Wiedereroeffnung Brora und Port Ellen?

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    • Also grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass sie wahrscheinlich wieder aufmachen. Je mehr qualitativ gute Whiskybrennereien desto besser. Und das die dann irgendwann erhältlichen, neuen und jungen Port Ellens und Broras anders schmecken als jetziger, alter... das ist nun mal so. Ich freue mich trotzdem.

      Um es mal überspitzt auszudrücken: Lieber junger, anders schmeckender Port Ellen und Brora als gar keinen. Ich wünsche mir ja schließlich auch nicht, dass Ardbeg wieder geschlossen wird, nur weil der Whisky nicht mehr so genial ist wie aus den 70igern.

      Und das die damit Geld verdienen wollen, ist ja mal klar. Das ist schließlich ein Unternehmen und grundsätzliches Ziel sollte sein, Geld zu verdienen.
    • Letzlich kommt der Schritt für mich als Whiskyenthusiasten zu spät. Bis da halbwegs vernünftiger Malt rauskommt, vergehen 15 Jahre. Dann dürfte es in der Whiskybranche erhebliche Überkapazitäten geben und längst werden sich neue Marken mit guter Qualität positioniert haben.

      Und von einem alten Ruf läßt es sich auch nicht lange leben. Aber wie man Destillerien mit gutem Namen für die kurzfristige Gewinnmaximierung runterwirtschaftet, hat Diageo ja schon mehrfach vorexerziert. Jetzt, da die letzten Bestände von Brora und PE zur Neige gehen, muss man halt wiedereröffnen, um noch weiter am (noch) wohlklingenden Namen Geld zu verdienen. Mal sehen, ob die Rechnung aufgeht.

      Ganz entspannt einen guten alten Samaroli schlürfend grüßt

      Nils
      There are two things best taken naked, and one of them is whisky.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nils ()

    • Nils schrieb:

      Letzlich kommt der Schritt für mich als Whiskyenthusiasten zu spät. Bis da halbwegs vernünftiger Malt rauskommt, vergehen 15 Jahre. Dann dürfte es in der Whiskybranche erhebliche Überkapazitäten geben und längst werden sich neue Marken mit guter Qualität positioniert haben.

      Und von einem alten Ruf läßt es sich auch nicht lange leben. Aber wie man Destillerien mit gutem Namen für die kurzfristige Gewinnmaximierung runterwirtschaftet, hat Diageo ja schon mehrfach vorexerziert. Jetzt, da die letzten Bestände von Brora und PE zur Neige gehen, muss man halt wiedereröffnen, um noch weiter am (noch) wohlklingenden Namen Geld zu verdienen. Mal sehen, ob die Rechnung aufgeht.

      Ganz entspannt einen guten alten Samaroli schlürfend grüßt

      Nils
      Sehe ich ähnlich bis genauso.
      Kohle machen mit nem guten Namen - irgendwann in der Zukunft.
      Ca. 2050 gibt es dann den erntefrischen Brora 30y.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Bleibt nur zu hoffen, dass in Port Ellen besserer Whisky produziert wird als in den 70ern und dass man nicht erst 25 bis 30 Jahre warten muss, bis das Zeug trinkbar ist.
      Slainte

      Jörg

      ___________

      Bibo ergo sum

      Ich trinke Alkohol nur an Tagen, die auf -g enden. Und mittwochs.

      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.
    • Nö. Glaube ich nicht. Von PE ist nichts weiter übrig als die Warehouses. Clynelish ist ja Brora auch nicht in die Parade gefahren.
      Slainte

      Jörg

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      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.
    • Egon schrieb:

      Bleibt nur zu hoffen, dass in Port Ellen besserer Whisky produziert wird als in den 70ern und dass man nicht erst 25 bis 30 Jahre warten muss, bis das Zeug trinkbar ist.
      Das wird genau das Problem. PE hat mit jungem Gemüse kaum einen Hund hinter dem Ofen hervorgelockt. Das ging eigentlich nur mit längerer Lagerung. Genau darum wurde die Destille ja damals auch geschlossen, es gab keinen schnellen Penny für das Blend-Gesöff.

      Warum sollte Diageo nun also Jahrzehnte warten wollen, bis der Geschmack wieder einigermaßen passt? Das halte ich für eher unwahrscheinlich, zumal mittlerweile auch öffentlich gemacht wurde, dass der Whisky nur ca. 12 Jahre lagern soll (tjederswhisky.se/reflections-reopening-brora-port-ellen/).

      Wenn wir Glück haben, planen die sowas wie Ailsa Bay, wo alle möglichen Aromenprofile destilliert werden können.
      Aber ok, wenn's schmeckt und der Preis sich trotz des Namens (= der Namen) im Rahmen hält...
      (dann glaube ich auch wieder an den Weihnachtsmann)
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