Mein Weg durch den Whisky

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    • Sch... Kilchoman!


      Jaja, ich hatte dem Satan abgeschworen!
      Kilchoman und seine elendigen Sonderabfüllungen, von denen gefühlt jeden Monat 300 neue Rauskommen.
      Quarter Cask, Sauternes Cask, Zack, noch alles mitgemacht...
      Mein Konto fleht und schreit um Hilfe...
      Danach, Schluß, aus, lasst mich in Ruhe mit den blöden limitierten Sonderabfüllungen!!!

      Red Wine Cask, jaja, leck mich doch, nicht mit mir, ich lass mich doch nicht ködern mit so'm Mist.
      Nee,nee, nicht mit mir, verdammte Rattenfänger!

      Jetzt einen Whiksy auf meine Standhaftigkeit!
      Loch Gorm, feines Zeug, Schoki, Orange und dieser sehr leckere Kilchoman Rauch.

      Ooch, ja der Rauch, mit Aromen aus einer Rotweinfassreifung, klingt spannend, hmmm...
      Oooch...
      Also...
      Haben Haben Haben!
      :D :D :D :D :D

      Naja, so oder so ähnlich funktioniert der Mist. Immer wieder.
      Hauptsache man stellt sich ehrlich seinen Geistern.
      Da weckt irgend so'n Whisky Deine Begierde.
      Schön nur, wenn man am Ende den Jungs von Kilchoman die Schuld für die eigene Sucht geben kann: :P

      Klar hab ich den Release-Termin gut verpasst. Wie immer treibt das Ganze die üblichen Blüten:
      Mondpreise bei ebay etc...
      Ein bekannter Onlinehändeller hat das Ding dann mal schnell im Set mit dem Sanaig angeboten. Da kann der Kunde gleich ein bißchen mehr Kohle ausgeben.

      Meinen hab ich jetzt zu gutem Kurs in Holland gefunden...
      All we ever wanted was everything
      All we ever got was cold
      Bauhaus
    • thomasfantasy schrieb:

      Diese Abzocke mache ich schon lange nicht mehr mit
      Eigentlich bin ich da auch raus.
      Den sündhaft teuren 10jährigen von Kilchoman habe ich mir gespart.
      Allerdings muss ich sagen, dass mir dieser "Sch.." oft richtig gut schmeckt.
      Ich mag den Kilchoman speziellen Rauch Geschmack.
      Und die paar Sonderabfüllungen, die ich dann doch habe, sind auch am Ende richtig lecker (nach meinem Geschmack)

      Und schauen wir uns mal um, sehr viele Distillen versuchen diese Art der Abzocke mit teuren Sonderabfüllungen (MacAllan Edition No. 1+2)

      Ob ich mich abzocken lasse, entscheide doch am Ende ich.
      Früher bin ich auch jeder Sonderabfüllung hinterhergejagt.
      Mittlerweile wecken die zwar immer noch meine Neugier, aber gekauft wird nicht, nur weils limitiert ist, sondern ins Beuteschema passt. ^^
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      Bauhaus
    • willard schrieb:

      Erster Eindruck der Abzocke namens Red Wine Cask: Sehr lecker und ungewohnt mild..
      Sorry das ist nur mein eigener Eindruck, da ich mit dieser Distille schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe,
      die ich hier aber nicht näher ausführen möchte. Da ich aber ein sehr nachtragender Mensch bin, ist diese Distille für mich gestorben.
      Ich habe auch kein einzige Flasche mehr von Ihnen, weil ich die alle verkauft habe.
      SLÀINTE MHATH :trinken:

      Thomas
    • Mein Weg durch den Whisky war lang, hart und schmierig.

      Habe mich lange nich drangetraut, dann hart dran gerüsselt und bin schmierig nach Hause gekommen. :P
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • thomasfantasy schrieb:

      Sorry das ist nur mein eigener Eindruck, da ich mit dieser Distille schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe,
      Grundsätzlich ist Whisky als Genußhobby recht emotional belegt. Von daher eine angemessene Reaktion.
      Wäre mein erster Kilchoman ein Machir Bay gewesen, hätte ich vor lauter Langeweile vermutlich keinen weiteren probiert.
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      Bauhaus
    • Nix wars bei Kilchoman, man war ich glücklich.....
      Dann kam das Sample aus WHV von einem Rumfreund und frech wie er ist blind.
      Oh lecker, leichtes niederknien, aber was ist es M. sag an bitte bitte

      Hmpf Kilchoman Caroni cask finish for 60 anniversary LMDW

      Shit haben muss ....
      Und dann noch zwei Flaschen aus Genua.
      Deckenmanns Wahnsinn .....
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Yippie-Yah-Yeah Schweinebacke!!


      Ich kann mich gut erinnern, als 2016 Brown-Forman die Benariach Ltd. gekauft hat. Furchtvolles Raunen ging durch die Gemeinde.
      Verdammt, jetzt fallen die Amis von Jack Daniels in Schottland ein.

      Um ehrlich zu sein, ich mag keinen Jack Daniels, und so war auch ich skeptisch, was werden würde...

      Ich bin da sicherlich nur Laie und vermag nicht hinter Zahlen, wirtschaftliche Gefüge und Personalentscheidungen schauen.

      Ich gucke dann ganz stumpf nur auf den Whisky.

      Bei Glendronach, so scheint es, ist wenig passiert. Die Range blieb in großen Teilen gleich.
      Benriach hat sich glücklicherweise bei den neueren Abfüllungen von der farblich gewöhnungsbedürftigen Ettiketten verabschiedet.
      Und hat vor allem einige interessante Abfüllungen rausgebracht, Single Cask etc.

      Tja, und das kümmernde Pflänzchen Glenglassaugh mit wechselvoller Geschichte?
      Schwupps gab's ein paar Wood-Finishes frisch abgefüllt, irgendwie in nicht gar zu großer Stückzahl.
      Dazu in angenehmer Trinkstärke, naturbelassen und zu einem, wie ich finde vernünftigem Preis.

      Und was lernen wir aus der Geschichte?
      Nicht vorab unken, abwarten und genießen...

      Ok, kein Garant für einen dauerhaft guten Kurs, aber ein interessanter Anfang.
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      Bauhaus
    • thomasfantasy schrieb:

      Sehr gutes Posting
      Merci!
      Und der Glenglassaugh ist wirklich mal einen Schluck wert. Schönes Ding. Ok, wieder mal ein "NAS", aber das Ergebnis stimmt.

      Und noch was:

      What's Another Year...

      das war's dann fast 2017.
      Ja wo ist es geblieben. Für mich ein Jahr im gestreckten Galopp. Beruflich extrem anstrengende und extrem wechselhafte Zeiten.
      Es gab wirklich miese Monate in Job und ich bin körperlich wie auch psychisch an meine Grenzen gestoßen. Aber: Ende gut, alles gut - es geht bergauf.
      Jetzt genieße ich ein paar Tage Resturlaub und lecke meine Wunden...
      Aber das ist hier ja kein Psychoterapie Forum. Um Whisky soll's gehen. Und der hilft schließlich auch in schlechten Zeiten... :lala:

      Drei Jahre pflege ich jetzt schon mehr oder minder intensiv meine Leber mit dem Zeug.
      Zu dem kleinen Rückblick hier gibt es einen 25 Jahre alten Glenturret. Ist auch schon über ein Jahr in meiner Hausbar und schmeckt lecker.
      Apropos Hausbar: Der Platz wird knapp, verdammt knapp. Wie dachte ich vor ein paar Jahren noch: "so als Bestand immer 5 bis 6 Flaschen in der Bar zu haben wäre schön..."
      Ups, wohl 'ne Null vergessen alda_schwede:
      Aber was soll ich machen, ich kann da nix für. Da gibt's diese fiesen Typen, Whiskyhändler, die Dich ganz subtil mit Newslettern bombardieren, und immer ganz genau wissen, was in deiner Hausbar noch fehlt. Gemeine Kerle!!!!

      Aber was für Erkenntnisse und Whisky-Weisheiten habe ich gewonnen?
      1. Das verdammte Zeug schmeckt immer noch verdammt gut.
      2. Geld ist nicht alles, aber verdammt schnell alle, wenn man in teuren Schnaps investiert.
      3. Ich brauche einen größeren Barschrank.
      4. Die schönste Form mit seinem teuren Schnaps anzugeben ist, Freunde zu einem Tasting einzuladen und so einen schönen Abend zu genießen.
      5.Das verdammte Zeug schmeckt mit jedem Dram besser

      So oder so ähnlich. 2017 neigt sich dem Ende zu, ich neige mich mal mehr mal weniger, je nach Füllstand (mit Alkohol).
      Ich weiß immer noch, dass ich mir einen Sch...-Tag nicht mit Alkohol schön trinken kann, aber dass die halbe Stunde Ruhe mit einem guten Dram eine schöne Insel selbst im größten Mist sein kann. Andersrum sind Erfolge noch größer, wenn man Sie mit einem schönen Malt feieren kann.

      Und es geht immer weiter, 2018 wird neue Malts neue Eindrücke und neue Erfahrungen bringen...
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      All we ever got was cold
      Bauhaus
    • Hoch die Tassen!


      oder, von einem der auszog, dass ideale Whiskyglass zu erfinden..
      Naja, nun ist klar worum es geht.
      Ihr alle kennt den großen deutschen Whiksydealer mit dem noch größerem Sendungbewusstsein.
      Klar, er ist umstritten, vielleicht gar nicht sehr beliebt, und ich möchte auch keine Werbung für den älteren Herrn mit dem lichten Haar machen.
      Aber eins mal rückblickend: Als ich noch etwas jünger war, meine Leber jungfräulicher und ich ratlos mit der ersten Flasche Single Malt vor der leeren Hausbar stand, da hat mich ebendieser mit einigen Anfängertipps versorgt. Sicher, passiert fast zwangsläufig, wenn man "Whisky" googelt... Aber trotzdem danke!

      Aber mal zurück zu dem legendären, perfekten Whiskyglass:
      Es gibt soviel mehr oder weniger teure und sinnlose Single Malt Gläser.
      Bis hin zu sündfaft teuren Kreationen, die einfach nur so aussehen, als hätte jemand ein Glencairn Glas in einen Tumbler geklebt.
      Ich persönlich bevorzuge derzeit zwei Gläser: Den Spiegelau Snifter Premium und das klassiche Glencairn. Beide nicht übermäßig teuer, beide ganz schick und gut zum Malt Schlürfen.
      Aber irgendwie fand ich dieses komische Gnubbelglas von dem Herrn mit der Rolex und der großen Brille interessant.
      Also was soll der Geiz, einfach mal bestellt.
      Und nu? Erster Eindruck...
      Gar nicht mal so häßlich wie auf den Fotos. Hat was von einem Schröpfglas mit Stil.
      Aber in der Tat, witziges Glas. passt zu meinem Gesicht, will heißen, genug Platz für Mund und Nase...

      Also mal echt, bei aller Häme und mildem Spot. Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht, und das Ergebnis ist für mich mehr als ok.
      Ich will die Whisky-Glas-Frage nicht überbewerten, denn schließlich kommt es auf den Inhalt an.
      Aber ein nettes Alterantivglas ist diese Kreation schon.
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      Bauhaus
    • Dieses "Gnubbelglas" kenne ich nicht, also ich hatte es noch nicht in der Hand.

      willard schrieb:

      Den Spiegelau Snifter Premium und das klassiche Glencairn
      Diese beiden habe ich auch, wobei ich mehr und mehr Glencairn nutze. Für mich das perfekte Glas.
      „Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen auch wollen dürfen.“ (unbekannt)
    • Für das Probierschlückchen (1 cl oder so) setze ich immer noch auf die guten alten Bugattigläser, weil sie vom Volumen her gut passen.

      Für einen größeren Schluck liebe ich meine Dänemark-Mitbringsel von Rosendahl.

      Ich setze mal einen Link hierhin. Rosendahl Gläser.

      Sollte er unangemessen sind, weiß unser SuMo Linus, was zu tun ist!

      Glencairn tritt für mich ein bisschen in den Hintergrund, weil ich Stielgläser mag, aber das ist auch eine optisch-haptische Geschmacksfrage.

      Die erwähnten speziell entwickelten Gläser, immerhin Kristallgläser, gibt es mittlerweile auch beim Hersteller und nicht mehr nur beim Erfinder (über dann man natürlich trefflich lästern kann, der aber dankenswerterweise der eine ganze Menge Leute auf den Weg zum Whisky gebracht hat und wohl immer noch bringt. Dass man den Weg dann irgendwann alleine weiter geht, ist klar.)

      Glasklare Grüße
      Karl
      Ehret die Blends! Ohne sie hätten wir keine Single Malts!
    • RavenNevermore schrieb:

      Sollte er unangemessen sind, weiß unser SuMo Linus, was zu tun ist!
      Passt schon Karl, zumindest meine ich es.

      @willard Gnubbelglas? Meintst du das NORLAN?

      Ein bekennender Glencairn User

      Für unterwegs gerne den Sansibar Mini
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • linus schrieb:

      @willard Gnubbelglas? Meintst du das NORLAN?
      Das Norlan ist für mich die Geschmacksverirrung, die aussieht, als hätte jemand das Glencairnglas in einen Tumbler geklebt. Teuer und hässlich.
      Ich gebe zu, meine Umschreibung war etwas kryptisch. Es geht um das Whiskyglas, dass sich der Horst L. aus Seeshaupt hat basteln lassen.
      Und das mir wirklich nicht mal schlecht gefällt.
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      Bauhaus