Glen Ord 33yo - DL OMC - 1970-2004

    • Glen Ord 33yo - DL OMC - 1970-2004

      Distillery:Glen Ord
      Bottler:Douglas Laing
      Bottling serie:Old Malt Cask
      Vintage:08.1970
      Bottled:06.2004
      Age:33yo
      Strength:50%

      Farbe: leuchtender Bernstein

      Nase: Alt, feuchte Sägespähne, Rum Pralinen, der Sherry ist sehr filigran und gleichzeitig sehr elegant, altes Fass, gelbe Pflaumen, getragenes Leder, süßliche Eichentöne

      Körper: fest

      Gaumen: warm, fest und dicht wie eine Kugel, schwer zu fassen, leichte Fruchtigkeit, die Eiche ist recht dominant und erdrückt die filigrane Textur des Sherrys, dennoch sehr schmackhaft

      Nachklang: schon recht lang, fruchtige Eiche, eingekochte gelbe Früchte auf dem Holzbrett, die Guajacol lassen das Ganze leicht phenolisch und aschig ausklingen

      Kommentar: Etwas dominante Eiche, aber sehr schmackhaft. Wasser mag der nicht so. Keine übermäßige Bittere oder massiv mit Tanninen aufgeladen, sondern in Richtung "schmackhafte Eiche". Würde dennoch etwas Abzüge bekommen since the oak's quite loud.
      Gruß,
      Callaman

      Suche: Scotch Malt Whisky Society 64.79

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    • " Rumpralinen in filigranem sherry "



      Hmmmm :love:
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Glen Ord


      Douglas Laing - Old Malt Cask
      33 Jahre alt
      50 % Vol
      1970-2004



      Farbe :
      Rotgold

      Körper :
      verführerisch

      Nase :
      Was ein feiner Stoff, und damit meine ich nicht nur die Qualität, sondern die sehr feinen Aromen, salziges Holz, frisch aufgebrochene Nusschalen, Datteln, nicht zu aufdringlicher aber spürbarer Sherry,Baumharz und eine hintergründige, schwere Süße

      Geschmack :
      Uhh Baby, so muss "Alter" in einem Whisky schmecken, schöne Holzaromen, die den Sherry und die süßlichen Aromen überlagern, ohne sie dabei zu erdrücken, hier auch wieder etwas das mich an frisch aufgebrochene Nusschalen erinnert, cremig und erinnert (wenn diese leicht salzige Note nicht wäre) ein wenig an Baileys, karamellisierte Äpfel mit einer leicht säuerlichen Note im Hintergrund

      Abgang :
      Mittlerer bis langer Nachklang, mit deutlichem Holz, einer schönen Süße die auf der Zunge kleben bleibt und einer Note die ich jetzt mal als Holzkohle beschreiben würde. Nicht wirklich "rauchig" sondern etwas wie angekokeltes Holz, zeigt sich kurz schwindet langsam und hinterlässt nur noch die süßlich klebrigen Aromen auf der Zunge.

      Fazit :

      Mein (ich glaube) 4ter oder 5ter Glen Ord, und ich muss sagen, diese Brennerei scheint zumindest einen eigenen Chrakter zu haben. Immer etwas salzig / maritim mit feinen Ansätzen von Rauch und ausgewogenen Fruchtkomponenten. In seinen Grundtönen erinnert Glen Ord mich inzwischen an Talisker....jedoch ohne dessen Chilli-Catch.
      Ich frage mich, ob niemand der Verantwortlichen das generelle Potenzial dieser Brennerei erkannt hat, oder ob ich einfach 4 oder 5 Glückstreffer bei meinen Samples gelandet habe.
      Egal....leider geil :D






      Gruß
      Andreas
      Alba gu bràth