eidersperrwerk fahren. Wir sind neugierig, wie die vorhergesagte Sturmflut wohl aussieht.
      Am Eidersperrwerk angekommen, weht ein ziemlich heftiger Wind (schätzungsweise zwischen 7 und 8 Beaufort), aber das Wasser steht nicht allzu hoch. Natürlich sind dennoch die Fluttore am Sperrwerk komplett geschlossen. Auf der Eider staut sich das Wasser, sodass der Eindruck entsteht, die Eider wäre ein riesiger See. Beeindruckend. Trotz starkem Wind und etwas Regen verbringen wir fast eine komplette Stunde vor Ort. Es ist, als wenn der Wind auch das Gehirn durchbläst und alle Gedanken an den Job wegweht. Toll.
      Auf der Rückfahrt vom Eidersperrwerk machen wir Station im Kohlosseum im Wesselburen. Hier gibt es viele Sachen, die aus Kohl hergestellt werden, denn Dithmarschen ist eine Kohlregion. Jährlich werden hier ca. 80 Millionen Kohlköpfe geerntet. Quasi für jeden Deutschen einer.
      Mich verwundert es deshalb auch nicht, dass es im Kohlosseum neben traditionellen Kohlprodukten auch Marmelade aus Kohl gibt. Da ich nicht so mutig bin, nehme ich erst einmal nur kleine Probengläschen mit. Bisher habe ich Sauerkrautmarmelade und Rotkohl-mit-Apfel-Marmelade probiert. Beide riechen zwar wie Kohl, schmecken aber sehr gut. Daneben habe ich auch die Wacken-Marmelade entdeckt. Die ist aber nicht aus Schlamm und Matsch, sondern aus verschiedenen Beeren gemacht.
      Am Abend bot sich uns dann noch ein schöner Sonnenuntergang, den wir direkt vom Fenster unserer Ferienwohnung genießen konnten.

      To be continued...
      Bilder
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      Jörg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Egon ()

    • Egon schrieb:

      Auf der Rückfahrt vom Eidersperrwerk machen Wir Station im Kohlosseum im Wesselburen. Hier gibt viele Sachen, die aus Kohl hergestellt werden, denn Dithmarschen ist eine Kohlregion. Jährlich werden hier ca. 80 Millionen Kohlköpfe geerntet. Quasi für jeden Deutschen einer.
      Mich verwundert es deshalb auch nicht, dass es im Kohlosseum neben traditionellen Kohlprodukten auch Marmelade aus Kohl gibt. Da ich nicht so mutig bin, nehme ich erst einmal nur kleine Probengläschen mit. Bisher habe ich Sauerkrautmarmelade und Rotkohl-mit-Apfel-Marmelade probiert. Beide riechen zwar wie Kohl, schmecken aber sehr gut. Daneben habe ich auch die Wacken-Marmelade entdeckt. Die ist aber nicht aus Schlamm und Matsch, sondern aus verschiedenen Beeren gemacht.

      Dein unnützes Wissen des Tages wird auch immer länger, Jörg. :P :D

      Spaß bei Seite, mach weiter, freue mich auf die nächsten Teile. :top:

      Btw. lese ich da auf der Wackenmarmelade als Zugabe Colasirup. 8| :wacko:
      "Der Hund liegt hier wirklich sehr ungünstig."
      Loriot (1923-2011)


      Meine Fotos

      Prost Mahlzeit!
      Guido
    • es geht weiter:

      24.10. Pellworm und Husum
      Für den Freitag hatten wir uns unseren Besuch bei Albert vorgenommen. Und da wir nun schon einmal dahin wollten, haben wir auch gleich einen Abstecher nach Pellworm gemacht. Nach etwas Suchen kamen wir rechtzeitig am Fähranleger an. Da derzeit auf Pellworm einige neue Windkraftanlagen gebaut werden, befand sich an der Fähre schon eine lange Reihe von Betonmischern. :rolleyes: Ich glaube, es sind auch nicht alle Autos mitgekommen. Wir sind zu Fuß rüber und haben das Auto auf Nordstrand stehen lassen.
      Am Anleger konnte ich auch eines der neuesten Schiffe der DGzRS fotografieren. Jedes Mal, wenn ich an der Nordsee bin und das Jahrbuch der DGzRS studiere, bin ich voller Bewunderung für die Männer, die, oftmals als Freiwillige, dann rausfahren, um zu retten, wenn andere Schiffe froh sind, den Hafen zu erreichen. Logisch, dass wir auch jedes Mal einen Obolus geben. :ok:
      Die Überfahrt war sehr ruhig, es war fast kein Seegang. Leider hatte ich den Fahrplan der Fähre nicht richtig gelesen. Ich war der Meinung, dass am Nachmittag eine Fähre geht. Tja, aber leider nicht am Freitag. :stirn: Und unser Großer wollte noch unbedingt in Husum shoppen und außerdem hatten wir unseren Tisch bei Albert um 6 reserviert und, und und…. So hatten wir quasi auf der Insel nur 2 1/2 Stunden Zeit. Karte von Pellworm studiert, kurzer Anruf bei Egbert, ja in 45 Minuten können wir bei Egbert sein. Meine Frau verdrehte schon die Augen. Aber wat mutt dat mutt.
      Durch die ganzen Baufahrzeuge verzögerte sich unsere Abfahrt von Nordstrand. Noch weniger Zeit… Aber der Kapitän gab ordentlich Gas, sodass er einen Teil des Rückstands aufholen konnte. Dann sind wir den Tiefwasseranleger entlangmarschiert. Unser Großer und ich vorneweg, meine Frau mit dem Junior hinterher. Der Wind war zum Glück längst nicht mehr so stark wie zwei Tage zuvor.
      Als wir kurz vor dem Deich waren, habe ich mir die Frage gestellt, wie zum Teufel Leute auf die Idee kommen können, an der Stelle durch das Watt zu laufen. :rofl: Mensch, das weiß doch jedes Kind, dass man da richtige Gummistiefel braucht. ^^
      Mit strammen Schritt und an unzähligen Schafen vorbei kamen wir dann nach 40 Minuten bei Egbert an. Also ich kam da an. Meine Familie brauchte 5 Minuten länger. Unser Junior war ganz schön geschafft, aber er hat sich mit seinen 9 Jahren gut gehalten.
      Bei Egbert gab es natürlich erst einmal ein großes Hallo und eine Runde echte Berliner Currywurst für alle. Die ist echt lecker, sagt übrigens auch unser Großer und der ist ein wahrer Currywurstexperte. Leider konnte ich von Egberts Whisky nichts probieren, da ich ja später noch mit dem Auto fahren musste. Aber wir haben uns auch sonst gut unterhalten. Vor allem natürlich über seinen jüngsten Trip nach Schottland. Leider hatten wir aber gerade eine dreiviertel Stunde Zeit. Dann ging es auch schon wieder zurück. Ich glaube, wir haben auf dem Rückweg die ganze Portion Currywurst wieder verbrannt. Freundlicherweise hat uns unterwegs am Tiefwasseranleger der kostenlose Shuttlebus zusteigen lassen, sodass uns der letzte Kilometer erspart blieb.
      Auf der Rückfahrt war die See etwas kabbeliger, aber das machte uns nichts aus.
      In Husum hat dann unser Großer richtig geshoppt. Der Marathon von Laden zu Laden ließ aber auch die restliche Zeit schnell vergehen. Unterwegs trafen wir noch einen Jünger, der nordische Gottheiten verehrt. :D
      Pünktlich um 6 trafen wir im „Einstein“ ein. Albert hatte uns den erhöhten Tisch gegenüber dem Tresen reserviert. Schnell hatten wir auch unsere Getränke und die flinke und umsichtige Sandra hatte unsere Essenbestellung aufgenommen. Albert war aber noch nicht da.
      Kurz nach 6 kam ein Kerl rein und fragte bei Tim nach Shirts. Tim verschwand und legte dann zwei Stück auf den Tresen. Hmm, dachte ich, sehen ja fast so aus wie unsere Forumshirts. Da war der Typ auch schon wieder weg.
      Später klärte mich Albert auf, dass es sich tatsächlich um Forumsshirts handelte. Und der „Kerl“ war der Borischkin. Schade. Ich hätte gern ein paar Worte mit ihm gewechselt. :S
      Albert kam dann auch etwas später, weil er „wieder bis in den frühen Morgen Klavier gespielt“ hatte. Wir haben uns wie immer sehr nett unterhalten und hatten viel Spaß.
      Mit meinen Jungs bin ich dann auch noch mal in sein Lager gegangen. Aber ich habe die Urlaubskasse geschont und nichts mehr gekauft.
      Den Abend bei Albert habe ich dann mit einem 93er Glenfarclas beschlossen. :headbang:
      Bilder
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      Slainte

      Jörg

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      Bibo ergo sum

      Ich trinke Alkohol nur an Tagen, die auf -g enden. Und mittwochs.

      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Egon ()

    • Egon schrieb:

      Als wir kurz vor dem Deich waren, habe ich mir die Frage gestellt, wie zum Teufel Leute auf die Idee kommen können, an der Stelle durch das Watt zu laufen. Mensch, das weiß doch jedes Kind, dass man da richtige Gummistiefel braucht.


      Sehr viel Alkohol und das Gefühl, unschlagbar zu sein..... :rofl: oder du heisst einfach "Imperial" :rofl:
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • richardson schrieb:

      Yep.Jetzt hast Du es geschafft.Fernweh ist da.
      Ich will hoch.Jetzt sofort.

      :ok: :love: :love: :love: :ok:

      Danke für die Bilder Egon,
      aber sollst Du anderen die Kennzeichen teils zukleben :stirn: :taetschel: :rofl:
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • richardson schrieb:

      Yep.Jetzt hast Du es geschafft.Fernweh ist da.
      Ich will hoch.Jetzt sofort.

      Moin Richie,
      gedulde dich noch bis zum 30.12.2014, denn dann jibbet im Pannkokenhus auf Pellworm einen Kölschen Abend, mit einem original kölschen Küster als Köbes. Etliche Pittermännchen warten auf deren Leerung :beer: , sowie div. kölsche Spezialitäten wie z.B. Halve Hahn usw..

      @Moin Egon,
      danke für deinen tollen Bericht.


      LG von Pellworm
      Egbert
      "Show me the way to the next whisky bar"
      The Doors "Alabama Song" 1967

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Klaatu ()

    • Finale:

      27.10. Glückstadt

      Der Montag und Dienstag versprechen sehr schön zu werden. Eigentlich wollte ich ja mal nach Stade fahren. Die Innenstadt soll da sehr schön sein. Da wir aber an dem Tag lange ausschlafen, ändern wir den Plan und brechen Richtung Glückstadt auf, denn wenn man nach Stade will, muss man mit der Fähre über die Elbe und den Zeitverzug wollen wir uns sparen.
      Außerdem hatten wir es in den vergangenen Jahren noch nicht nach Glückstadt geschafft.
      Die Stadt liegt schön an der Elbe und ist als Stadtdenkmal ausgewiesen. Und das zu Recht. Durch die Stadt zieht sich ein malerisches Fleet. Überall findet man historische Bausubstanz. Zudem ist die Kernstadt symmetrisch um den Marktplatz angelegt.
      Richtig toll ist aber der Alte Hafen. Hier stehen noch die typisch norddeutschen Bürgerhäuser und im Hafen liegen historische Segelschiffe. Der Spaziergang dort ist ein Erlebnis. Vor allem bei diesem Bilderbuchwetter! Gut, unser Großer hatte weniger Augen für die schöne Szene, er war recht schnell Pflastermüde geworden. Tss, die Jugend von heute. :rolleyes:
      Bilder
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      Jörg

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    • 28.10. Küste

      Am folgenden Tag sind wir dann noch einmal nach Friedrichskoog-Spitze gefahren. Natürlich gab es auch jetzt wieder das obligatorische Eis. Unser eigentliches Ziel aber war der Trischen-Damm. Da kann man ca. 2,2 Kilometer ins Meer hinaus laufen. Ein Tip für Leute, die ins Watt gehen wollen, ohne sich über und über mit Schlamm einzudrecken. :D :D
      Ein Erlebnis ist hier vor allem die Ruhe, wenn man den Damm entlangläuft. Bereits nach 200 Metern vom Land weg hört man nur noch das Plätschern der Wellen, das Kreischen der Vögel und den Wind.
      Zu der Jahreszeit sind auch nur sehr wenige Leute auf dem Damm unterwegs. Das ist auch gut, denn man kann auf der Krone maximal zu zweit nebeneinander laufen. Immer wieder spiegelt sich die Sonne im Wasser auf vielfältigste Art und Weise. Ich mache meinen Kopf komplett leer und versuche, alles in mich aufzunehmen. Eine schöne entspannende Leichtigkeit ergreift mich und ich vergesse die Zeit. :]
      Am Ende des Damms gibt es eine etwas breitere Stelle. Unser Junior spielt mit Treibgut und so bringen wir fast eine Stunde am Kopf des Dammes. Die einsetzende Dämmerung bringt uns dann aber doch dazu, den Heimweg anzutreten.
      Übrigens ist der Trischendamm auch ein Erlebnis, wenn es mal stürmt. Vor zwei Jahren bin ich da ein kleineres Stück langgelaufen, als die Wellen über den Damm schlugen. Das war mir aber dann auch zu gefährlich.
      In den nächsten Tagen gab es nur noch kleinere Ausflüge und dann ging es am Samstag auch schon wieder zurück in die Heimat. Zwar war die Autobahn etwas voller, aber wir kamen dennoch gut durch.
      Einzig die Gaffer haben mich genervt, als um Hannover herum auf der Gegenfahrbahn zwei Unfälle waren, haben alle vor uns plötzlich auch gebremst. Bloß nichts verpassen in der ersten Reihe. X(
      Alles in allem war es wieder einmal ein Urlaub, den ich absolut nötig hatte und von dem ich jetzt wieder ein Jahr zehren muss. Denn eines ist klar: Im nächsten Herbst geht es wieder nach Dithmarschen! :headbang: :headbang: :top:
      Bilder
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      Jörg

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      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.
    • Oh Seeweh :love:

      danke Jörg auch für weitere Bilders :top:
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge