Whisky Fair Limburg 2017

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    • whiskykanzler schrieb:



      Die üblichen Verdächtigen aus der Motorkopf Szene suchten wohl Ihresgleichen, womit ich aber nicht dienen konnte. Da muss dann wohl in Oberhausen ein anderer ran...

      verdammt .-..... aber ok...Oberhausen, wir kommen!
      Schön das du einen guten Tag hattest, freut mich. Gewinnt die grüne Seite oder die andere...... ?
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • So, mittlerweile wieder heil zu Hause angekommen...
      Der Tag in Limburg war gut. Es war nach 7-8 Jahren Pause das erste Mal wieder ein Besuch der Messe. Ehrlich gesagt war es mir zu voll. Solche Menschenansammlungen sind mir - sagen wir mal - unangenehm. Lediglich beim Fußball, Konzerten und eben Whiskymessen lasse ich mich auf so was ein. Ich war auch einer, der sich beim Kanzler darüber beschwert hat. Sein Lösungsvorschlag für das Problem hatte zumindest ich ja in den letzten Jahren beherzigt....Irgendwie war das aber nicht der wahre Jakob :rofl:
      Nun denn...traditionell begann ich meine Runde am Cadenhead`s Stand mit einem 30jährigen Mortlach. War schon mal ein schöner Start. Eine To Do Liste hatte ich mir nicht auferlegt. Ich wollte alles auf mich zukommen lassen. Anschließend suchte ich den Stand von Alba auf. Shane Frazer war anwesend und wir unterhielten uns kurz über die neue Abfüllung der Kylver Serie. Shane Frazer ist ein überaus sympathischer Zeitgenosse, der sichtlich interessiert an einem Dialog ist und nicht etwa "Vorträge" hält.
      Ich bin später nochmal zurück und habe mir eine Pulle Northland von ihm signieren lassen....Bin leider etwas Wolfburn-verrückt :ok: Von Dietmar Schulz musste ich dann erfahren, dass lediglich 120 Flaschen des Kylver Nr. 2 den offiziellen Weg nach Deutschland finden. Also werden die Einzelhändler nur wenig bekommen.
      Probiert habe ich den Kylver natürlich auch...Für solch einen jungen Whisky sehr lecker.
      Anschließend wurde ich beim Kanzler vorstellig. Einmal ein Laphi aus einem Sherry Butt von Signatory und ein Glendronach PX. An Einzelheiten der getrunkenen Abfüllungen kann ich mich leider nicht mehr erinnern verschwommene_sicht: . Zwischendurch ging`s immer mal wieder raus an die frische Luft oder aber eine Bierpause im Restaurant einlegen :beer: .
      Bei einer dieser Pausen traf ich Markus von Cadenhead`s. Wir sprachen über Ian Gray, den schottischen Künstler (einige werden ihn kennen), der bis vor kurzem auch stets in Limburg einen Stand hatte. Leider lebt er nicht mehr in Deutschland und ist zurück in seine schottische Heimat. Mann, was hatte ich mit ihm immer Spaß in Limburg. Einmal hatte ich Bilder bei ihm gekauft und wollte sie später am Abend bei ihm abholen. Einige Biere haben das Geschäft besiegelt :beer: . Leider wusste ich am Abend nichts mehr von irgendwelchen Bildern...Einige Tage später kam sie per Post. Im nächsten Jahr erzählte er mir, dass er mich noch gesehen und gerufen hätte - keine Reaktion. Ob meines unsicheren Gangs betrunken: , nannte er mich "Breakdancin` Lemmy" :rofl: ....der Ar...Schade, dass er weg ist. Auch Markus gab noch einige Anekdoten zum Besten, über die ich aber mal das Mäntelchen des Schweigens lege :duck_weg:
      Weiter ging`s dann zu Malts of Scotland. Da ich ein Motörhead Sweatshirt trug, wurde ich vom Herrn hinterm Stand sofort darauf angesprochen und er bedauerte Lemmy`s Tod. Als er von Motörhead Konzerten sprach, bekam er sofort eine Gänsehaut....kein Scheiß. Mir wurde auch etwas flau in der Magengegend....So trank ich einen verdammt leckeren Bowie aus einem Rotweinfass und einen nicht minder leckeren Laphi aus einem Rumfass auf den großen Meister. Es gab einige Leute, die mir begegneten und mir spontan "Auf Lemmy" zuriefen. Schön
      Nochmal zurück zu Cadenhead`s ein 22jähriger Glenallachie. Ziemlich gut.
      Bei Adelphi ein Laphroaig aus einem Sherryfass, der nicht so aussah...ein Kilchoman Machir Bay....
      Dann ging es noch zu Mackmyra. Dort hab ich dann erfahren, dass wir beim Motörhead Whisky mittlerweile bei Batch 6 angekommen sind. ;( .
      Ein Motörhead Whisky T-Shirt hing dort. Ich wollte es kaufen. Das ging nicht. 4 T-Shirts sollten um 17 Uhr verlost werden. Man bekam 1 Los pro gekaufter Flasche. Es sei denn, man kaufte eine Flasche Motörhead Whisky, dann gab es 2. Was soll`s...Also eine Flasche Batch 6 gekauft, 2 Lose ausgefüllt und um 17 Uhr wieder hin geeiert......Tadaaa....Los Nr. 2 war tatsächlich meins 8o Schönes Shirt abgestaubt...
      So langsam wurde es dann Zeit, sich zu verabschieden...
      Im Hotel quälte ich mich dann noch mit dem abendlichen Bundesligaspiel....zum Glück hatte ich eine örtliche Betäubung, die ich mit einigen Guinness auf einem entsprechenden Level halten konnte, so dass der Schmerz im Rahmen blieb.
      Alles in allem ein schönes Wochenende
      Slàinte

      Lemmy :headbang:

      Lemmy`s Whisky To Gogo Bar


      Suche Whisky mit Destillationsdatum 04.02.1993
    • Schöner Bericht Lemmy :top:
      Ich bin auch wieder sicher in der Eifel gelandet.
      Hat mal wieder Spaß gemacht.
      Bisher war ich es gewohnt das sowohl Freitag als auch Samstag der ein oder andere malthead dort zu finden ist. War diesmal leider nicht so oder ich war blind, kann ja auch sein. Freitagabend haben wir dort mit dem Kanzler kurz gequatscht, Samstagabend war dort gar nichts los. Finde ich schade, aber vielleicht standen auch einfach nur die Sterne schlecht. 8)
      „Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen auch wollen dürfen.“ (unbekannt)
    • So, die Nacht nach 8 Stunden Fair ist vorbei... ich will nicht sagen, dass ich nüchtern bin, aber ich habe immerhin keinen Kater. Gleich also erstmal in Ruhe Frühstücken...

      Puha, welch' ein Tag gestern. Ganze Tage auf der Aquavitae habe ich ja schon ein paar Mal erlebt, aber die Fair ist doch noch ein wenig heftiger. Autsch meine Füße, nachdem ich vielleicht 15 Minuten während der 8 Stunden gesessen habe. Aber es war schön. Ich habe wieder mal alte und neue Bekannte getroffen, genauso wie jede Menge neue Whiskys.

      Mein Zug trudelte (ja, wirklich ein Bummel-Regional-Zug) um 9.36 in Limburg ein und der Weg vom Bahnhof zur Josef-Kohlmaier-Halle ist wirklich nicht lang. Also konnte ich noch dem Trubel vor der Halle ein wenig zusehen. Etliche Händler schafften es gerade noch vor Toreöffnung in die Halle, und um 10 Uhr hatte sich schon eine nette Besucherschlange vor den Türen versammelt. Es gab noch einen kurzen Plausch mit Tom/Anam, der sich gemütlich eine Zigarette rauchte, schließlich waren ja seine bessere Hälfte und die vom Hunter morgens am Stand und schaukelten das Kind. Der Samstag muss wohl einer der arbeitsreichsten in der Geschichte gewesen sein, warum Tom und Chris sich am Sonntag erst einmal auf der Fair umsehen wollten. Dazu kamen sie am Samstag gar nicht.

      Pünktlich gingen die Türen auf und ich trabte gemütlich zum Saal im EG, ein kurzer Schlender bei Scotland & Malts vorbei. Bei der Whisky-Kiste gab es zum Einstieg einen uralten King's Ransom. Jo, schon ganz lecker für den Anfang. Weiter auf der Runde, ein kurzer Plausch mit den Damen von Anam und einen halben Dram von Toms altem Glasauge mitgenommen. Hmm, das war schon besser. Weiter ins Foyer, ein kurzer Plausch mit dem Hunter und noch 'nem Tom (der mit dem Whisky aus Wiesbaden... echter Tom-Überschuss in der Branche!), dananch die Runde noch bei Rene vorbeigedreht, aber da sollte ich erst um 12 Uhr wieder sein.

      Darum ging's erstmal die Treppe nach oben in's obere Foyer, schon mal langsam rauf zur Empore. Um 11 sollte dort ein paar Samples geben. Vorbei Finlays und Shinanoya, sprach mich Michael Lelle von TheWhiskyCask an: du bist doch der mit den Caperdonichs? Jooo... und nun kann ich eine gesuchte Abfüllung aus meiner Sigantur streichen. So einfach kann das gehen, wenn auch die Lösung eine völlig andere war als gedacht. Nun ja, so is' Lebbe. Zum "Trost" gab es etwas von einem leckeren, aber sehr kräftigen Glenrothes ins Glas.

      Auf der Empore warte schon Jörg/Highlander73 mit den Samples für mich. Ein oller Glenlivet (bester Jahrgang natürlich!) und ein noch ollerer Bowmore von Sestante... bin echt gespannt. Vor ihm hockte noch Bert/macwhisky, der praktischerweise auch ein Sample für mich hatte. Wenn man so will, einen ur-ollen Western Highland von der TWA - Springbank vermutlich. Nebenbei gab es noch einen Glenlossie, der eigentlich ur-oll sein sollte, es aber wohl doch nicht war. Jörg verabschiedete sich, weil er noch ein paar andere Samples verteilen musste. Um halb 12 wollte er dann Andy/Man of Skye im Zelt treffen (was ich auch wollte), da trabten Bert und ich also auch irgendwann hin. Aber mit Bert kann man ja keine 5 Meter gehen, ohne dass er irgendwo anhält... ;) Aber Hut ab davor, was du alles für den Whisky tust, nach dem was du mir alles erzählt hast. Danke dafür!

      Im Zelt half dann wieder einmal das Foren-Polo weiter. Jörg fanden wir schnell vor dem Stand der TWA wieder. Er hatte einen sehr leckeren alten Glen Grant für uns. Wobei ich mich wieder einmal frage, warum man den Geschmack von Whisky in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Egal, vielen Dank dafür! Kurz darauf kam Andy auf mich zu. Ich konnte ihm dann sagen, wer Jörg war. Schön, wenn man helfen kann :) Und schön euch alle getroffen zu haben. Und weil wir so strategisch günstig am Zelteingang standen, gesellten sich bald auch noch ein paar andere zu uns... HopSing, Brigand, SanctTom... und irgendwann habe ich den Überblick verloren. Aber schön, euch alle mal getroffen zu haben :D

      Dann klinglte das Telefon. Ein Wahnsinn, dass ich das überhaupt bemerkt hatte. Es war Andreas vor der letztjährigen Schiffstour nach Islay. Also zurück ins Foyer. Es hat mich echt gefreut, dass das mit dem Treffen geklappt hat, auch wenn das schon deine wievielte Messe in den letzten 2 Monaten war?!? Gut, dass deine Frau sich auch Whisky zu interessieren scheint, da gibt es weniger Konflikte ;) Dabei stand zufällig auch Martin vom gleichen Törn, im Kilt und nach einem Jahr sogar mit stattlichem Vollbart. Stand ihm gut. Zusammen hatten wir einen 20yo Deanston mit einem Portfinish. Sehr geschmeidig in der Nase, ziemlich kräftig im Mund. Aber lecker, könnte ich glatt kaufen, wenn ich ihn noch irgendwo finden sollte. Danke für den Tipp, Andreas!

      Highnoon war erreicht (und leicht überschritten), als ich wieder im Erdgeschoss bei Rene und seinen Bruichladdichs ankam. Dort standen schon Marco/Cairdean wie vesprochen, sowie Ralph/romeowhisky, Herbert/Serriger und Frank von der Alba Collection. Marco sagte aber nicht, ob sie immer noch am Anang ihrer Reise waren oder ob sie noch einmal zurückgekommen waren. Ich tippe ja mal auf ersteres :D Wie auch immer, ein netter Plausch. Und natürlich sollten wir uns im Laufe des Tages noch wiedersehen. Ein paar Mal. Ich bekam in der Zwischenzeit einen 10yo Laddie von 1965 als OA aus Italien, von dem auch gleich 4cl in meine erste leere Sampleflasche wanderten. Der zweite Laddie, ein 22yo ebenfalls von 1965 (Riserva Veronelli), schmeckte mir nicht so gut. Wahrscheinlich werde ich auf meine alten Tage einfach nur weich und mag nichts kräftiges mehr...

      Wo ich gerade ein Foto von der Flasche des 10yo für die Annalen machen wollte, sah ich eine SMS von Manfred, den ich auch gerne treffen wollte. Ich schrieb, wo ich war, er kam vorbei und ich vergaß natürlich das Foto. Damned! Aber ich habe mich gefreut, ihn getroffen zu haben. Immerhin hat er mir zu einem fehlenden ollen Caperdonich aus Maggie's Portfolio verholfen... wobei mir gerade einfällt, dass ich ihm doch dafür einen Dram versprochen hatte, oder nicht? Peinlich. Ich werde nicht nur weich, sondern auch noch vergeßlich. Das müssen wir nachholen!

      Vor dem Mittagessen dreht ich noch eine kurze Runde durch den großen Saal. Aber dazu mehr nach dem Frühstück (ich kann doch mit leerem Bauch nicht über's Essen schreiben, oder...?)
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    • Wieder zu Hause........
      Die 2 Tage in Limburg habe ich überlebt, wenn auch nur knapp. :trinken: . Sontag war deutlich besser als Samstag, da war es schon arg voll. Da kam schon ein Sardinengefühl auf.
      Am Samstag erst mal den ersten Ansturm entspannt mit einem leckeren Essen abgewartet. Grundlage ist ja nicht unwichtig :P . Danach also rein in die Messe. Glas geschnappt nach links abbiegen wollen und schon stand Tomas von Diageo vor mir. Somit war das mit dem Überblick verschaffen erst mal gelaufen. Also mich zu King George und seinem Kollegen überreden lassen. Danach eine Sonderflasche von (örks XXX Royal 36 Jahre von 1968) und nem, überigends sehr leckerem Iren zum neutralisieren. Danach brauchte ich erst mal frische Luft. Danach weiter ins Zelt. Beim Raritäten-Italo-Dealer einen 1974 Strathisla aus einem Sherryfass für 10.- (Was ich günstig fand) genossen. Kann ich nur empfehlen, sehr gutes Dram. Danach bei Kammer Kirsch gelandet. Wer steht hinter dem Tresen: John. verschwommene_sicht: Nach diversen Glendronach und BenRiach wieder an die frische Luft. Auf der anderen Seite des Zeltes zurück. Da konnte ich nach dem ersten voll missglückten Versuch standhaft bleiben. Danach entspannt mal eine Runde durch die Messe gedreht. Nur gugge nix schlugge. Alex bei Adelphi besucht, dem war ich noch ein Sample schuldig. Oben um die Empore rum, beim nächsten Raritäten Italo Dealer gelandet. ( Sind das eigentlich alles Italiener?) Was sehen meine Augen, einem Mortlach Feis2013. Die Flasche kenne ich , eher wohl eher nicht. Auf meine Nachfrage meinte er es sei eine einzige. Also gefleilscht und eingepackt. Er hat mir sogar noch ein Dram aus der offenen Flasche gegeben damit ich ihn auch probiert habe la ola: Nett von Ihm :) . Da ist mir doch entfallen das ich die Flasche selber habe. Beim übernächsten Stand noch 2 Octomores gefunden die ich noch nicht habe. Eingepackt, und gut. Beim Whiskymax und Riegger vorbeigeschaut, einen 21 Jahre Mortlach probiert beim Whiskymax und beim Riegger nix gefunden. Also beim Whiskykanzler vorbeigeschaut. Aber Laphi ist leider keiner meiner Lieblinge, außer den ganz alten Abfüllungen, die sind mir aber zu teuer. Dann ab ins Hotel............Nach einem leckern Abendessen.
      Am Sontag morgen im Hotel erst mal mit dem Frühstück die Grundlage gelegt. Danach mit dem Taxi zur Messe. Nur 2 Minuten warten müssen. Am Sontag Morgen nur eine Minischlange". Mit einem Deanston 20 Jahre Port und Oloroso gestartet. Danach gegenüber einen 30er Glenrothes und ab an die frische Luft. Eine runde durch Zelt, und schon wieder bei John hängen geblieben. Wieder frische Luft. Mittagessen einwerfen in der Messe. Beim entspannten schlendern durch die Halle sehe ich doch beim Italo Dealer noch ne Flasche Mortlach Feis 2013, hmpf. Also die auch noch eingesackt. Danach ´gabs Rauch. mit nem Bowmore gestartet, dann weiter zu Ardbeg. Da hier viele den Kelpie gut fanden, musste ich den probieren mit dem Ergebniss, das Ardbeg meines erachtens einen guten Whisky mach, aber immer noch nicht für mich. Also noch 2 Port Charlotte probiert, und nen Octomore X4. Danach noch den günstigen Iren vom Vortag als Flasche eingepackt und raus aus der Messe. Jedes weitere Dram wäre Verschwendung gewesen, da ich mir sicher war das ich jetzt keine Unterscheide mehr rausfinden kann.

      Mit dem Taxi zurück ins Hotel. Abends in einer netten Runde den Iren aufgemacht, auf das schöne Wochenende hoch die Tassen. Belustigt den Russen am anderen TIsch zugesehen wie SIe Ihre Raritätenabfüllungen einzeln verpackt haben, um dann zu Fuß/Bus in Richtung Airport zu verschwinden. Haben wohl zu viel Geld ausgegeben, Taxi war wohl nicht mehr drin :rofl: Heute Morgen entspannt zurückgefahren in den sonnigen Süden............
    • ... und aus dem Frühstück wurde noch ein Mittagessen... und ein Abendessen... weil die Schilderung länger wurde als geplant :D

      Stehen geblieben war ich auf der kurzen Runde durch den großen Saal. Direkt am Eingang neben des Kanzlers Stand unterhielten sich Tom und Tom... nein, nicht die vielen vom Morgen, eher SanctTom und thomasfantasy. Da stand er also in voller Pracht, Kilt und allem Gehänge... der gute Thomas. Und mit Kamera, der ich nicht ausweichen durfte. Also wird wohl noch ein Foto von mir mit einem der vielen Toms auf der Messe hier gepostet. Nun ja, ich war noch nicht so breit, dass ich mich dafür schämen müsste... glaube ich. Wir werden sehen. Es war auf jeden Fall nett, dir die Hand zu schütteln... ähmm... dich mir zur Brust zu nehmen. Jetzt weiß ich wenigstens so ungefähr, wen ich frotzle ;) Wobei mir gerade einfällt, dass ich dir noch eine PN schicken wollte, Thomas. Wird nachgeholt, sobald ich wieder online bin. Mal sehen, was daraus wird. Hut ab aber vor deinen konsequenten Plänen!

      Dann gesellte sich irgendwann ein Herr mit weißem Rauschebart zu uns, den alle auf der Messe zu kennen schienen. Nur ich nicht. Macht aber nix, es gab noch viel anderes zu sehen. Da der Kanzler noch mürrischer aussah, als seine Beschreibung des Vortages es erwarten ließ, setzte ich meine geplante Vor-Mittag-Runde fort, ohne ihn großartig zu stören - alsbald mit einem BBR Caperdonich aus Cask 96536 im Glas. Der brauchte zwar den Rest der Runde bis er gut wurde, aber das war ok. Hatte ja noch viel Zeit bis zum Toreschluss um 18 Uhr.

      Unterwegs sah ich dann 5 erwachsene Männer, die wie kleine Kinder vor dem Weihnachtsbaum mit feuchten Augen ihre Nasen in 5 Gläser steckten (die 5 wissen ja, wer gemeint ist :saint: ). Naja, ok, in den Gläsern waren auch ein Ardbeg, ein Bunna, ein Bowmore, ein Caol Ila und ein... öhhh... was war eigentlich im 5. Glas?... alle 1965 destilliert. Da kann man schon mal weich werden. Hat bei mir auch geklappt, es reichte zu einem Ardbeg und einem Caol Ila, weil der Bowmore schon leer war, als ich später am Nachmittag zum Stand zurück kam. Ich frage mich nur, warum Gregor nichts gesagt hat, nachdem ich ihn offensichtlich nicht kannte, er aber den "Whiskinger" auf meinem Polo-Shirt gelesen hatte. Nun ja...

      Die kurze Runde führte mich an ihrem Ende in das Restaurant im OG, mit dem ich aber irgendwie nicht warm werden wollte. War zu viel los? Was stand überhaupt auf der Speisekarte? Wo war eigentlich eine Speisekarte? Und wo war noch Platz? Zu viele Fragen ohne Antwort für mich zu diesem Zeitpunkt. Ich ging lieber nach draußen und bestellte mir einen Flammkuchen. Mit Haggis. Wenn es in Mülheim immer ein Haggis-Burger ist, wollte ich die Tradition gerne aufrecht erhalten, wenn auch leicht abgewandelt. Nur das Pfund Zwiebelringe auf dem Haggis habe ich abbestellt. Zum einen hatte ich keine Lust, den ganzen Nachmittag nur Zwiebeln im Mund zu schmecken, zum anderen ist die Luft in der Kohlmaier-Halle chronisch schlecht, da wollte ich nicht noch effektiv nachhelfen.

      Nach dem zwiebelfreien Haggis-Flammkuchen trieb es mich zum zweiten Mal ins Zelt, weil ich beim ersten Mal ja am Eingang hängen geblieben worden bin. Whisky Agency... jo... wieder viel Neues, wieder viel Buntes, aber viel ohne Trink- oder gar Kaufreiz. Weiter zu C&S, wo ich ein wenig stöberte und mir Finn von Morrison & MacKay ein paar Carn Mor näher bringen wollte. Netter Kerl, er hat es immerhin mit einem Ledaig von 1997 geschafft. Der war schon ok, aber wollte doch nicht in meine Sampleflasche. Vielleicht auch, weil ein neuer (recht teurer) Caperdonich von Carn Mor direkt daneben stand, der seinen Platz einnahm.

      Während wir dort so standen und u.a. über Ledaig, Caperdonich und die kurze World Wonders Serie von Morrison & MacKay philosophierten (in dieser Serie gab es auch einen Caperdonich, den ich nicht kenne...), tippte mir jemand auf die Schulter. Kein Tom, nein, diesmal ein Dierk, auch als hvalur hier im Forum bekannt (die Aussprache davon musst du mir nochmal in Ruhe geben, Dierk). Eine schöne Überraschung, nachdem bei seinem letzten Besuch in Dänemark nichts aus einem gemeinsamen Dram geworden war. Dann eben beim nächsten Mal... :ok: Es gab ein nettes Gespräch, das zwar nicht ganz werbungsfrei ausfiel, aber dieser neu aufgelegte Old Perth war als Blended Malt gar nicht schlecht. Auch in Fassstärke und mit Finish gab es ihn noch zu vernüftigem Geld. Ich muss jetzt nur noch dran denken, Dierk eine PN zu schicken... und das in meinem Alter.

      Weiter ging es auf die andere Zeltseite zu den Italienern. Bei Massimo war gerade ein wenig Platz vor dem Stand, darum fing ich dort an mich umzusehen. Und sah einen ollen 68er Caperdonich von G&M, 17 Jahre alt. Erstmal noch schauen, was es noch alles an den beiden Ständen gibt. Nett... uhh... lecker... sowas gibt es auch?... den würde ich gerne mal probieren... was ist denn das? ... wow... noch netter... was soll der wohl kosten?... das waren so die regelmäßigen Reaktionen bei meinem Flaniergang entlang der beiden Stände. Nach 5 Minuten ging es wieder zurück zu Massimo, dort wollte ich den ollen Caperdonich versampeln. Hätte ich auch gerne getan, aber in der Zwischenzeit (es waren wirklich nur 5 Minuten!!!), hatte er die ganze Anbruchflasche verkauft und der Käufer war nicht mehr zu sehen. Arrrrgh ;( Ich werde ich mit zunehmendem Alter nicht nur weich und vergesslich sondern auch langsam. Was hätte ich mich irgendwo hinbeißen können. Als Frustbewähltigungsdram empfahl mir Massimo einen 20yo Glen Grant, destilliert 1952. Der alte Bruder von Caperdonich linderte die Trauer tatsächlich ein wenig. Guter Tipp, gracie, Massimo.

      Zurück im großen Saal gab es dann ein wenig Zick-Zack-Gucken. Mal hier, mal da. Marco, Herbert und Ralph waren immer noch nicht viel weiter gekommen und belagerten die Malts of Scotland. Ich ging weiter, verzweifelte ob der Preise am Nachbarstand (wer will, kann ja selber rausfinden, wer dort stand... ich will ja niemandem das Prädikat "teuer" aufdrücken), schlenderte an den Cadenhead Bottlings vorbei und bekam einen 30yo Caol Ila ab. Wenn auch nicht ganz so olle, wie viele der anderen Drams, die ich bis dahin ins Glas bekommen hatte, war der schon echt gut. Nicht zuletzt wegen des angenehmen Preises.

      Bei Weiser nutzte ich die Gelegenheit, den Chef wegen einer ungewöhnlichen Caperdonich-Abfüllung zu befragen... naja, wenn man es genau nimmt, sind es ja zwei Abfüllungen... oder doch nicht? Beide sind 1980 destilliert und in Fass 7341 gelagert. Die eine wurde 2005 mit 24 Jahre und 57,7% abgefüllt, die andere zwei Jahre später mit 26 Jahren und gleichem Alkoholgehalt. Beide wurden in 349 Flaschen abgefüllt, aus dem gleichen Fass. Das machte für mich so gar keinen Sinn. Herr Weiser erklärte das damit, dass Fass 7341 zunächst nur teilweise geleert, aber die Menge der abfüllbaren Flaschen beim ersten Bottling schon bestimmt wurde. Dass sich der Alkoholgehalt in zwei Jahren nicht geändert hat... ja, das war reiner Zufall. Aha. Ich gehe in Zukunft also besser von 2 Abfüllungen aus. Soweit dieser kleine kuriose Exkurs.

      Gegenüber standen noch die Maltbarns von Martin. Ein freundliches Hallo wurde auf der anderen Tischseite von einem ziemlich fragenden Martin beantwortet. Ein "Whiskinger", kenn' ich nicht. Doch, als ich ihm sagte, dass ich bei ihm... na, was wohl... mit Lieferung nach Dänemark bestellt hatte, wusste er es. Er bot mir auch freundlicherweise einen Dram der Abfüllung an. Der musste aber noch warten, da der Caol Ila von Cadenhead den Weg erst frei machen musste. Ich fand in der Zwischenzeit noch eine interessant anmutende, neue Portabfüllung von Amrut und suchte in der Sample-Grabbel-Kiste von Harry's Shop (fand aber nix außer Chaos). Zurück bei Martin war der Caperdonich tatsächlich so fruchtig und lecker wie versprochen. Alles weitere ging im allgemeinen Nachmittagsrauschen unter und wird nachgeliefert. Zu erwähnen ist noch, dass Michel/Micmac plötzlich auftauchte, ich ihn aber (natürlich) nicht gleich erkannte. Wir einigten uns aber drauf, dass wir uns letztes Jahr in Mülheim gesehen hatten (hatten wir ja auch). War wohl von meiner Seite aus eine Mischung aus fortgeschrittenem Alter und ebensolchen nachmittäglichen Prozenten...

      Dann näherte sich der Höhepunkt des Tages. Oder besser: ich näherte mich dem Höhepunkt des Tages. Dieser wartete in Form von 2 Flaschen unter den Tischen von Giovanni auf der Bühne. Es war zwar etwas teuer, aber was tut man nicht alles für gute und rare Abfüllungen :whistling: Ein Signatory von 1966 und ein Duncan Taylor von 1968, beide noch ohne Kerbe in meinem Buschmesser. Ein kurzes Suchen nach mehr Interessantem bei Giovanni blieb erfolglos (man muss sich auch mal selber bremsen können...), unter anderem da mir die Antwort auf die Frage nach dem Preis eines ollen Springbank leichte Schmerzen in den Gelenken des heruntergefallenen Kiefers bereitete.

      Ach ja, für die Sansibar war auch noch Zeit. Nur Marcus vom Blog whiskycuse.wordpress.com war nicht mehr dort. Egal, es stand dort noch einiges leckeres, altes, leider auch etwas zu teures. Aber einen Dram von einem 55er HP nahm ich doch mit nach Hause. Mal sehen, wie der so ist, in Ruhe, auf dem Sofa. In der Zwischenzeit sprach mich ein freundlich grinsender Yeti in einem T-Shirt an und fragte, ob ich Björn sei. Nee, Stefan. Na klar, doch - und ich bin Max... Lexo. Max, sorry für die ehrliche Beschreibung deines ersten Eindrucks bei mir. Du bist auf jeden Fall wirklich gut darin, ihn in Nullkommanix zu revidieren. Dazu bedurfte es nicht mal eines 62er Glenlivet, der urplötzlich in meinem Glas landete. Dennoch vielen Dank dafür, großes Kino zu später Stunde :top:

      So standen wir zusammen, quatschen... was hast du heute eingepackt, wahlweise in der Tüte oder im Rucksack? Wie hat dir dieser und jeder gefallen? Wie fandest du die Fair dieses Jahr? Es kamen mit den Minuten noch SanctTom und Bert auf der Bühne hinzu, sowie, wie er mir erst später verriet, Roland/Port Ardbeg. Von ihm bekam ich dann noch einen echten Absacker zum Erinnern in Glas: einen 79er Port Ellen von Old Bothwell. Yummi! Und er hatte noch den Caperdonich von Whisky-Doris in der Tasche, von dem er mir mit erstaunlich ruhiger Hand und völlig tropffrei was in meine letzte leere Sampleflasche abzwagte - kurz bevor er uns wegen sehr schlechtem Gewissens seiner Frau gegenüber verließ. Vielen lieben Dank dafür, Roland! Ein toller Abschluss.

      Ich würde mich bei so vielen von euch gerne revanchieren, aber ich habe keine Ahnung, was ich anbieten könnte. Ich habe nichts, was dem, was ich den Tag über teilweise ins Glas bekommen habe, auch nur annähernd gleich kommen würde. Vielleicht meint der eine oder andere aus Freundlichkeit, dass ein flüssiges Dankeschön gar nicht notwendig ist, aber das sehe ich anders. Ich hoffe nur, dass wir bei unserem nächsten Treffen ein paar offene Flaschen an den Ständen finden, die euch interessieren. Das sollte eher möglich sein, als dass ich was von zu Hause mitbringe.

      Tja, das waren also volle 8 Stunden Whiskyfair. Schön war's, lecker war's, interessant war's, unterhaltsam war's. Nur eines war es bestimmt nicht: preiswert. Aber damit muss man als Malthead heutzutage wohl leben können.

      Und schade, dass Ingo und Gérard nicht da sein konnten. Letzterer auch wegen des Charity-Rarity-Tastings.
      Im nächsten Jahr dann wieder, gelle?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Whiskinger ()

    • Immer schön Berichte vorzufinden :top: :top: :top:

      @ Stefan: Aquavite dieses Jahr auch?

      Tja ist immer gut Roland zu treffen, er wollte mich noch überzeugen doch zu kommen. Zwei Tage vor der Fair. Der Gute.
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Wenn ich mich richtig erinnere, dann war es meine 16te Whiskyfair, offensichtlich bin ich also von Anfang an dabei.
      In den vergangenen Jahren gab es ein ehernes Gesetz. Der Parkplatz links vom Zelt im Außengelände am Eingang war reserviert...und zwar für mich und den KANZLERBUS. Dieser Teil des Geländes vor der Stadthalle gehört zur dortigen Kirche, liegt also außerhalb des gierigen Zugriffs des ansässigen Ordnungsamtes. In diesem Jahr aber war alles anders, plötzlich war dort ein Metallpfahl in den Boden eingelassen. Offensichtlich hatte es sich im Amt des Bischofs noch nicht herumgesprochen, dass dort mein Bus zu stehen hat und zwar ohne wenn und aber. Meine Vermutung geht jedoch dahin, dass man mir wegen meiner Glaubenszugehörigkeit und den anstehenden Feiern zu 500 Jahren Reformation eins auswischen wollte. Pech gehabt liebe Freunde mit den bunten Gewändern, mein Bus findet überall seinen Platz...außer in Tiefgaragen mit 2m Durchfahrtshöhe.
      Nach der frühen Anreise am Freitag so gegen 11 Uhr fand sich also ein Platz am Eingang zur Tiefgarage. Zwar meinten dort einige der im unteren Bereich Ausstellenden, dass sie ja dort parken wollten/würden/könnten, aber es wurder schnell mit ein paar freundlichen Worten erklärt, dass das nicht gehen würde wegen der Höhe des Busses. Man einigte sich auf sehr kollegiale Weise und der Aufbau konnte beginnen. Schnell waren die wenigen Utensilien am Platz und der Aufbau ebenso schnell erledigt. Irgendwann trafen dann auch meine Standnachbarn aus dem Land unter dem Wasser ein und das übliche Feilschen um die üblichen Zentimeter Standfläche begann. Wie immer endete es so wie in den letzten Jahren...jeder war zufrieden, auch mein großer Freund Michiel. Das ist besonders wichtig, denn wenn der schlechte Laune hat möchte keiner außer mir in seiner Nähe sein. wir zwei sind eben Urgesteine dieser Messe.
      Die ersten Japaner/Chinesen/Italiener tauchten auf, ließen sich Samples abfüllen und schon war sicher, dass es an diesem Vorabend der Messe Butter auf das frische "Großvater Johann Brot" vom Bäcker gleich nebenan geben würde. Nach einem oder zwei Gläsern Rotwein trieb es mich dann noch mal in Richtung Villa Konthor. Dort traf man den einen, oder die andere und es wurden einige kleine Geschichten aus 33 Jahren Whiskyhandel erzählt. So klang ein entspannter Aufbautag aus. Um 22:50 Uhr ging das Licht im Kanzlermobil aus und es folgte eine Nacht in perfektem Tiefschlaf.
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von whiskykanzler ()

    • Der Sonnabend begann mit den üblichen Begrüßungen der Kollegen untereinander. Auch Michiel und die Bande der Holländer waren pünktlich und es konnte endlich losgehen.
      Und es ging los...
      Als ob es kein morgen gäbe wurden die Stände von den Massen geentert. Auch ich bekam den mir zustehenden Anteil ab. Auffällig in diesem Jahr war die geringe Anzahl der Schwätzer, die glaubten erzählen zu müssen, dass sie vom Fass 3715 noch ein paar Flaschen haben, sie aber nicht öffnen würden, da der Whisky ja viel zu teuer wäre. Sie würden aber gerne mal an meiner geöffneten Flasche riechen, damit sie endlich wissen wie er schmeckt???!!!...
      Hier hat sich also ganz offensichtlich die Strategie der vergangenen Jahre ausgezahlt, diese Klientel so zu behandeln, wie sie es eigentlich auch verdient hat. Sie blieben einfach weg und gingen anderen Kollegen auf den Wecker. Und wer nun glaubt, dass ich ein mürrisches Gesicht zur Schau gestellt habe, der hat mich vor einigen Jahren nicht erlebt, als ich die beschriebene Strategie begann. Man sagte mir sogar mehrfach in diesem Jahr, dass man mich noch nie so entspannt erlebt habe. Das stimmt in der Tat, denn es geht mir bei dieser Messe, die ich für die absolute Nr.1 in der Messelandschaft halte, nur noch um den Spaß. Dass dabei auch was in die Kasse kommt, neheme ich voller Dankbarkeit an.
      Die schon erwähnten Besucher aus dem fernen asiatischen Raum faszinierten mich wirklich. Sie fragten sogar, ob sie denn ein Foto von der Flasche Laphroaig 40y oder dem Lagavulin 37y machen dürften nachdem sie 2cl für stattliche 80/90 € erworben hatten. Natürlich, so lautete meine Antwort, Ihr müsst sogar, denn das gehört dazu. Freundliches Lachen und ein weiteres Danke waren die Folge. Mit einem geborgten Spiegel betrachtete ich heimlich die Rückseite meines Kopfes, ob sich da nicht ein Lichtkranz, als Wiedergutmachung wegen des gesperrten Parkplatzes, hin verirrt hatte. Neben den mandeläugigen Schönheiten aus dem Land der aufgehenden Sonne, waren es auch die Nordlichter, die einem den Tag versüßten. Wenn dann noch ein paar Worte schwedisch als Antwort auf eine in englisch gestellte Frage kamen, war die Stimmung gleich noch besser.
      Am Abend war ich dann allerdings völlig ausgepumpt. Warum ich mir das alles antue? Weil ich es WILL.
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal

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    • Der Sonntag verlief wie immer deutlich ruhiger als der Sonnabend. Die Leute, die einen guten Malt in Ruhe zu Hause genießen wollen, ließen sich ihre kleinen 2,3,4,5 cl Flaschen füllen und waren glücklich flüssiges Gold nach Hause tragen zu dürfen. Den Kracher lieferte ein Schwede, der sich 3x3cl des Laphroaig 40y abfüllen ließ Für gute Freunde bemerkte er nur. Schön, dass die Dich als Freund haben konnte ich nur erwidern. Auch ein Herr im KIlt gesellte sich zu mir an den Stand und wollte meinen absolut genialen "Kilbride Dam" nicht loben. Nun ja, was will man erwarten, wenn er mal an einem Sonntag in die große weite Welt darf...

      Gegen Ende kamen dann die Leute, die gerne Restflaschen kaufen wollten. Da aber die nächsten Messen anstehen, gibt es bei mir nichts zu holen. Dafür hatten alle Verständnis, bis auf den, der laut fluchend von dannen zog. Junge, komm erstmal in mein Alter, dann wirst Du auch ruhiger. Das habe ich aber nur gedacht...
      Ab 17 Uhr begann dan die Hektik des Abbaus. Überall wurden schon Kartons durch die Gegend gekarrt, um nach dem Ende der Messe schneller vom Hof zu kommen. Auch mir gelang das, wie auch in den vergangenen Jahren, und so konnte ich vor dem allergrößten Ansturm das Gelände verlassen.
      Um 0:30 Uhr war ich dann wieder in der Hauptstadt, sehr müde aber auch sehr zufrieden. Die Messe ist voll bis zur Halskrause, warum das denn nur? Vielleicht mag das daran liegen, dass so viele Leute kommen...und dass so viele kommen mag wohl daran liegen, dass es eine großartige Messe ist.
      Im nächsten Jahr dann wieder, wenn die Füße mich nach Limburg tragen...
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    • Whiskinger schrieb:

      Gegenüber standen noch die Maltbarns von Martin. Ein freundliches Hallo wurde auf der anderen Tischseite von einem ziemlich fragenden Martin beantwortet. Ein "Whiskinger", kenn' ich nicht. Doch, als ich ihm sagte, dass ich bei ihm... na, was wohl... mit Lieferung nach Dänemark bestellt hatte, wusste er es.
      Na, da gibt es aber noch eine Begebenheit, Stefan.
      Als wir uns beim Feis Ile 2016 beim Bowmor-Day trafen, hatte ich Dir Martin vorgestellt. Du warst ihm also schon früher begegnet.
      So spät war der Tag seinerzeit doch noch gar nicht fortgeschritten. :D
    • Habe mich auch mal hingesetzt und es etwas ausführlicher geschrieben. Die Drams habe ich alle weg gelassen, die bekomme ich ohnehin nicht mehr alle zusammen 8o

      Nach meiner Anreise am Freitag waren wir lecker beim Italiener essen.Anschließend ging es in die Villa. Dort war allerdings nichts los , in der Villa waren alle Sitzplätze belegt und vor der Villa saßen 3 Österreicher mit Port Ardbeg (Roland) an einem Tisch und das wars dann auch schon. Nach dem wir uns ein Cider geholt haben und böse Blicke der drinnen sitzenden Menschen gerntet hatten, schließlich haben wir die "böse" kalte Luft rein gelassen, haben wir uns ebenfalls nach draußen gesetzt. So kalt war es dann nun doch nicht. Kurze Zeit später kam der Whiskykanzler (Werner) vorbei und wir haben eine Weile nett plaudernd dort gesessen.
      Samstag ging es dann zur Messe. Zwischenzeitlich war es schon sehr voll. Einige bekannte Nicknames wurden entdeckt und sehr nette Gespräche geführt. Auf der Empore gab es von Thilo einen Royal Brackla. Danke hier für Thilo Nach einem leckerem Essen ging es dann Abends wieder zur Villa und siehe da......noch weniger los als am Tag zuvor. Diesmal waren wir nur zur dritt vor der Villa...Port Ardbeg, meine Frau und ich. Ich habe das schon sehr viel voller an der Villa erlebt. Schade. Ein Bier und zwei Drams später sind wir dann zurück ins Hotel und haben noch einen sehr schönen Abend an der Hotelbar verbracht .
      Sonntag ging es dann nochmal auf die Messe. Diesmal war es deutlich leerer und es boten sich viele Möglichkeiten in Ruhe an den Ständen zu schauen.
      Es war eine schöne Messe. Einge bekannte Nicknames habe ich vermisst, aber das mag auch daran liegen das es immer mehr Whiskymessen gibt und der ein oder andere dann eben nicht nach Limburg kommt. Richtig schade fand ich es das an der Villa, zumindest als ich da war, so gar nichts los war. Drinnen war die Villa zwar gut besucht, aber vor der Villa war nichts los. Wo waren nur alll die Whiskybekloppten hin?
      „Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen auch wollen dürfen.“ (unbekannt)
    • Whiskinger schrieb:

      Da stand er also in voller Pracht, Kilt und allem Gehänge... der gute Thomas. Und mit Kamera, der ich nicht ausweichen durfte. Also wird wohl noch ein Foto von mir mit einem der vielen Toms auf der Messe hier gepostet.
      Natürlich kommen meine Fotos :D
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      Thomas
    • Für mich wie jedes Jahr der Höhepunkt des Messejahres, die Whisky Fair in Limburg!
      Ich habe mir vorher einen Laufplan geschrieben, was ich alles zu erledigen habe.
      Zum Glück habe ich alles bis auf eine Kleinigkeit erledigt.

      Viele nette Menschen getroffen, geredet und kennen gelernt.
      Natürlich habe ich auch sehr viele gute Drams im Glas gehabt,
      aber ich habe nicht alle aufgeschrieben.
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      Thomas
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      Thomas
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      Thomas