Digitalfotografie

    • Digitalfotografie

      Ja, warum den immer nur Alkohol. Wenn die Bilder verschwimmen, ist es doch auch mal ganz nützlich welche festzuhalten.
      Das Thema Fotografie verfolgt mich seit frühester Jugend, inklusive Erfahrungen und Versuche in der heimischen Dunkelkammer (nein ich war ein braves Kind, ich meine nicht das Einsperren in den Keller).
      Fotografie ist heutzutage digital. Fluch oder Seegen, auch das mag ein Jeder für sich entscheiden.
      Ich habe mich erst sehr spät für die digitale Fotografie entschieden. Mein Gegenargument damals : Canon A1 und ein ordentlicher Satz voller Objektive.
      Aber irgendwann wurde die Digitalfotografie erwachsen. Vernünftige Bildqualität und vor allem keine merkliche Auslöseverzögerung mehr.
      Es kam die erste eher mittelmäßige Kompaktkamera und dann später, es mag gut zehn Jahre her sein die erste digitale Spiegelreflexkamera.
      Einzig die Schnellebigkeit in der Technik nervt manchmal ein wenig. Früher hast Du Dir eine hochwertige SLR Kamera angeschafft und die hat Dich grundsättzlich Ewigkeiten begleitet.
      Aber ich bin da Stur, muss nicht immer das Neueste haben und die alte digitale Nikon hat mir zehn Jahre treue Dienste geleistet.
      Jetzt war es irgendwie an der Zeit, sich mal was Neues zu gönnen.
      Das hatte mehrere Hintergründe. Zum einen hatte ich die Fotografie lange vernachlässigt, hatte allenfalls mal die Kompakte im Gepäck.
      Aber manchmal hälst du inne in Deinem Leben, überlegst dir, dass es mehr gibt als nur einen anstrengenden Job und besinnst dich deiner Hobbys.
      Tja und so gab's nicht nur neuen Schwung, sondern auch 'ne neue Kamera.
      Die selbsternannten Experten diskutieren auch hier, ob und welchs Modell Sinn macht, was man haben muss, was gar nicht geht usw.
      Meine Ansicht: Das Foto macht immer noch der Mensch am Sucher. Die Kamera ist Werkzeug, im Idealfall Unterstützung der eigenen Fähigkeiten.
      Da ich mich zukünftig allenfalls als ambitionierter Hobbyfotograf sehe, habe ich mein Budget entsprechend gesteckt. Und da ich das Klacken des Spiegels so liebe, musste es auch wieder eine Spiegelreflex sein.
      Schnellebigkeit kann auch ein Vorteil sein, und wenn Kamerahersteller jedes Jahr ein neues Modell rausbringen wollen, so spart sich am Besten mit dem Auslaufmodell: Nikon D5500.
      Ja reicht die denn, nur Halbformat und überhaupt? Ja, tut sie. Zumindest für mich. Hurra, ich bin so foh über die Anschaffung dieses feinen Gerätes.
      Und der beste Knopf an jeder Kamera ist immer noch der, mit dem man die Vollautomatik abschalten kann.

      Aber nun stehe ich hier mit meinem Talent und merke, dass mir über die Zeit die Routine verloren gegangen ist. Ich weiß, wie man ordenliche Bilder machen kann. Nur ich kann's nicht mehr so richtig...
      Aber das kommt und ich freue mich drauf.

      Natürlich geht jetzt die Suche nach Zubehör und vor allem nach brauchbarer Literatur los. Momentan könnte ich das eine oder andere gute Fotolehrbuch als Katalysator gebrauchen.</p><p>Aber kommt Zeit, kommt Rat...

      Und wer immer von Euch auch diesem Zeitvertreib verhaftet ist, ist herzlich eingeladen seine Erfahrungen und Kommentare los zu lassen... :thumbsup:
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      Bauhaus
    • Ich habe lange Jahre mit einer analogen EOS 50 fotografiert.
      Leider wurden im Laufe der Zeit dann die Filme und die Entwicklung teurer.
      Dann habe ich 2012 auf digtal umgestellt. EOS 60D.
      Vorteil, ich konnte die alten Objektive übernehmen.
      Sehe ich mittlerweile sehr positiv, vor allem was die Lichtausbeute betrifft
      Speicher gibt es genug, auch mit 2 Akkus komme ich im Urlaub gut zurecht.
      Wenn ich dann zurück blicke auf der Südafrika Tour hatte ich 50 Filme dabei.
      Slainte Helmut
    • Ich bin schon sehr lange mit einer Nikon D50 und Lichtstarken Objektiven unterwegs. Habe vorher auch Analog fotografiert und kann die Nummer mit den Filmen nur all zugut nachvollziehen.
      Wenn ich überlege das ich beim Wale beobachten 1500 Bilder geschossen habe, wenn ich das in Filmen hätte mitschleppen müssen, geschweige den wieviel zeit mit Filmwechsel draufgegangen wäre :S

      Ich bin im Moment am Überlegen mir einen neuen Body zu holen, da die D50 zwar noch super geht aber ich gerne nach all den Jahren mir ein neueres Modell zulegen möchte...mal sehen was es wird :/
      Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, daß man sie fanatisiert. (Nietzsche)
    • Tja, jetzt könnte man doch hier den guten alten Glaubenskrieg zwischen Canon und Nikon Fans aufleben lassen.
      Ich bin da aber raus, hab'schon mit beiden fotografiert. :D

      Die D50 war auch meine erste digitale SLR. Hat mich 10 Jahre treu begleitet. Jetzt bin ich halt wieder bei Nikon gelandet.
      Habe lang geschwankt zwischen der Canon EOS 760D und der Nikon D5500.
      Letztendlich hat die Nikon wegen der kompakteren Bauweise gewonnen.
      Ich bin öfter mal mit dem MTB unterwegs und habe da gern 'ne Kamera im Rucksack dabei. Zuletzt öfter meine Nikon Coolpix P7000. Ist 'ne etwas größere Kompaktkamera mit viel Technik aus dem SLR Bereich. Die Nikon SLR ist recht flach und passt gerade noch in meinen Fahrradrucksack.

      Das mit dem nicht mehr benötigtem Filmmaterial genieße ich auch sehr. Übernommen von meinem damaligem Foto-Lehrer habe ich, ein Motiv oft mehrfach abzulichten und dann nur dan beste Bild zu behalten. Vom Ergebnis her eine gute Methode, mit Kleinbildfilmen nur mörderisch teuer.
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      Bauhaus
    • Ach, aus dem Alter mit dem "Glaubenskrieg" sind wir doch raus. Ich denke ist eher der Punkt, ich habe mich damals für Nikon entschieden und habe alles darauf ausgerichtet (Objektive), somit ist es natürlich einfacher wieder eine Kamera von Nikon zu kaufen.
      Canon macht im Profibereich recht geile Kameras, aber 10000+ für einen Body ist mir für das Hobby doch zu viel :D

      Ich werde dich sicher bei Gelegenheit mal wegen der D5500 löchern Willard...

      Habe auch eine kleine Coolpix für zwischendurch, wenn ich den Rucksack nicht mitschleifen will.

      Viele Bilder schießen war auch auch bei den Walen angesagt, da viele Sachen einfach sauschnell passiert sind und du einfach nur draufgehalten hast. Von den 1500 sind am Ende knapp 100 brauchbare, wirklich gute Bilder übriggeblieben. Wenn man das alles hätte entwickleln müssen :S
      Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, daß man sie fanatisiert. (Nietzsche)
    • Moin Moin,

      gerne würde ich wieder zur Analog Photographie zurückkehren, wenn ich nur die Zeit dafür hätte, denn ich bin der Meinung, dass man bewusster photographiert hat. Heute ist es nur noch ein draufhalten und los knipsen, kost ja nischt mehr, außer Festplatte.

      Noch habe ich meine alte Nikon Spotmatic F und meine Canon 50E mit Objektiven und vllt eines Tages kommen sie wieder zu Ehren. Nur selbstentwickeln (sw) werde ich nie mehr, obwohl mir kein Computer dieses Erlebnis vermitteln kann, wenn sich auf einem weißen Bogen im Entwicklerbad langsam die ersten Konturen herausbilden bis zum fertigen Bild.

      Meine erste Digiknipse war eine Nikon 3200, die mich viele lange Jahre begleitet hat, später kam der Objektive wegen eine Canon 400D dazu, die habe ich meiner Frau vermacht, weil ihre Canon 300D defekt wurde. Seit ein paar Jahren photographiere ich nur noch mit einer FUJI X20, weil mir die ganze Schlepperei im Urlaub zu viel wurde. Sie ist klein genug, dass sie gerade in meine Tasche passt und sieht geil aus (Retro-Look) und hat einen Metallbody. Mehr brauche ich nicht.

      Für Freunde die noch gerne selber entwickeln:FOTO-IMPEX Berlin hier bekommt man alles was das Herz begehrt.

      LG

      Egbert
      "Show me the way to the next whisky bar"
      The Doors "Alabama Song" 1967
    • War das nicht schön damals, als man im eigenen zur Dunkelkammer umgebauten Raum selbst seine s/w Filme entwickelte und dann auf dem Dunco DC 66 seine Abzüge machte? Der eine schwor auf konventionelles Fotopapier, der andere (das war ich) nahm Ilford. Herrlich, wenn man dann das eine oder andere Detail "abwedelte", oder eine Pseudosolarisation machte.
      Aus Minolta analog mit Wechselobjektiven wurde nun Canon mit einem "für alles" Objektiv mit viel Brennweite. Auch der Automatikknopf bleibt öfter an, auch wenn ich immer noch ein Freund der Blendenautomatik bin. Ambitionen habe ich keine mehr, da man durch die neuen Techniken weniger scharf auf Details achten muss. Draufhalten und lass den Motor rattern, eines wird schon passen. Besonders erheiternd finde ich allerdings immer noch die deren Ausrüstung auf Spionageniveau liegt, aber selbst nicht mal den Auslöser finden...

      Aber einen Teil meiner alten s/w Negative habe ich immer noch, die sollte ich mir mal wieder ansehen.
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal
    • Schmausel schrieb:

      Ich werde dich sicher bei Gelegenheit mal wegen der D5500 löchern Willard...
      Ja gern.


      Klaatu schrieb:

      denn ich bin der Meinung, dass man bewusster photographiert hat
      Ich finde, leider haben viele Hobbyfotografen vor allem geiziger fotografiert. Da wurde keins der kostbaren Bilder weggeschmissen und Freunde und Verwandte mit stundenlangen Diashows gequält. Die Freiheit, relativ kostenneutral ein und das selbe Motiv mehrfach abzulichten, schafft bei kluger Auswahl weniger aber bessere Bilder.


      whiskykanzler schrieb:

      der andere (das war ich) nahm Ilford
      Oh ja an die Dunkelkammerzeit kann ich mich gut entsinnen. Und der passende Schwarzweißfilm war der gute alte Ilford FP4
      Am schönsten war in SW noch die Mittelformatfotografie. Bei mir recht preisünstig mit der Yashica Mat 124 g. Kennt die noch jemand?
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    • Neues Freunde...

      Ich muss gestehen, bei SLR Kameras bin ich ein großer Freund der klassischen Kit-Objektive.
      Das ist bei der halbformat SLR in der Regel ein 18-55mm Objektiv.
      Oft gescholten, aber wie ich finde nützlich. Entsprich bei Vollformat dem Guten, alten 28-80 und deckt somit 'ne genze Menge Standardsituationen ab.
      Klar, Festbrennweiten mögen schöner sein, aber wer schleppt schon gern zehn Objektive mit sich rum (und wer bezahlt schon gern zehn Ojektive).
      Übrigens würde ich bei dem Objektiv intuitiv immer den mittleren Brennweitenbereich meiden. Entspricht dem, was man früher als "Normalobjektiv" bezeichnet hat.
      Normal soll hierbei dem "normalen" Augenblickwinkel entsprechen. Tendenziell macht das aber die langweiligsten Fotos.

      Apropos langeilig: mein neues Lieblingsobjektiv ist ein Sigma 10-20. 10 mm Brennweite ist schon hart am Fisheye vorbei und macht einfach spannende Fotos...
      Sicherlich nichts, was man stets und ständig einsetzt, aber z.B. in der Landschafstfotografie immer wieder schön.
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    • Ich habe schon mit so ziemlich allem fotografiert was ein Objektiv hat. Angefangen von einer Agfamatic als Kind (die ich noch habe, für die es aber keine Filme mehr gibt), über die Pentax ME meines Vaters (die ich auch noch habe und die noch funktioniert), Minolta X300/700, diverse analoge Canon DLRs, digitale Bridge-Kameras von Fujifilm, FourThirds von Panasonic und Olympus und bis ins letzte Jahr mit einer Nikon D7000. Die ganzen Kompaktkameras mal nicht mitgerechnet. Hätte ich das alles noch, könnte ich ein Kameramuseum aufmachen.

      Jetzt habe ich eine Fujifilm X-T1 und als Zweitkamera eine X20, schleppe nur noch die Hälfte an Gewicht mit mir rum und bin mehr als glücklich damit.

      Analog entwickelt habe ich auch noch, sowohl Klein- als auch Großbild. Ich trauere dem nicht nach...

      Wen es interessiert: joergbechtold.de
      But the good news is – the Whisky works!
      Bill Murray in "Lost in Translation"

      WHISKYFANPAGE.DE // WHISKYFANBLOG.DE // Finde-DEINEN-Whisky.de
    • Ich finde, unser Sehverhalten hat sich durch die Digitalfotografie verändert. In Print Medien werden praktisch keine bearbeiteten Fotos veröffentlicht.
      Und dank z.T. günstiger Software kann auch der Hobbyfotograf aus schlechten Bildern bessere machen.
      Unser Auge hat sich an krätigere Farben und übertriebener Schärfe gewöhnt.
      Das "normale" Foto mag da schon mal langweilig wirken.
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    • willard schrieb:

      mein neues Lieblingsobjektiv ist ein Sigma 10-20
      Brand New Toy!
      Das Sigma wird verkauft.

      Vielleicht kein schlechter Tip für alle Nikon User: Ganz neu auf dem Markt das AF P 10-20
      Und genau für das schicke ich das Sigma in Rente. Und ich finde den Preis, den Nikon für das Neue aufruft ok, von daher jetzt der Umstieg auf das Original-Objektiv
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