2 Wochen Norddeutschland, inklusive Forumstreffen

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    • 2 Wochen Norddeutschland, inklusive Forumstreffen

      „ Lass uns fliegen, schöne Sehnsucht – näher an unsere Träume. Lass uns wieder atmen, lass uns wieder sehen! Entfache dieses Feuer – in mir – dieses Feuer. Und nichts als dieser Traum wird wahr. Ein Traum so fern und doch so nah“
      Böhse Onkelz

      So kann man die Gedanken beschreiben, die ich – als ich allein in Husum war – endlich mal in Ruhe zu Ende denken konnte, ohne das jemand dazwischen quatscht und mich nervt. (Damit meine ich nicht meine Familie). Aber ich sollte diesen Bericht nicht direkt mit dem Fazit beginnen….also von vorne.

      Norddeutschland. Endlich wieder.
      Geplant war eine Woche mit der kompletten Familie in St. Peter-Ording und anschließend eine Woche nur ich alleine, in Husum. Aus Teil eins wurde nur partiell was, weil meine Mutter sich vor geraumer Zeit einen Wirbel im Rücken brach und 550 KM Auto / oder Zug fahren einfach nicht für sie tragbar waren. Meine Eltern blieben also zu Hause. Schade, denn diese eine Woche Nordsee als komplette Familie hat bei uns seit vielen Jahren Tradition.

      Am 28.3. kamen wir um 10 Uhr morgens an, nach stressfreier Fahrt. Eiderdamm raus, das Meer begrüssen. Dann ab in die Räucherscheune, das erste Matjesbrötchen kaufen. Da wir seit mehren Jahrezehnten dort hin fahren, entfällt die Umstellung, die Eingewöhnung. Man steigt aus, bezieht seine Wohnung und man fühlt sich sofort zu Hause. Und während der Rest Deutschlands im Regen und Sturm versank, hatten wir mit Ausnahme von 2 Vormittagen das beste Wetter. Sturm auch mal, ja – aber das hält uns nicht auf. Wir verbrachten die Tage weitestgehend draussen und an dieser Stelle muss ich meinem Sohn Respekt zollen: Manche Touren waren wirklich lang und anstrengend, aber ist klaglos mitgelaufen. Kein Gejammer, kein Gemotze – nur einmal bekundete er, jetzt doch müde zu sein – da haben wir allerdings auch wirklich fast übertrieben lange Zeit draussen verbracht. Die Zeit in St. Peter-Ording verging doppelt so schnell wie zu Hause. Sie flog einfach nur so dahin.
      Wir machten zwar nichts mit Eile und wir gestalteten die Tage so lang und ausgefüllt wie nur möglich – trotzdem hatten wir das Gefühl, das die Uhr doppelt so schnell tickt. Es war eine intensive, wirklich sehr familiäre Zeit. Morgens wie abends hatte ich Zeit und Geduld, um mit meinem Sohn im Bett zu liegen und mit ihm zu lesen. Wir hatten Zeit zum Spielen und zum Blödsinn machen. Abends hatten die Bodyguarderin und ich Zeit zum Reden, Dinge mal in Ruhe zu besprechen, oder einfach nur da zu liegen, jeder in sein Buch vertieft. Wir haben jeden Tag Fisch gegessen, und es uns mit dem kochen sehr leicht gemacht. Ohne große Extras, ohne viel Aufwand – und vor allem – ohne grosse Planung. Warum betone ich das jetzt so…..weil ich das dringend nötig hatte. Weil wir beide festegestellt haben, das die Phasen zwischen den freien Tag immer schlimmer werden. Stressiger, abgenervter, ausgelaugter. Von mal zu mal mehr. Wir haben aber mit Beginn dieses Urlaubs den Schalter sofort umgelegt und hatten das Glück, das auch sonst in unserer Welt nichts passierte, weswegen man uns ggf im Urlaub hätte stören müssen. So blieb das Handy aus, der Laptop zu Hause, und es war Stille von aussen. Die Luft, das gute Wetter, die Umgebung taten dann ihr übriges dazu und die Erholung machte sich sehr schnell bemerkbar. Nur die Nächte waren oft seltsam, denn der Kopf macht was er will und arbeitet weiter und beschert einem dann kaputte Träume, von der Arbeit und ähnlichem Schrott.

      Im Prinzip liefen die Tage so ab: Wach werden, mit dem Sohn knubbeln und lesen, frühstücken und raus. Gegen Mittag rein, Mittagessen mit minimalem Aufwand – und wieder raus. Gegen abend wieder rein, Abendessen und dann einfach abgammeln. Die meiste Zeit davon verbrachten wir am Wasser, einmal waren wir aber auch in der Dünentherme schwimmen. Da hat mein Sohn mir den Unterscheid zwischen 7 und 47 gezeigt. Nach 3 Stunden rutschen und Wellen und rutschen und Gegenstromanlage und rutschen war ich sowas von platt. Er wollte immer noch mehr und weiter….heftig. Sein Leistungsknick kam aber dann, als wir zu Hause waren.

      Eine Wanderung zum Westerhever Leuchtturm brachte neben Erinnerungen an das Maltquartett an diesem Ort auch einen der entspannensten Momente in diesem Urlaub. Der Kurze donnerte mit seinem Roller über den Weg dorthin, die Chefin hinterher, und ich ging ein Stück grade aus Richtung Wasser. Dort war absolute Stille. Windstill, keine Regung. Keine Möwe, kein Piep, nichts. Das Wasser glatt, nur minimalste Bewegung. Da stand ich in der Sonne und der Blick nach draussen fand keinen Punkt mehr, an dem er sich hätte festhalten können. Es waren vielleicht 30 Minuten die ich dort stand und so lange über das Wasser auf den Horizont stierte, das ich mich letztendlich schon fast zwingen musste, mich wieder zu bewegen oder irgendwas zu denken. Das ist es, was ich am Norden so liebe. Dieses Land kann dich abschalten. Ausschalten. Du BIST einfach nur noch. Und dann setzte das Denken wieder ein, und ich musste lachen. Über so manches lächerliche aus meinem Arbeitsalltag, und wie unwichtig und klein das doch alles in Wirklichkeit ist. Und über so manches andere, was die Welt für wichtig hält.

      In diesen Tagen war ich schon auf dem richtigen Weg, aber die ein oder andere Erkenntnis sollte sich erst in der zweiten Woche durchsetzen.
      Unsere Zeit ging zu Ende, und auch wenn ich noch eine ganze Woche für mich alleine vor mir hatte, fiel es schwer, von dort wieder abzureisen. Und mein Sohn?
      War ja nur für ihn schon das 6. Mal dort…..er saß hinten im Auto und meine „ oh weh..Papa…..ich glaub ich muss weinen..ich will hier nicht weg…“
      Tja…mein Blut. Wir leben halt im falschen Land.

      Also ging es am 04.04.2015 morgens nach Husum (44 KM) rüber. Meiner Familie zeigte ich noch die Wohnung ( nochmal, DANKE, Richard ! ) , mehr dazu in Teil 2 , und dann fuhren sie mit dem IC nach Hause. Der Abschied war komisch, denn auf der einen Seite freute ich mich sehr auf die totale Ruhe, eine Woche alleine in Husum, aber auf der anderen Seite war die Woche zusammen so intensiv und so gut. Dann waren sie weg, eine Woche mit verschwindend geringem Alkoholkosum und ohne jegliches Fleisch war zu Ende – und eine Woche voller Alkhohol und massenhaft Schweinefleisch lag vor mir.
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • Die Wohnung lag ideal. Im obersten Stock eines Hauses direkt am Innenhafen, mit einem wunderbaren Ausblick. Wenn ich spät abends aufm Sofa saß und meinen EINAR Highland Park schlürfte ( den ich mir direkt am ersten Tag beim Albert kaufte), hatte ich einen wunderbaren Ausblick auf den beleuchteten Innenhafen und das Wasser – wenn es da war und nicht gerade sich als Ebbe im Watt vergnügte). Nachts liess ich die Balkontür auf, der guten Luft wegen und ich schlief in der zweiten Woche deutlich besser als in der ersten. Nun…manchmal MUSSTE ich auch die Balkontür auflassen, denn wenn man bei Albert das Hirtenschnitzel isst und Bier drauf trinkt, furzt man wie ein Weltmeister, ja geradezu Befreiungsschläge, möchte ich behaupten.

      Von der Wohnung zum Einstein waren es ca 2,5 KM, die ich so zurücklegte, das ich jeden abend ( ausser Montag, Ruhetag) pünktlich um 18 Uhr da stand und Einlass begehrte. Ich hatte einen schönen Stammplatz am Tresen, direkt gegenüber der Zapfanlage, wo ich gut mit Tim ( Alberts Sohn) und Sandra (Service) quatschen konnte. Das Einstein-Bier lief, und Marco ( der andere Sohn vom Albert) ballerte mir MÄNNERportionen auf den Teller. Hirtenschnitzel, Schnitzel Meran, Holsteinschnitzel, immer mit endgeilen Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Speck….dazu das Bier…..und Albert fixte mich mit Rum an. Wenn ich abends aus dem Einstein nach Hause ging, war ich für den Rückweg und die Bewegung dankbar denn ich fühlte mich nicht nur so, ich sah auch so aus : als hätte ich einen Fussball verschluckt. Hammer, was man dort zu essen bekommt. Und die Crew im Einstein ist einfach sehr gut. Wenn man nicht reden will, wird man nix gefragt und wenn man sich unterhält, dann ist das so als würde man sich andauernd sehen und nicht nur einmal im Jahr. Dort an der Theke zu sitzen heisst, sich zu Hause zu fühlen.

      Ich gestaltete die Tage so, das ich außer meinem Frühstücksmüsli nur rohen Fisch und Flensburger zu mir nahm – damit am Abend die Portionen und das Bier rein passten. Husum hat einen Fischladen wo ALLE reingehen, und zwei kleinere in der Nähe der Kirche, rechts davon. Der kleinere von den beiden ist der Beste, es gibt da alles. Abgesehen davon das es dort günstiger ist, ist es auch kein Fließbandverkauf und eher familiär. Keine Touribude, wie die große am Hafen. Morgens packte ich mir da Matjesfillets und Krabben ein, Bier und dann raus zum Deich.

      Da saß ich manchmal stundenlang auf der blauen Bank – da war auch eine rote, aber da darf man sich nicht drauf setzen. Ich saß da und stierte wieder in die Weite. Einatmen, ausatmen……nichts denken….Augen zu gemacht, in der Sonne eingedöst……dann Fisch gegessen und Bier getrunken…..spazieren gegangen…..Gedanken tatsächlich mal zu Ende gedacht ohne alle paar Minuten von irgendwem unterbrochen zu werden…..die begonnene Erholung aus der ersten Woche fing nun an, sich richtig zu verfestigen.

      Mittag war ich oft zurück in der Wohnung, hab dann mitgebrachte MusikDVD´s geguckt, so wie mir danach war. Dann wieder raus, einfach nur durch die Gegend gehen und dies und das gucken. Montags, als dasEinstein zu hatte, war ich bei albert zum Frühstück eingeladen und wir verbrachten danach Stunden in seinem Garten. Saßen in der Sonne, wolkenloser Himmel, Albert spendierte mir endgeilen Rum (Opthimus 15J aus dem Portfass) und wir redeten über alles mögliche. Albert, dafür noch mal ganz großen Dank – diese Stunden in deinem Garten waren noch einmal ein richtiger, spürbarer KNACK, wo mich Stress verlassen und Erholung sich breit gemacht hat. Danke auch noch mal an deine Frau für das Frühstück und das sie mich nach Hause gefahren hat. Als ich zurück war, holte ich mir noch den üblichen Fisch. Dann zog ich mir nacheinander Sin City 1 + 2 per DVD und fügte dem EINAR einen deutlichen Schaden zu……. Bis ich grenzdebil grinsend eingeschlafen bin. Was für ein endgeiler Tag.

      Mit einer großen Anzahl NORDKURVE GE – Aufklebern bewafffnet überklebte ich im Stadtgebiet alle andere Fussballaufkleber und machte eine Art Aufkleberleitsystem von der Wohnung bis zum Einstein. Wenn ihr in Husum seid, braucht ihr denen nur folgen, dann findet ihr Alberts Laden automatisch.

      Kolos Laden und ihn selbst hab ich kurz besucht. Ein Sample bekommen, muss ich demnächst mal dran. Die Einhornpassage, in der der Laden ist, gefällt mir allerdings absolut nicht.
      Erst wollte ich auch den Egbert auf Pellworm besuchen, aber die Fährzeiten waren blöd und ich war auch zu faul.

      Am Donnerstag ergab es sich dann so: Ich wollte – mitlerweile war es warm und TShirtwetter – so langsam von der Stadt Richtung Einstein schlendern, aber auf einem anderen Weg. Wollte noch mal am Treibweg vorbei, wo wir als Maltquartett mal wohnten. Gehe also über den Bürgersteig und sehe wie mir ein Radfahrer auf selbigem entgegenkommt. Kriege direkt nen dicken Hals, der Bürgersteil eng, die Straße breit, warum kann der verdammte Idiot nicht auf der Strasse…“ach …hallo JENS (Jotka)..hahah….was machst DU denn hier“…hahahha…das war kurz vorm pöblen, als ich ihn erkannte,.er wiederum hatte mich schon früher erkaqnnt und war absichtlich mit dem Rad auf den Bürgersteig gefahren. Herzliche Begrüßung und dann zusammen zum Albert, wo wir wunderbar zusammen speisten, und Pussy Rum tranken…..ein wirklich schöner abend.

      Auch am Freitag und Samstag sahen wir uns hin und wieder am Hafen und hatten nicht nur lustige, sondern auch ernsthafte und gute Gespräche - es war eine sehr angenehme Zeit mit dir, Jens. Deine Sonnencreme war Samstag meine Rettung !

      Das Forumstreffen begann am Freitag und das war ein lustiger Abend. Er endet mit amtlicher Schlagseite und es war der erste Abend , an dem ich nach dem Heimkommen auf einen zusätzlichen Highland Park verzichtet habe. Ich hab zwar noch eine DVD angeschaltet , um 1.46 Uhr, aber bin im Sessel eingeschlafen. Auch dieser Abend war ein Befreiungsschlag, alles was sich irgendwo noch an „Stress“ in mir gehalten hatte, wurde dort final runtergespült. Das Treffen am Samstag war für mich sehr limitiert, was den Alkohol betrifft, denn Sonntag morgen um 5 sollte für mich Abfahrt sein.
      Das Treffen war ok, aber ich hab was zu kritisieren: Ich empfand es als zu hektisch, zu viele liefen rein und raus, während des Tastings…welches irgendwie kein richtiges Tasting war. Eehr ein warten auf den nächsten Whisky, der DANN serviert werden konnte, wenn mal wieder genug Leute am Platz waren. Klar, die Verlockung in Albert Laden was zu kaufen ist groß, hab ich ja auch gemacht. Aber ggf. kann man das auch nach dem Essen, und nach dem Tasting machen. Der Whisky den es zu trinken gab, stand in der Bedeutung ganz klar im Hintergrund, das hat mir nicht gefallen.
      Das Essen, die Crew, spitze. Die Leute hinter den Nicks kennenzulernen, klasse. Bekannte und lieb gewonnene Menschen wie Marion und Lother wieder zu treffen, einfach nur gut. Festzustellen, das es RtB wirklich gibt, eine Freude. So war das gesamte Forumstreffen in der Summe gut, fröhlich, und dringend einer Wiederholung bedürftig…..aber irgendwie wäre es geiler, wenn es FREITAG stattfinden würde.

      Die Fahrt nach Hause war gut, die Bahn war frei und ich freute mich nun auch sehr auf meine Familie. Nachmittags gegrillt, und schwupps…..back to reality ?!?! Alles so weiter wie vorher?
      Das KANN es nicht sein. Was hab ich mir schon alles vorgenommen…und jedes mal kam es dann doch wieder so, wie es vor meinem Urlaub war. Das ich mich so hab abnerven lassen das ich fast bereit war zu töten ( BILDLICH gesprochen).

      Der Norden hat mich runtergefahren, so runter wie ich lange nicht war und so, wie ich eigentlich sein sollte. Die Zeit alleine , als ich am Deich saß und wie erwähnt meine Gedanken mal zu Ende denken konnte, hat mir einiges an Erkenntnissen gebracht. Die will ich hier gar nicht weiter ausbreiten, aber ganz sicher ist, das ich ein paar Dinge anders machen werde. Ich hab damit schon angefangen. Mal sehen wann der erste es merkt, das sich was verändert…und der erste müsste mein Sohn sein. Oder die Bodyguarderin. Freunde auch. Aber egal….kein Druck.

      Norddeutschland, wir sehen uns wieder.

      „ Lass uns fliegen, schöne Sehnsucht – näher an unsere Träume. Lass uns wieder atmen, lass uns wieder sehen! Entfache dieses Feuer – in mir – dieses Feuer. Und nichts als dieser Traum wird wahr. Ein Traum so fern und doch so nah“
      Böhse Onkelz
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      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • OdinNord schrieb:

      wenn man selbst langsam geht, fällt einem erst mal auf, wie alle anderen sich abhetzen.

      Das verstehe ich nach nunmehr 1,5 Jahren sehr gut und kann es nur bestätigen.

      Wunderschöner Bericht. Macht aber auch wehmütig, weil ich nicht da war. Nicht wegen des Forum-Treffens (ihr verzeiht mir).
      Sondern weil ich gerne in dem Moment neben Dir auf der blauen Bank gesessen hätte.
      Nichts sagen. Einfach nur schauen.
      So wie damals bei der Speyside-Cooperage.
      "Wenn man das Abendland nur verteidigen kann, indem man menschen-feindliches Gedankengut vor sich herträgt, was gibt es dann eigentlich noch zu verteidigen ?! " (Claus von Wagner)

      whisky-herbst.de/
    • Erkenntnisse zu gewinnen ist die eine Sache. Sie umzusetzen eine andere.
      Es geht nur, wenn man es kann. Es zu wollen ist einfach, es zu können muss man lernen. Im Moment lerne ich.
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal
    • Thomas ein sehr schöner und sehr nachdenklicher Bericht. Was Du schreibst verbinde auch ich mit dem Norden und es fehlt mir immer mehr dieses runter kommen und einfach mal die Gedanken fliegen lassen ............ :umarmen: :beerchug: :umarmen:
      Grüße

      Heinz

      "Wenn Dir eine Taube auf den Kopf sch**** dann freu Dich, dass Kühe nicht fliegen können."
      "Ohne Gaudi is ois nix!" (Fredl Fesl)
    • Ach ja der Norden, ich kenne das von Juist, habe dort einen Großteil meiner Ferien als Kind verbracht. Das ich das letzte Mal dort war ist nun leider auch schon wieder fast 10 Jahre her, aber es war wie früher. Kenne kaum einen Ort an dem man so entschleunigt und zur Ruhe kommt, die Weite, das Meer, das Watt, die Luft, keine Autos – kriege gerade Sehnsucht ;( , da MUSS ich mal wieder hin. :ok:
      "Der Hund liegt hier wirklich sehr ungünstig."
      Loriot (1923-2011)


      Meine Fotos

      Prost Mahlzeit!
      Guido
    • OdinNord schrieb:

      Saßen in der Sonne, wolkenloser Himmel, Albert spendierte mir endgeilen Rum (Opthimus 15J aus dem Portfass) und wir redeten über alles mögliche. Albert, dafür noch mal ganz großen Dank ? diese Stunden in deinem Garten waren noch einmal ein richtiger, spürbarer KNACK, wo mich Stress verlassen und Erholung sich breit gemacht hat.


      Danke Thomas.
      Genau so empfand ich es auch. Es waren schöne Stunden.
      Nordfriesland - der einzig echte Norden
      ______________________________________________
      www.einstein-husum.de
      www.whisky24.net
      email an: albert@einstein-husum.de
    • Was hättest du nur gemacht wenn dort nur gelbe Bänke gestanden hätten.......


      Spass beiseite, mich freut es unheimlich für Dich, euch, das ihr eine so gute Zeit dort oben hattet.
      Sie schnurrt in mein Ohr, wenn ich ihn reinstecke,
      den Schlüssel dreh' und meine Kleine wecke –
      mit 'ner Tasse, mit 'ner Tasse Benzin.
    • Nun habe ich auch Thomas kurz kennen gelernt,nicht ganz so borstig wie im Forum.
      Eine neue Erfahrung für mich,hat Spass gemacht.
      Sollte ich es mal nach NRW schaffen,werde ich versuchen dich zu besuchen.
      Und am liebsten würde ich mit dir ins Stadion gehen,ein Spiel gegen den FCB oder BVB gucken ^^
      Ich weiß schon warum ich NRW richtung Husum verlassen habe :) Grüße aus der Bunten Stadt am Meer.Kolo
    • OdinNord schrieb:

      Das Treffen war ok, aber ich hab was zu kritisieren: Ich empfand es als zu hektisch, zu viele liefen rein und raus, während des Tastings?welches irgendwie kein richtiges Tasting war. Eehr ein warten auf den nächsten Whisky, der DANN serviert werden konnte, wenn mal wieder genug Leute am Platz waren. Klar, die Verlockung in Albert Laden was zu kaufen ist groß, hab ich ja auch gemacht. Aber ggf. kann man das auch nach dem Essen, und nach dem Tasting machen. Der Whisky den es zu trinken gab, stand in der Bedeutung ganz klar im Hintergrund, das hat mir nicht gefallen.

      Wahre Worte - das ging mir bzw. der Ecke in der ich saß auch so!
      Albert hatte ja klar gemacht zu Anfang, dass er nicht durch das tasting führen würde. Jedoch wäre eine grobe Vorgabe (3 Whisky, dann Puase&Shoppen, dann weiter...) gut gewesen. So war es leider ab spätestens Whisky #3 sehr unruhig und zerrissen. Schade!

      OdinNord schrieb:

      ?..aber irgendwie wäre es geiler, wenn es FREITAG stattfinden würde.

      Das wäre sicher überlegenswert. Dann bliebe der Samstag zum durchschnaufen (zB ne gemeinsame Tour an der Nordsee) und der Sonntag könnte ohne Abstriche am Vorabend für die Heimfahrt eingeplant werden.

      OdinNord schrieb:

      übrigens....wenn man selbst langsam geht, fällt einem erst mal auf, wie alle anderen sich abhetzen.
      Wahre worte, seeeehr wahre Worte. Ich lerne wie Werner aber noch, dass für mich konsequenter und dauerhafter anzuwenden.


      Danke dir für diesen wunderschönen Bericht, der mir gerade ein paar Minuten des Abschalten und runterkommens gab. In Gedanken bin ich nochmal meine Tour am Sonntag am Deich entlang gegangen - und ja, die Bankszene kenne ich zu gut :)
    • Wieder ein schöner lesenswerter Bericht von dir ,wenn auch ungewöhnlich nachdenklich. Zieh es durch, dein Vorhaben ,wenn es auch schwer fällt. Es wird dir und deiner Familie gut tun! Schade das wir uns so selten sehen, ich hätte schon öfters mal Lust auf solche Treffen und die lustigen Geschichten aus dem Leben des einzig und wahren Odin! Wir lassen uns noch etwas Nordseeluft um die Nase wehen und schicken liebe Grüße an den Rest der Welt.
      *Whisky ist Sonnenlicht in Flaschen*
    • :love: :umarmen:

      Ich lese Deinen Bericht nun schon zum dritten Mal und ich kann mich jedes Mal wieder aufs Neue in Dich hinein versetzen!!
      Die Nordsee entschleunigt gnadenlos und das ist der Grund warum auch ich den Norden so liebe....

      Ein sehr schöner Bericht, der mich zumindest zum Nachdenken anregt ob dieser ganze Stress den man sich zuhause antut sein muss.
      Deine Erkenntnis, mal langsam zu gehen, habe ich heute mal in die Tat umgesetzt und ich war basserstaunt, wie sehr man diese Entschleunigung genießen kann. Fakt ist, wir leben alle zu „schnell“.

      Auch wenn ich nur ein Fake bin ;) habe ich mich gefreut Dich nun dann auch mal persönlich kennen gelernt zu haben! :umarmen:
      Whisky is water without the bad parts!
      :sch: you can take the boy out of scotland, but you can`t take scotland out of the boy :sch:
    • Robert the Bruce schrieb:

      Die Nordsee entschleunigt gnadenlos

      Mist, ich wohne an der Ostsee... ich muss die Küste wechseln 8|

      Aber ist schon richtig. Ein Picknick oder auch nur ein Spaziergang am Strand nach einem Tag im Büro ist schon was feines. Meeresrauschen, der Duft, die Weite... ich freue mich schon auf besseres (= wärmeres) Wetter. Und dann wird entschleunigt... irgendwie mag ich das Wort.
       
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    • Danke für deinen Bericht Thomas.Ist "wie dabei gewesen".
      Hab während dem lesen so einige Bilder vor Augen gehabt,und ich hoffe Du nimmst viel davon mit rüber die nächste Zeit.
      Ich glaub ich buch bald noch mal.... ;)
      Meine erste Liebe?....................Die Musik!

      VG
      Richie
    • Robert the Bruce schrieb:

      Auch wenn ich nur ein Fake bin habe ich mich gefreut Dich nun dann auch mal persönlich kennen gelernt zu haben!


      Nein, bist du ja NICHT - wie ich feststellen konnte! :umarmen:
      Es war nicht nur schön, sich mal kennenzulernen, sondern auch mal dringend Zeit..... :beerchug:
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • Ja, schee wars RfB nach langer Zeit wiederzusehen

      Sract und wislander13, ergo Daniel und Dieter kennengelernt,
      und von Dieter gleich ne Einladung zur Kieler Woche bekommen,
      ich arbeite dran, das es klappt :ok: :umarmen:

      Endlich mal länger mit Dierk gequasselt :top:
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge