Wieviel gebt ihr für Whisky aus?

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    • Wieviel gebt ihr für Whisky aus?

      Mal eine neugierige Frage ...

      Wieviel gebt ihr für Whisky aus? Für die einzelne Flasche, insgesamt im Laufe eines Jahres?

      Ich selbst habe mich an wirklich teure Sachen noch nicht rangetraut. Meine teuerste Flasche war ein Blair Athol, 12 Jahre, für knapp 60 Euronen.

      Und ich kaufe Whisky, um ihn zu trinken, nicht zum Sammeln oder in der Hoffnung auf Wertsteigerungen. ^^
    • Mal meine ganz allgemeine Meinung.

      Ich denke, die meisten Whiskyfreaks fangen mit den Standards an.
      Dann kommen die UA und dann möchte man auch mal die älteren und höherpreisigen Tröpfchen vor die Flinte bekommen. 8)

      Meine teuerste, selbst gekaufte Flasche hat knapp 200€ gekostet. Viele sehr leckere und auch kostspielige Whisky's hatte ich dann durch diverse FT im Glas.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Blacky schrieb:

      Mal meine ganz allgemeine Meinung.

      Blacky schrieb:

      Ich denke, die meisten Whiskyfreaks fangen mit den Standards an.
      Dann kommen die UA und dann möchte man auch mal die älteren und höherpreisigen Tröpfchen vor die Flinte bekommen. 8)

      Blacky schrieb:

      Meine teuerste, selbst gekaufte Flasche hat knapp 200? gekostet. Viele sehr leckere und auch kostspielige Whisky's hatte ich dann durch diverse FT im Glas.
      FT = Flaschenteilung. Okay, hab ich schon mal irgendwo gelesen. Wie funktioniert denn sowas praktisch?
    • Dafür gibt's doch hier ein eigenes Unterforum.

      Ganz grob erklärt:

      Du kaufst dir ne Buddel und bietest diese zu einer Flaschenteilung an.

      Meistens werden 5 - und/oder 10cl Samplefläschen angeboten.
      Hier im Forum macht man das gemeinhin zum Selbstkostenpreis, also ohne Gewinnabsicht. Und selbstredend nur mit Personen über 18y.

      Also: Flaschenpreis geteilt durch 14 (5cl) oder durch 7 (10 cl).
      Dazu der Preis für die Samplefläschchen und der Versand im Maxibrief oder versicherter Versand.

      Dann per pn die Anschrift bzw. die Kobtodaten tauschen. Einerseits bezahlen - andererseits Päckchen abschicken.

      Samplefläschchen gibt es in speziellen Fachgeschäften, werden aber auch gebraucht weiterverschickt. Dann natürlich im Wasserkocher ausgekocht.

      Labels entweder einfach von Hand schreiben und mit allen wichtigen Infos versehen, oder ausdrucken und mit Tesa aufkleben.

      Fettich.
      Ich bin ein Blauer

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    • Moin und willkommen im Forum.

      Stell dich gerne bei Gelegenheit mal vor, wir haben sogar extra ein nen eigenen Bereich dafür: Vorstellungs-Thread

      Zu deiner Anfrage:
      Anfänglich lag meine Schmerzgrenze bei den Standards und somit damals (~2001) im Bereich um die 40€.

      Mit der Zeit und der Erfahrung, stieg die Grenze langsam aber sicher auf 80-90€ an. Und spätestens mit dem Einstieg ins Berufsleben ging es dann nochmal nach oben.

      Die teuersten, dann aber auch besonderen Flaschen lagen zwischen 300-400€. Das ist aber klar ein Einzelfall und immer sehr gut überlegt und abgewogen.

      Meine momentane durchschnittliche Schmerzgrenze für eine Flasche liegt zwischen 70-100€. Aber wichtig dabei: Da ich kaufe um zu teilen, trinken, genießen muss der Gegenwert stimmen. An den Hype-Flaschen beteilige ich mich weniger und weniger.


      Exkurs Flaschenteilung in kurz: Biete Flasche an, teile deinen Preis für Sample mit (Dein EK/7 bzw. EK/14 für 10cl bzw. 5cl) zzgl Sample-Fläschchen. Biete Versand/Übergabe-Optionen an. Warte ab wie die Interessenlage ist. Und so weiter und so fort. Hier gibt s einige Beiträge dazu, lies einfach mal quer.
    • thomasfantasy schrieb:

      nur leider wird jetzt langsam der Platz im Haus sehr eng.

      Könnte aushelfen.............. :duck_weg:

      Teureste Flasche


      Ok 750 € :whistling:


      Teurerste geteilte Flasche

      1.800 €

      Teuerste getrunkene Flasche im Glas

      4.500 € :rolleyes:

      oder Fassproben die nie in die Flasche gewandert sind (..)
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Ich glaube teuerste getrunkene Flaschen, nach den letzten Preisen bei Auktionen, etwa bei 8000 €.
      War ein Black Bowmore. :dance:
      Bekomme gerade aus Berlin :umarmen: einen Glenfarclas 1962, der mir noch gefehlt hat.
      Zu einem guten Preis, aber doch noch empfindlich hoch.
      Na gut bei TWE kostet die Flasche 6000 €. (.=/
      SLÀINTE MHATH :trinken:

      Thomas
    • Kurzer Nachtrag:

      Teuerster verkosteter Whisky: Laphroaig 40y (in der Whiskybase im Moment 6.200€) 8|

      Ältester verkosteter Whisky: Old Elgin 1940

      Leckerster "Jungwhisky": Glenrothes 6y adelphi.

      Noch ein Tipp:

      Wenn du die vielen Abkürzungen nicht kennst, hier gibt es ein Unterforum: Lexikon der Abkürzungen. :thumbsup:
      Ich bin ein Blauer

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    • Wobei ich noch anmerken darf, dass die teuerste, nach dem Preis der heute aufgerufen wird, dann probiert wurde,
      aus Japan kam und nun ü 15.000 Öcken kostet 8|
      1900
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    • BerndS112 schrieb:

      Zuviel..... viel zuviel...... und es wird nicht weniger..... eher mehr....... :rofl: :duck_weg:


      Froi

      bei mir wird es weniger (..)
      Seit 2 Wochen min. je einmal zum Glascontainer....ohne Vollrausch


      Die Bücher applaudieren schon :D
      1900
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    • "Zuviel" ist ganz entschieden die richtige Antwort.
      Und zwar gemessen am Urteil der nicht Süchtigen.
      Als ich anfing (ist noch nicht allzu lange her), war so 40,-€ die absolut richtige Liga.
      Viel mehr, war kaum denkbar. Schießlich gibt es auch für das Geld ausreichend leckeren Stoff um sich die Murmel weich zu saufen...
      Jetzt, Hurra ich freue mich, wenn ich mal den Tropfen der Begierde (bitte nicht zweideutig verstehen) für günstige 80,-€ bekomme. Hurra!
      Meine persönliche Schmerzgrenze liegt noch bei so 100,- €. Aber ich bin auch erst seit gut 1 1/2 Jahren abhängig.
      Erschreckend ist die Leichtigkeit, mit der ich mittlerweile diese Summen ausgebe.
      Aber der Preis ist nicht alles, Geschmack ist wichtiger.
      Ich muss dazu sagen, ich bin auch nicht der Sammler, der sich Flaschen mit potentieller Wertsteigerung wegstellt.
      Selbst die Limitierten kaufe ich, um sie zu genießen.
      Ich bin mir sicher, im Laufe der Jahre wird auch meine Schmerzgrenze immer weiter nach oben verschoben, aber bitte immer schön langsam....
      All we ever wanted was everything
      All we ever got was cold
      Bauhaus
    • also ich hänge zwar inzwischen einige Jährchen an dem Zeuch, muss aber sagen dass ich mich eigentlich recht gut im Griff hab was die Suchtmittelbeschaffung betrifft.
      angefangen habe ich auch mit ein paar Standards aus dem gut sortierten Supermarkt (damals gabs z.b. den Laga 16y im Angebot noch um knapp über 30€), danach hat sich die Schmerzgrenze recht schnell bei um die 50€ eingependelt (hach, das waren Zeiten als es den Ardbeg 17y noch um 40 Euronen gab - ehe Ardbeg vom Hype mitgerissen wurde)
      nachdem ich auch Konsument bin und keine Sammlung erweitern oder komplettieren möchte hat sich die Preisfrage seither nicht wesentlich geändert. es gibt immer noch genug leckere Flaschen in dem Bereich von 40 - 70 Euro in dem ich mich aktuell bewege. (nur hie und da darfs mal ein bissl mehr sein, aber meine teuerste Flasche war knapp dreistellig ;) )
      was ich dir sonst auch empfehlen kann sind die Fassteilungen die da hin und wieder angeboten werden - da gibt es meist wirklich sehr interessante Whisky in Fassstärke zu äußerst moderaten Preisen
      ------------------------------------------------------------------------

      lg
      Wolfgang

    • Schöne Frage, interessiert mich selbst auch, wie das andere so handhaben.

      Ich bin inzwischen ca. 6 Jahren whisky-interessiert, kaufe trotzdem nur so ca. 10-12 Flaschen pro Jahr, schätze ich. Bin damit nach meiner Erfahrung eher im unterdurchschnittlichen Bereich.
      Angefangen habe ich im Preisbereich bis 50 Euro, das ging dann nach einiger Zeit (nach 2 Jahren) auch schon mal bis 70 Euro rauf.
      Inzwischen ist mein Limit um die 100 Euro, obwohl ich für einen besonders tollen Whisky auch bereit wäre, etwas mehr zu bezahlen. Mehr als 140-150 Euro wären es aber sicherlich nicht (FTs ausgenommen), und das wird sich meiner Einschätzung nach auch nicht mehr großartig ändern.

      Mein "Normalpreis" für eine Flasche liegt so um die 70 Euro, die meisten kosten zwischen 60 und 90 Euro, aber hin und wieder gibt es auch mal eine günstigere Standardabfüllung für 35-45 Euro.
    • Whisky Man schrieb:

      auf einer Messe zahle ich für einen Sampel
      schon mal bis zu 25 €
      Ich habe immmer ein wenig Bammel vor Samples, bei denen die Gesamtflasche preislich deutlich über meiner Schmerzgrenze liegt.
      Da denke ich dann immer, was mache ich bloß, wenn mir das Zeug so gut schmeckt, dass ich unbedingt 'ne große Buddel haben muss... ;(
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      Bauhaus
    • Whiskinger schrieb:

      willard schrieb:

      was mache ich bloß, wenn mir das Zeug so gut schmeckt, dass ich unbedingt 'ne große Buddel haben muss...
      Dem Drang nachgeben.Aber das wirst du früher oder später selber ganz alleine rausfinden :whistling:
      Und ich fürchte fast, Du hast ja so recht....
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      Bauhaus
    • willard schrieb:

      Whiskinger schrieb:

      willard schrieb:

      was mache ich bloß, wenn mir das Zeug so gut schmeckt, dass ich unbedingt 'ne große Buddel haben muss...
      Dem Drang nachgeben.Aber das wirst du früher oder später selber ganz alleine rausfinden :whistling:
      Und ich fürchte fast, Du hast ja so recht....
      Hatter.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Teuerste Flaschen bisher sind:

      Dailuane Managers Choice - 175€ (gerade geöffnet :D )
      Lagavulin DE 95/13 - 115€
      Balblair 89/Laphi CS B3/Caol Ila NCS - jeweils 100€

      Alles andere war/ist günstiger oder war für FTs. Ich kaufe aber auch nur ~8 Flaschen im Jahr. Dafür geize ich nicht mit Samples. Auch nicht bei den ganz unvernünftigen..

      In Endeffekt gebe ich aber mehr Geld für Whisky aus als ich sollte.
    • Quin schrieb:



      In Endeffekt gebe ich aber mehr Geld für Whisky aus als ich sollte.
      Geht mir auch so. In der Regel mittlerweile fast nur noch im dreistelligen Bereich. Teuerste Flasche bisher: Glanglassaugh OA 30 Jahre. Halte mich mittlerweile auch bei Samples zurück.
      Versuche derzeit nur noch, alle Cairdeas von Laphroaig zu bekommen, was auch fast immer klappt.
      Slainte

      Jörg

      ___________

      Bibo ergo sum

      Ich trinke Alkohol nur an Tagen, die auf -g enden. Und mittwochs.

      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.
    • Egon schrieb:

      Quin schrieb:

      In Endeffekt gebe ich aber mehr Geld für Whisky aus als ich sollte.
      Geht mir auch so. In der Regel mittlerweile fast nur noch im dreistelligen Bereich. Teuerste Flasche bisher: Glanglassaugh OA 30 Jahre. Halte mich mittlerweile auch bei Samples zurück.Versuche derzeit nur noch, alle Cairdeas von Laphroaig zu bekommen, was auch fast immer klappt.
      Es ist auch teilweise schwer, unter dem dreistelligen Bereich zu bleiben. Ist mir auf dem Bottle Market aufgefallen. Interessante, leckere Abfüllungen von unbekannten Brennereien im Alter von +/-20 Jahren von Abfüllern wie z.B. Maltbarn sind nicht mehr unter 100 € zu bekommen. Vor ein paar Jahren habe ich für solchen Kram bei vergleichbaren Abfüllern 60 bis 80 € bezahlt.
      Gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder schraube ich meine eigenen Ansprüche herunter oder ich mache den Geldbeutel weiter auf. :|