Islay 2016 - back to motörhead

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    • Teil V
      Wie durch ein Wunder, dessen Name Vicky ist, war es doch noch gelungen John Campbell bei Laphroaig zu treffen. Ihm konnte ich 3500.- € aus dem Islayschwein übergeben. Das Geld soll John nach eigenem Ermessen verteilen. Es ist keine "Spendenbescheinigung" erforderlich, es reicht wenn das Geld dorthin kommt, wo es gebraucht wird. John wirkte etwas überforert, als ihm das Geld in die Hand gedrückt wurde, aber er wird es sicher gut verteilen.
      Ganz leise und zögerlich wagte ich dann noch die Frage zu stellen, ob es denn möglich wäre ein leeres Quarter Cask für die Lounge zu bekommen. Die Antwort war kurz und knapp. >>It´s easy, no problem. when do you leave?<<. Über Monate habe ich (vergeblich) versucht (Werbe)Material für die Lounge über den Importeur zu bekommen und nun diese Antwort, die mich fast aus den ausgetretenen Wanderschuhen kippen ließ. Und um dem ganzen noch auf die Spitze zu treiben versprach John noch ein paar andere Kleinigkeiten zusammenzupacken. Das Fass sollte am nächsten Morgen vor der Abfahrt abgeholt werden.
      Gesagt getan. Am nächsten Morgen direkt auf das Gelände, der Besucherparkplatz ist was für Schüchterne. >>Are you Werner?<<, die Frage kannte ich doch irgend woher...
      Bevor ich "Who wants to get wet" sagen konnte, die Erklärung dieses Satzes möge der feine Herr Clansman übernehmen, hatte ich auch schon ein QC, Laphroaig Kugelschreiber, Kerzen, Notizblöcke, Tartan Stoff, Cairdeas 2016 und ältere, und noch einiges im Auto.
      CHAPEAU John & Vicky, das wird die Lounge aber sowas von schmücken !!!
      Danach noch schnell die letzten Flaschen Festivalabfüllung von Lagavulin abgeräumt, bevor es der gemeine Spekulatius tut und ab auf die Fähre, die uns nach Kennacraig brachte. Von dort bis Moffat verlief die Fahrt ruhig, was die feinen Herren beruhigte. Am Abend wurden dann noch Ideen, ich nenne sie mal Weltideen, auch wenn ich mir dafür eine fange, entwickelt, über die zu gegebener Zeit berichtet werden wird. Im kleineren aber ebenso feinen Zimmer wie in Nerabus verlief meine Nacht dann so störungs- und geruchsfrei wie die anderen auch. Allerdings regnete es in der Nacht.
      Am letzten Tag dann die Rückfahrt von Ijmuiden über ClansmanHausen und dann nach Hause. Die insgesamt 793km an diesem Tag waren nicht ganz so leicht, aber auch ich freute mich auf Frau, Hund und Papagei.
      Ende Kapitel Islay.

      ...ach ja Herr Clansman, die Bodyguarderin sieht immer scharf aus...
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von whiskykanzler ()

    • Wie immer, sehr lesenswert. :top:

      Dazu mal ne Frage an die Schriftsteller: "Is dat allet außm Kopp, oder gibbet da n Spickzettel"?
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • whiskykanzler schrieb:

      Bevor ich "Who wants to get wet" sagen konnte, die Erklärung dieses Satzes möge der feine Herr Clansman übernehmen

      :rofl: danke das du mich erinnerst.....
      das hebe ich mir noch für morgen auf.
      in 2 Minuten muss ich erst mal mit meiner Tochter was feiern...
      und OFF
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • OdinNord schrieb:

      whiskykanzler schrieb:

      Bevor ich "Who wants to get wet" sagen konnte, die Erklärung dieses Satzes möge der feine Herr Clansman übernehmen

      :rofl: danke das du mich erinnerst.....
      das hebe ich mir noch für morgen auf.
      in 2 Minuten muss ich erst mal mit meiner Tochter was feiern...
      und OFF


      Wir haben mittlerweile Montag, Mr. Clansman.... 8)
      "I´m dirty, mean and mighty unclean" - Bon Scott
      "Will you let me go to hell the way I want to?" - Wild Bill Hickock
    • Wir saßen am Strand von Loch Indaal, in Port Charlotte.
      Mit einer Flasche Ardbeg hatten wir uns auf die Steine gesetzt, rechts von uns gastierten einige Mütter und deren Kinder am Strand.
      Ein Junge , geschätzte 6 – 8Jahre alt, fiel durch extrem hektische Betriebsamkeit auf. Er flitzte völlig aufgeregt hin und her und versuchte immer wieder, seine Mutter mit einem kleinen Eimer voll Wasser zu erwischen. Die Mutter, etwas korpulenter und dadurch eben von dem Jungen nicht so schiebbar, wie er es gerne gehabt hätte, war die Ruhe selbst.
      Kräftig schob/zog sie den Jungen ins Wasser und ihre liebliche Stimme, einer Kreissäge gleich, zersetzte die Luft, in dem sie intonierte: Whooooooo wants to get wet……whoooooooo wants to get wet….
      Der Junge kreischte und quitschte vor Vergüngen, ihm gefiel das – nicht mehr so ganz, als die Mutter ihm einfach mal den Eimer voll Wasser auf den Kopf stülpte und dabei rief whoooooo wants to get wet…. :rofl: :klatschen:

      Dieses langgezogene whoooo war einfach der Kracher und animierte mich natürlich in seiner Doppeldeutigkeit ( wer möchte gerne feucht werden….) diesen Ruf sauber zu imitieren und immer wieder zu singen. Wir kamen dann auch kollektiv noch auf lustige Ideen mit dem Satz.
      Zb wenn ein Tourguide ein Fass öffnet und dabei singt „ whoooo wants to get wet…“ oder wenn auf der Fähre der Kapitän durch die Lautsprecher singt „ Ladys and Gentlman, the sea is in trouble….whoooooo wants to get wet….“ Oder wenn Imperial und ich plötzlich nackt in des Kanzlers Bus sitzen….ach lassen wir das. :rofl:
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    • Es gibt so viele Fotos, aber eins hat es mir besonders angetan. Ein am 5.6.56 destillierter und 2006 abgefüllter Glenfarclas wurde am Strand von Kintra fachgerecht entkapselt und seiner Bestimmung zugeführt...
      Dateien
      • IMG_4639 2.jpg

        (140,94 kB, 45 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal

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    • Da ist aber noch reichlich Platz für Tattoos :rofl: :duck_weg:
      Slainte

      Jörg

      ___________

      Bibo ergo sum

      Ich trinke Alkohol nur an Tagen, die auf -g enden. Und mittwochs.

      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.