Redbreast 21 yo

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    • Redbreast 21 yo

      Redbreast (2013)
      21 Jahre alt
      46 % Vol



      Farbe :
      Gelb-Orange

      Körper :
      Relativ leicht

      Nase :
      Die Nase beginnt ganz schön vielversprechend mit getrockneten Früchten. Ich denke hier an Rosinen, getrocknete Aprikosen und eventuell etwas von diesen süßlichen Datteln. Das süßliche geht dann auch direkt in einen cremigen Vanilleton über. Vanillepudding trifft es meiner Meinung nach am ehesten. Im Hintergrund das Holz des Fasses und (für mich) minimal muffig. Ein wenig so als wenn man auf einen alten Dachboden geht, der voll mit alten Büchern ist. Zwischen den ganzen Aromen tummelt sich ununterbrochen eine unterschwellige, stets präsente Getreidenote.

      Geschmack :
      Erstaunlich warm und kräftig im Antritt für seine 46%, aber nicht unangenehm. Es ist eher eine cremige (ich weiß das klingt komisch), alkoholische Note. Wer schon diverse irische Whiskeys im Glas hatte weiß eventuell was ich meine. Der Vanillepudding ist auch hier schön vordergründig und wird auch im Geschmack von einer Getreidenote begleitet. Im Mund deutlich weniger fruchtig als man es von der Nase erwarten durfte. Dafür eine würzige Schärfe die sich hinter dem Vanillepudding nach vorne drängelt. Insgesamt schon fast herb mit gut eingebunden Holzaromen.

      Abgang :
      Mittlerer Abgang der vor allem würzige Aromen im Mund hinterlässt.

      Fazit :
      Wenn ich mir die Notes jetzt noch einmal so durchlese, klingt das doch ganz positiv. Genau das ist der Redbreast 21 auch - ein guter Whiskey. Eigentlich harmoniert hier alles recht schön, und trotzdem werden Redbreast und ich uns nicht grün. Ich kann nicht einmal sagen was exakt mich an den Redbreasts stört......"zu harmonisch", "zu cremig", "die Getreidearomen".....ich kann es nicht sagen. Fakt ist das trotz seiner guten Qualität, Readbreast und ich wohl nie dicke Freunde werden.
      Wer die Chance hat sollte aber ruhig mal von diesem Pot Still Whiskey probieren.


      Gruß
      Andreas
      Alba gu bràth