I S L A Y - Familien- und Whiskyurlaub

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    • 9. Tag auf Islay

      Kann man gefühlt immer weniger pro Tag auf Islay machen. Ja, man kann! Und das machte mehr Spaß als den Tag so voll wie möglich zu packen.

      Mittlerweile besserte sich das Wetter deutlich. Wir hatten zwar zwischendurch immer Starkregenschauer – entweder warst du in 30 Sekunden in kompletter Regenmontur oder du warst bis auf die Unterhose nass. Das ließ sich gut aushalten und in der Regel sah man das Wetter ja kommen, so konnte man schnell Klaas in den Buggy verfrachten, die Jalousien schließen und bei sich die Reißverschlüsse der Regenkleidung schließen – die Regenmontur ließ ich fast den ganzen Tag über an.

      Heute Morgen entschieden wir uns dafür, zu Fuß nach Bruichladdich zu gehen und dann zu überlegen, was wir machen. Zum einen war Kunsthandwerkermarkt dort (wohl immer Dienstags und Donnerstags) und bei der Brennerei ist es ja auch nett. Dort probierte ich den neuen Bruichladdich Valnich – ich meine, ein 12yo Weinfass… war zwar lecker, aber ich hatte diesen Urlaub schon verdammt viel gekauft und morgen wollte ich evtl. noch den neuen Lagavulin Jazz Festival kaufen… also schröpfte ich das Fass nicht unnötig. Von hier ging es zum Lunch in den Bruichladdich Mini Market / Café / Radfahrerzentrale / „Dorfmarktplatz“ – toller Laden, sehr gut sortiert, leckeres Essen und nette Zusammenstellung an Gästen. Kann ich jedem nur ans Herz legen, dort mal reinzugehen. Wie beim Museum hat es für mich hier den 5. Anlauf auf Islay gebraucht – ich bin gespannt, was ich wohl bei den nächsten Urlauben auf Islay noch alles so entdecke…

      Da es schon spät war, Klaas und Maike müde waren, gingen gemütlich zu Fuß zurück nach Bruichladdich. Mir fiel ein, dass ich bei Laddie vergaß, nach der gemälzter Gerste für mein Whiskyzimmer zu fragen und so beschloß ich, in der Schlafmittagspause nochmal mit dem Fahrrad hinzufahren. Der Mitarbeiter im Shop war sehr nett, meinte, wenn ich so 20 Min. Zeit hätte, würde er eben was holen – klasse, einfach richtig nett die Leute dort. Also gibt es jetzt Port Charlotte Malz mit 40 ppm als Deko zukünftig. Auf dem Rückweg kehrte ich noch auf ein Pint in das Port Charlotte Hotel ein. Als ich vorgestern im Heimatmuseum mich nach der Loge von Bruichladdich erkundigte, konnte man mir nicht weiterhelfen, meinte aber, dass ich mal im Pub vom Hotel nachfragen soll. Hier wurde mir geholfen – sehr gut, damit stehen die Pläne für 2018. Ich probierte noch den aktuellen Laddie für das Hotel… danach hatte ich einen Sitzen – ohne Begrenzer und Measure eingeschenkt, war das ein Vierfacher mit um die 60%. Autofahren fiel also heute flach und wir verbrachten den Rest des Tages auf dem Spielplatz und Spazieren in Port Charlotte.

      Ich bin mir nicht sicher, ob die Fotos von heute oder dem Vortag waren, aber im Grunde haben wir an beiden Tagen das gleiche Nachmittagsprogramm und hatten fast gleiches Wetter… von daher…

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      Port Charlotte

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      Port Charlotte

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      Muschelnsammeln in Port Charlotte

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    • Tag 10 auf Islay

      Von zuhause hatte ich mir ein paar Bücher für den Urlaub mitgenommen und auf Islay las ich passenderweise „Peat, Smoke & Spirit – a Portrait of Islay and it’s Whiskies“. Das Buch habe ich vor vielen Jahren schon einmal gelesen, hier auf Islay war aber der richtige Ort, es noch einmal zu lesen. Absolute Empfehlung!

      Heute war nun unser letzter voller Tag auf Islay. Endlich wurde das Thema Whisky mal wieder proaktiv angegangen und spielte nicht nur eine Randerscheinung, weil man eh gerade zufällig an einer Brennerei vorbeikam und hineinschaute. Der Lagavulin Jazz Festival 2017 erschien heute. Also entschied ich für die Familie Hannes Eggert, dass wir heute mal nach Lagavulin fahren. Das passte auch ganz gut, da wir vor ein paar Tagen auf unserem „Kildalton-Trip“ keine Zeit und überhaupt kein Wetter für das Dunyvaig Castle hatten und Maike das noch gerne sehen wollte. Auf dem Weg nach Lagavulin machten wir noch einen Stopp am Big Strand (bei Kintra). Das war leider nur ein sehr kurzer Stopp. Der Wind bließ volle Kanone aus West / Südwest (also kam direkt über das Loch Indaal auf uns zu). Und durch die starken Regenmengen der letzten Tage, hätte man am Big Strand ein paar kleinere Flüsschen furten müssen – an sich kein Problem, aber mit Buggy hatten wir dazu keine Lust.

      Also ging es nach Lagavulin. Die sind da echt gut drauf. Vor dem Kauf wollte ich natürlich probieren. Gerne gab man mir im Tumbler einen großzügigen Dram – wie vor ein paar Tage wieder ohne Begrenzer, ohne Measure… da muss man mit dem Fahren echt überlegen, ob das hinterher noch alles so passt…
      Da wir ja danach zur Ruine des Dunyvaig Castles gingen, passte alles. Auch wenn nicht mehr viel übrig ist, dennoch eine sehr schöne und vor allem traumhaft gelegene Ruine. Der Besitzer des letzten Hauses in Richtung Dunyvaig Castle kam noch auf einen Plausch raus. Das war mal wieder so eine Bekanntschaft, die Islay so liebenswert macht. Voller Stolz erzählte er uns, dass er das Haus vor einigen Jahren gekauft hat und es früher das Haus des Distillery Managers war. Dann öffnete er auf einmal sein vor dem Haus parkenden Volvo und zeigte uns Großaufnahmen der Baustelle von Ardnahoe. Sein Sohn ist Bauunternehmer und baut dort gerade für die Laings (Hunter). Gespickt mit schönen Bildern, Eindrücken und Erlebnissen ging es wieder zurück nach Port Charlotte.

      Klaas zog heute mal wieder vor, seinen Mittagsschlaf im Auto zu halten. Das wiederrum bedeutete, dass Maike keinen bekam. Also schnappte ich mir wieder Klaas und wir drehten die übliche Runde durch Port Charlotte: Spielplatz, Spazierengehen zum Strand und ausnahmsweise heute auf ein Pint und Apfelsaft in den Pub des Port Charlotte Hotels. Danach saßen Klaas und ich bestimmt noch über eine halbe Stunde auf den Steinen vom Strand von Port Charlotte. Klaas sagte zu mir: „Papa, Popo!“ (Was so viel bedeutet, dorthin gefälligst hinsetzen!) und wir schauten einfach nur Loch Indaal, Himmel, Boote und Leuchtturm.



      Sehr schöner Tag gewesen. Wahnsinn auch, was da teilweise in den Brennereien whiskymäßig so abgeht. Ich ging mit einer Flasche Jazz Festival raus, der Vordermann mit zwei Kartons à sechs Stück…

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      Big Strand

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      Big Strand mit Blickrichtung zum Oa

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      Lagavulin

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      Dunyvaig Castle

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    • Danke Hannes,
      noch Gruß aus Husum

      Extra für heute morgen aufgehoben,
      genau gelesen wird daheim in Ruhe und mit Zeit

      Das von gestern auf heute verschobene Multimer Wattforum ruft....
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Sehr schöner Bericht :love: :rolleyes:
      „Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen auch wollen dürfen.“ (unbekannt)
    • Weiterreise

      Nun war es nach 11 Nächten Zeit, Islay wieder zu verlassen. Morgens fuhren wir über die „High Road“ nach Port Ellen. Zum vierten mal verließ ich die Insel jetzt über Port Ellen und zum ersten mal hatte ich Glück, dass ich die Brennereien sehen konnte – einmal hatte ich Nebel, das andere mal hat es so stark geregnet, dass man nichts sehen konnte und einmal war es dunkel. Die Fährüberfahrt und Weiterfahrt zum Loch Lomond verlief unspektakulär. Wir nahmen wieder die Strecke vom Hinweg über den Rest and be thankful Pass und waren in weniger als zwei Stunden in Luss. Unser Cottage lag sehr schön außerhalb am Berg auf einer Farm mit teilweisen Blick zum Loch Lomond.

      Außer einem Einkauf unternahmen wir an diesem Tag nichts mehr.

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    • Eggi schrieb:

      Danach saßen Klaas und ich bestimmt noch über eine halbe Stunde auf den Steinen vom Strand von Port Charlotte. Klaas sagte zu mir: „Papa, Popo!“ (Was so viel bedeutet, dorthin gefälligst hinsetzen!) und wir schauten einfach nur Loch Indaal, Himmel, Boote und Leuchtturm.
      Mein lieber Freund....das ist der Moment , an dem ich denke " muss einen weniger trinken" ( also ich, nicht du) ...ich las doch glatt " Papa....Pogo!" :rofl:

      Aber ernsthaft jetzt...was für schöne Momente mit deinem Sohn.
      clansman-malt-connection@gmx.de
      Neu eingetroffen....

      Motörhead 1975 & Speyburn 1897
      Lemmy - never forget!
    • Ich komme im Moment nur zum Querlesen und Bilder anschauen ... aber das reicht schon mal für ordentlich Fernweh.

      Schön, sehr schön :thumbsup: (wenn man von den schiefen Bildern absieht ;) )

      Arbeitsame Grüße
      Karl

      PS: Dass mir das keiner löscht! Ich möchte das noch mal in Ruhe lesen.
      Ehret die Blends! Ohne sie hätten wir keine Single Malts!
    • 1. Tag am Loch Lomond

      Hatten wir auf Islay die meiste Zeit Pech mit dem Wetter, versprach uns der Wetterbericht für die zwei Tage am Loch Lomond bestes Wetter – endlich.

      Wenn man schon am Loch Lomond ist, sollte man auch eine Schiffstour machen. Als Ziel suchten wir uns die Insel Inchcailloch aus. Morgens bummelten wir noch ein bißchen durch den wunderschönen Ort Luss, um dann mit dem ersten Boot zu fahren. (Die Loch Lomond Waterbus-Schiffe verbinden optimal die kleinen Orte. Man kann Fahrräder mitnehmen, ein Teil radeln und dann mit dem Boot zurückfahren oder lässt sich auf die Ostseite zum Westhighland Way übersetzen, wandert einen Teil und fährt wieder mit dem Boot zurück. Natürlich kann man auch einfach nur eine Rundfahrt auf dem See machen.http://www.lochlomond-trossachs.org/things-to-do/water-activities/waterbus/) Die Fahrt war richtig schön, das Boot nicht voll und nach 45 Minuten ließ uns der Kapitän auf Inchcailloch raus. Ein Kleinod im Loch Lomond. Wir sind einmal um die Insel über einen gut angelegten Wanderweg rum. Einige Stufen gab es und Klaas wurde ordentlich durchgeschüttelt, als ich den Buggy hochwuchtete. Wir fanden noch einen alten, verwunschenen Friedhof und genossen einfach diesen schönen Tag. Auf der Insel kann man übrigens auch an einer Campingstelle zelten. Nachmittags ging es wieder zurück nach Luss. Maike ruhte sich im Cottage aus und ich erforschte mit Klaas unser Glen, das zu einer Mauer eines Stausees hochführte.

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      Luss

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      Luss

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      Luss

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      Loch Lomond mit Ben Lomond

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inchcailloch

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      Inseln im Loch Lomond

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      unser „Haus Glen“ am Cottage

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      Blick von „unserem Glen“ zum Loch Lomond

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    • Ja Hannes da hat der Thomas recht, wirklich alles richtig gemacht. Ich krieg grad den Schottland Blues. :klatschen: :klatschen: :klatschen:
      Grüße

      Heinz

      "Wenn Dir eine Taube auf den Kopf sch**** dann freu Dich, dass Kühe nicht fliegen können."
      "Ohne Gaudi is ois nix!" (Fredl Fesl)

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    • Eggi schrieb:

      Der Besitzer des letzten Hauses in Richtung Dunyvaig Castle kam noch auf einen Plausch raus. Das war mal wieder so eine Bekanntschaft, die Islay so liebenswert macht. Voller Stolz erzählte er uns, dass er das Haus vor einigen Jahren gekauft hat und es früher das Haus des Distillery Managers war.
      Hihi... das hat er uns letztes Jahr auch erzählt :D
      Whisky-Journal - von, über und wegen Whisky

      Suche:
      - SMWS 38.xxx (Caperdonich)
      - Caperdonich 24yo Whiskykanzler Uncollectable Collection
    • Whiskinger schrieb:

      Eggi schrieb:

      Der Besitzer des letzten Hauses in Richtung Dunyvaig Castle kam noch auf einen Plausch raus. Das war mal wieder so eine Bekanntschaft, die Islay so liebenswert macht. Voller Stolz erzählte er uns, dass er das Haus vor einigen Jahren gekauft hat und es früher das Haus des Distillery Managers war.
      Hihi... das hat er uns letztes Jahr auch erzählt :D
      Cool :D
    • 2. Tag am Loch Lomond

      Am Loch Lomond war es sehr schön, keine Frage. Unser Cottage war traumhaft gelegen. Aber irgendwie war es mir hier im Vergleich zu Islay zu touristisch. Und Islay ist ja schon über die Jahre schon touristischer geworden. Ein Deutscher, den ich bei Bunnahabhain traf, drückte es passend aus: „Irgendwie ist das hier zum Whisky-Disney-Land geworden. Das letzte mal war ich 2000 hier, da war noch alles anders...“ Ich kenne ja auch Islay von vor 10 Jahren und da war es auch noch anders. Aber andererseits, gieren wir nicht fast alle nach „Distillery Onlys“, sind wir nicht fast alle heiß, ein Single Cask vom Fass abzuzapfen und ein geniales Tasting in einem Warehouse zu machen. Die Brennereien geben uns doch nur, was wir wollen und wir geben ihnen bereitwillig unser hart erarbeitetes Geld dafür...

      Aber wieder zurück zum Loch Lomond. Morgens wollten wir Balloch eine zweite Chance geben. Zuerst gingen wir am Hafen südwärts entlang des River Leven - puh, da war unser Eindruck von vor knapp zwei Wochen noch positiv im Vgl. zu dem. Dann drehten wir um und spazierten nordwärts in Richtung Loch Lomond der Gartenanlagen des Balloch Castles – das war dann richtig schön. Wie so oft – Schottland ist nicht nur schön, sondern hat auch seine unschönen Schattenseiten.

      Am Nachmittag wollten wir nochmal auf den Loch Lomond. Heute den nördlichen Teil. Gestern waren wir auf dem südlichen Teil unterwegs. Beide sind unterschiedlich. Der südliche Teil ist weit auslaufend, hat Insel und die Ufer sind eher lieblich. Der nördliche ist schmal, das Loch tief und die Berge hoch – fast schon wie ein Fjord. Wir fuhren von Tarbet nach Inversnaid (stiegen heute aber nicht aus) und wieder zurück. Traumhaft der Loch Lomond vom Wasser aus. Von der Straße sieht man zwar im Norden auch einiges, vom Wasser kann man das aber endlich mal in Ruhe auf sich wirken lassen.

      Klaas wollte hielt mal wieder keine richtigen Mittagsschlaf und so lieferte ich Maike am Cottage ab und fuhr mit Klaas nach Luss. Hier war unser erstes Ziel der Spielplatz, dann wurde noch ausgiebig Boote geguckt und an den bonnie Banks of Loch Lomond gespielt.

      Ein schöner, letzter Tag.

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      Balloch (in schön)

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      Loch Lomond

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    • Eggi schrieb:

      Danach saßen Klaas und ich bestimmt noch über eine halbe Stunde auf den Steinen vom Strand von Port Charlotte. Klaas sagte zu mir: „Papa, Popo!“ (Was so viel bedeutet, dorthin gefälligst hinsetzen!) und wir schauten einfach nur Loch Indaal, Himmel, Boote und Leuchtturm.
      Das sind Erinnerungen, die kann Dir niemand mehr nehmen. :umarmen:
      SLÀINTE MHATH :trinken:

      Thomas
    • thomasfantasy schrieb:

      Eggi schrieb:

      Danach saßen Klaas und ich bestimmt noch über eine halbe Stunde auf den Steinen vom Strand von Port Charlotte. Klaas sagte zu mir: „Papa, Popo!“ (Was so viel bedeutet, dorthin gefälligst hinsetzen!) und wir schauten einfach nur Loch Indaal, Himmel, Boote und Leuchtturm.
      Das sind Erinnerungen, die kann Dir niemand mehr nehmen. :umarmen:
      Absolut!
    • Abreise

      Nun war es an der Zeit, Schottland wieder zu verlassen. Ich verließ es mit einem lachenden und weinenden Auge… zum einen freute mich über den schönen – wenn auch zum Teil streßigen – Urlaub, war gleichzeitig traurig, dass er wieder vorbei war und freute mich auch wieder auf zuhause. Bei Maike muß ich nicht um den heißen Brei reden, die freute sich, dass es wieder nachhause ging. Ihr gefällt zwar Schottland auch, sie mochte Islay, aber schwanger und mit Zweijährigen war es für sie richtig anstrengend.

      Früh machten wir uns von Balloch auf den Weg nach Newcastle. Durch Glasgow kamen wir sehr schnell kurz hinter dem Berufsverkehr durch. Heute führte uns die M 74 in den Süden. Zum ersten mal fuhr ich jetzt die Autobahn und fand die Strecke insgesamt schneller als die A1- oder „Border-Abbeys“-Variante. Als Zwischenstopp hatten wir uns Caerlaverrock Castle bei Dumfries ausgeguckt. Eine sehr schöne, von der Architektur in Dreiecksform einzigartige Burgruine. Einen schönen Spielplatz für Klaas gab es auch und somit war die komplette Reisegruppe zufrieden. Die Weiterfahrt nach Newcastle verlief ebenfalls schnell und ereignislos und so kamen wir zeitig an der Fähre an. Abends gab es zu Begeisterung unseres Sohnes an Bord Pizza, wir gingen in das „Spieleparadies“ und fielen irgendwann glücklich und zufrieden in die Federn.

      Am nächsten Morgen ging es von Ijmuiden wieder zurück nach Baarsen.

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      Caerlaverrock Castle

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      Caerlaverrock Castle

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      Hafenausfahrt Newcastle

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      Hafeneinfahrt Ijmuiden
    • An dieser Stelle mein Dank, dass ihr bis hierher mitgelesen habt. Auch herzlichen Dank für die viele Kritik.

      Fazit:

      Also bei diesem Urlaub hat jeder sein eigenes Fazit gezogen. Das von Maike sieht wahrscheinlich anders aus als meins. Für mich persönlich war es ein unheimlich schöner, teils auch streßiger Urlaub. Für Maike hauptsächlich streßig, ab und an auch schön. Familienurlaub in Schottland ist machbar. Aber schwanger, mit Zweijährigen im Schlepptau, mit über zwei Tagen Anreise zum eigentlichen Ziel (Islay) und dann noch mit anfangs absoluten Mistwetter eine echte Herausforderung. Nochmal werden wir das vorerst nicht machen. Wir waren beide der Meinung, dass die Kinder größer sein müssten. Islay wollen wir auf jeden Fall gemeinsam nochmal besuchen – wenn möglich auch mit Kindern. Maike sagte schon während des Urlaubs: „Nächstes Jahr fährst du alleine nach Schottland und wir alle zusammen an die Nord- oder Ostsee. Da haben wir alle am meisten von.“ Tja, Pläne sind geschmiedet. Wenn nichts gravierendes dazwischen kommt, werde ich nächstes Jahr wieder Islay einen Besuch abstatten mit einem Zwischenstopp in Campbeltown.
    • Na dann mach mal den Termin klar Eggi. Im kommenden Jahr plane ich den September ein, im Anschluss an den Whiskyherbst. Keine marodierenden Banden von vor den Brennereien lauernden Festival-Abfüllungs-Aufkäufern wie im Mai, dafür blühende Heide und entspannte Menschen.
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal
    • Eggi schrieb:


      Familienurlaub in Schottland ist machbar. Aber schwanger, mit Zweijährigen im Schlepptau, mit über zwei Tagen Anreise zum eigentlichen Ziel (Islay) und dann noch mit anfangs absoluten Mistwetter eine echte Herausforderung.
      Auch nicht schwanger, dafür mit zwei Mitvierzigern im Schlepptau, kann anstrengend sein. Dafür war das 2016 aber ein Mosaikstein in meinem Leben, der nicht mehr zu löschen ist.
      Selbst an guten Tagen bin ich nur durchschnittlich...
      ROT ist BLAU
      und Ironie ist normal
    • grossartig geschrieben Hannes :top: Eure Rahmenbedingungen waren dann wohl … herausfordernd. Toll, wie Ihr das gemeinsam gestaltet habt - Hut ab! Ich glaube, es wird auch für uns mal wieder Zeit für Islay. Wie der Kanzler korrekt schreibt: auf jeden Fall nach dem Festival.
      "Realität ist eine Illusion, die sich durch Mangel an Alkohol einstellt" - Udo Lindenberg
    • whiskykanzler schrieb:

      Na dann mach mal den Termin klar Eggi. Im kommenden Jahr plane ich den September ein, im Anschluss an den Whiskyherbst. Keine marodierenden Banden von vor den Brennereien lauernden Festival-Abfüllungs-Aufkäufern wie im Mai, dafür blühende Heide und entspannte Menschen.
      Schade.
      Wenn, wird es um den ersten Montag im September sein...