Teeclipper von Johannes K. Soyener (Roman)

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    • Teeclipper von Johannes K. Soyener (Roman)

      Weil gerade das Thema läuft, wie man auf die Lagerung in Eichenfässern kam und wer wann was erfunden hat.

      Es gibt seit einigen Jahren einen schönen Roman "Teeclipper" von Johannes K. Soyener.

      Darin geht es um einen schottischen Clan und dem Schwarzbrennen, zu Zeiten der Clearences aus den Highlands vertrieben.
      Der Vater (Clanchief) machte in London einen Teehandel auf, sein einer Sohn wurde Whisky-Schmuggler und später dann ein berühmter Schiffsbauer in Amerika.
      Ein anderer Sohn ging zur Steuerfahndung und machte Jagd auf die Schmuggler und später wurde er Kapitän auf ein Handelsschiff.
      Ihre wegen freuten sich mehrfach auf der Welt.
      Kurz vor dem Tod des Vaters wurde der Clan wieder zusammen geführt und man traf sich zum Gathering auf dem ehemaligen Anwesen in den Highlands.
      Im Keller der Ruine hatte man zu Zeiten der Flucht 35 Jahre zuvor noch einige Fässer Schwarzgebrannten vergessen, die waren noch dort (logisch) und zu absoluten Traumstoff mutiert.

      Ein sehr schöner Roman, für alle Whiskyinteressierten, wo der geschichtliche Zusammenhang gut in die Story eingebunden wurde.

      Ich empfehle die Hardcoverausgabe, das ist einfach ein Buch wo Buchschnitt, Schriftgröße und Kupferstiche einfach besser rüberkommen.
      „Es gibt drei Arten Menschen: die Lebenden, die Toten und jene, die über das Meer fahren.“


      Platon
      427-347 v. Chr.