Bundeswehr

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    • Man, ist das lange her, dass ich dem Heer gedient habe.

      Recht lustlos am 02.01.1986 mit meinem Golf 1 LS Richtung Ahlen/Westfalen gegurkt.

      Nachschubkompanie 7/7.

      Die Grundausbildung war im Nachhinein das Beste an der ganzen Zeit. War W15, also 15 Monate gerade stehen für was, wo ich keinen bock drauf hatte. Wer hatte das schon? Alle saßen in einem "Boot". 22 Uhr Nachtruhe. :D
      Da kreiste noch die ein oder andere Jack Daniels Pulle. Unvergessen der Abend, wo wir auf nem mitgeschmuggelten Fernseher das damals denkwürdige Spiel von Ueringen gegen Dresden verbotener Weise bis zum Ende gesehen haben. Hinspiel 3:1 für Dresden. Rückspiel zur Halbzeit 0:2 für Dresden und am Ende hat Uerdingen 7:3 gewonnen. Beides nicht meine Vereine, aber das bleibt unvergessen.

      Danach als Waffen- und Gerätewart in der Panzerjägerkompanie 191/1 in Münster Handorf meinen Dienst abgeleistet.
      War lange nicht so interessant, wie die Grundi in Ahlen. Jede Menge "Heimschläfer". Nix Zusammenhalt.
      Dienst schieben und gut. Freilaufende Übungen im Winter in nem UraltLKW ohne Standheizung, Kopf waschen aus nem Blechkanister, dessen Wasserinhalt höchstens 2 Grad hatte. 8)
      Da war man ad hoc wieder voll frisch, aber nicht wirklich voll motiviert.

      Könnte hier einige geile Schoten kund tun.
      Jeden Tag einen Zentimeter vom Maßband abgeschnitten...
      Was für Zivilwürste da was zu sagen hatten. :D In der freien Wirtschaft unvermittelbar.

      War trotzdem eine Zeit, in der ich Menschen aus allen Schichten "hautnah" erlebt habe.
      Möchte das irgendwo - im nachhinein - nicht missen.

      Fast 32 Jahre her. Ab und an denkt man noch daran. Was ist aus all den "Kameraden" wohl geworden?
      Auf diese Frage werde ich wohl niemals eine Antwort bekommen. Waren auch ein paar total kaputte Typen dabei, andersrum auch fitte Leutz.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Zum letzten Abschnitt sei gesagt:
      Mein first day xx.03.84 Köln Deutz Gleis 13 tief auf nach BHV Grundi
      Drei Monate später ab nach WHV auf die Fregatte Lübeck.
      Treffen unseres Decks, Basis dabei die 8,5 Monate INDIK 84 Fahrt 36.000 sm,
      immer gerne im Piratennest WHV bei Roland ( R.I.P dies urige Gestalt verstarb dieses Jahr ;( )
      Kontakt besteht noch immer
      1900
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Trolle gibt es leider immer noch, auch wenn ich in natura noch keinen sah" (unbekannt)
      FT Theater:
      El Tren´s Theater: Bar & Lounge
    • Blacky schrieb:

      ist das lange her, dass ich dem Heer gedient habe
      Du hast aber deinem Land gedient, nicht dem Heer :D

      Meine erste Bundeswehrtour ging 5 1/2 Jahre später als deine nach Düsseldorf in die Bergische Kaserne zu Knittkuhl. Eigentlich auch gegen meinen Willen. Zusammen mit 2 Schulfreunden, 3 Monate Grundausbildung. Auch hier viele Figuren, die nur bei der Bundeswehr eine Existenzberechtigung haben können. Dazu aber auch jede Menge Spaß, speziell mit ein paar Rekruten, deren IQ und soziale Kompetenz sehr toastbrotig war. Denen konnte man klarmachen, dass nur sie in voller Kampfausrüstung inkl. ABC-Schutzmaske zum Joggen antreten müssen. Oder das eben diese und deren Masken nach Sch...ei...ße riechen und innen mit brauner Matsche eingeschmiert sein müssen. Und ich erinnere mich an mein erstes Bier (ein Hannen Alt aus dem Automaten) nach mehr als 2 Jahren ohne Allohol (ja, das waren noch Zeiten damals...), mit dem ich versuchte, die Schmerzen des Wolfes nach 'nem 30 km Marsch erträglicher zu machen. Hatte nicht geholfen. Jedenfalls nicht das erste Bier...

      Danach gab es noch 9 Monate heimatnah in der Gustav-Heinemann-Kaserne in Essen Kray. Ausbildung zum Funker im Fernmeldebattallion 840. Hatte wohl doch 'nen Vorteil, dass ich bei der Musterung um einen Schlafplatz weit-weit-weg von zu Hause gebeten hatte und die Musterungs-Säcke mich ärgern wollten :rolleyes:

      Der Vorteil der Kaserne in Kray: es war eine Nato-Kaserne mit Naafi-Store :beer: Jeden Monat mit rationiertem und zollfreiem Schnappes und Zigaretten. Mein erster Kauf dort, ein Glenfiddich 12yo Special Reserve, steht immer noch angebrochen angefangen im Regal und wird bestimmt nie leer. Naja, ist ja auch 'ne 1 Liter-Flasche mit viel drin. Das müsste also auch der erste Single Malt gewesen sein, den ich mir je gekauft habe... ist das lange her... genauso wie der erste und einzige Joint meines Lebens bei einer Nachtwache in einem Mux-Truck auf einer Nato-Übung in Lüdinghausen. Erst gut im Offiziersheim (da durfte man während der Übung auch als Gefreiter rein) getankt, dann der Joint und das Ende schlafend auf dem Fußboden des Trucks, mit dem Kopf bergab. Keine gute Reihenfolge. Aber wie gesagt, das passierte mir nur einmal.

      Ansonsten waren auch hier wieder viele schräge Typen, die in freier Wildbahn im Normalfall nur als Politiker überleben würden. Man wurde auch das Gefühl nicht los, dass das niedere Management der Truppe nur sehr rudimentär Ahnung von allen übertragenen Aufgaben hatte. Wenn ein Gefreiter einen Jeep wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve auf's Dach legt und dieser dann mit Totalschaden geborgen werden muss, wieso bekommt dieser Gefreite dann eine Belobigung wegen ausgezeichneter Materialinstandhaltung ?( Hab' ich bis heute nicht kapiert.

      Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass so ein oder zwei Monate vor Ende meiner Karriere ein Treffen von Russlanddeutschen (oder so ähnlich) in Essen stattfand und die Kaserne an einem Wochenende als deren Nachtlager dienen sollte. Und ich hatte Nachtwache. Ich mochte damals gerne einen Wodka-O (oder auch ein paar mehr) und meinte eigentlich, dass meine Mischungen für Erwachsene tauglich gewesen sei. Nee, nix, östlich der Oder ist das Mischungsverhältnis nochmal ganz anders und der O-Saft hat eher die Funktion von Farbstoff. Ich weiß zwar noch, dass ich spät am Abend ins Mannschaftsheim gegangen bin, um um ein wenig mehr Ruhe zu bitten - ich weiß aber nicht mehr, wie ich da wieder rausgekommen bin.

      Tja, das waren schöne Zeiten. Wo bei völlig durchnässten Schießübungen im Winter (damals gab es noch Schnee und Kälte) die Zähne schneller klapperten als das Maschinengewehr ratterte. Wo die Staubfreiheit von Schlüssellöchern getestet wurde. Wo der Mann noch Mann sein konnte.

      Ich will eigentlich nicht sagen, dass es 12 verschwendete Monate waren. Immerhin habe ich ein wenig mehr mitgenommen, als eine Flasche Glenfiddich... warme Unterwäsche, zum Beispiel. Und einen LKW-Führerschein. Und ein paar Lehren für's Leben. Ok, das wäre auch anders möglich gewesen, aber es hätte wahrscheinlich nicht so viel Spaß gemacht. Also ein oder anderthalb Monate waren nicht ganz verschwendet...

      Kontakt mit den Leidensgenossen habe ich auch nicht mehr. Nur mit einem der beiden Schulkammeraden so ganz gelegentlich. Die anderen... nee, interessiert mich nicht, was die heute so treiben. Dafür hat sich in meinem Leben in den vergangenen Jahr(zehnt)en einfach zu viel getan.
      Whisky-Journal - von, über und wegen Whisky

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      - SMWS 38.xxx (Caperdonich)
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    • Whiskinger schrieb:

      Düsseldorf in die Bergische Kaserne zu Knittkuhl
      Dort habe ich auch meine Grundausbildung gemacht. Nach Essen Kray habe ich es nie gschafft, also dienstlich. Und nun bin ich schon über 22 Jahre dabei. Ein paar Jahre sind es noch.
      „Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen auch wollen dürfen.“ (unbekannt)
    • Ich denke immer wieder gern an den Z4HG (Zeitsoldat 4 Jahre, Hauptgefreiter), der seinen perlmutfarbenen Golf GTI nach Dienstschluß vor dem Kasernengebäude von Hand wusch und polierte.
      Jeder wußte, das ist ne Sonderlackierung und so ziemlich einmalig im damaligen deutschen Land. So hat er jedenfalls immer auf die Kacke gehauen.
      Zudem mit Älpein - Alpine Boxen ausgestattet.
      Seine Asimucke war nicht zu überhören.
      Als er mit dem Polieren seines Superautos fast fertig war, flog aus dem dritten Stock ein gut gefüllter Kaffeefilter.
      Und?
      Er zerplatzte auf dem Perlmutdach.
      Wie der Wagen aussah? Beschissen, echt.
      Haben wir gegrölt.
      Er hat seine Karre nie wieder vor dem Gebäude gewaschen.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Whiskinger schrieb:

      Wie hält man das denn bitte so lange durch???
      Nicht immer einfach, es ist aber auch nicht alles schlecht. Wie überall sonst auch. Ich denke ich habe meinen Weg gemacht. Viele kaputte kennengelernt, aber auch viele, viele gute.
      „Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen auch wollen dürfen.“ (unbekannt)
    • Thomas75 schrieb:

      Whiskinger schrieb:

      Düsseldorf in die Bergische Kaserne zu Knittkuhl
      Dort habe ich auch meine Grundausbildung gemacht. Nach Essen Kray habe ich es nie gschafft, also dienstlich. Und nun bin ich schon über 22 Jahre dabei. Ein paar Jahre sind es noch.
      Ich war 34 Jahre dabei, und ja es gab immer höhen und tiefen wie in jedem anderen Berufsleben auch. Ich habe es jedenfalls nicht Bereut.
      Der frühe Vogel kann mich mal! :headbang:
    • Tja,

      von 1986 bis 1988 habe ich bei der anderen Feldpostnummer gedient. ;)
      Slainte

      Jörg

      ___________

      Bibo ergo sum

      Ich trinke Alkohol nur an Tagen, die auf -g enden. Und mittwochs.

      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.
    • Wie erwähnt, die 3 Monate in Ahlen waren irgendwie geil.

      Keiner hatte ein Handy - wie auch? - wir haben jeden Abend Tischtennis gespielt in blauen Trainingsanzügen und Kunstlederturnschuhen, die, weil ich ja im Nachschub war und da Kenne hatte, 1,89 DM - die Älteren erinnern sich an die Deutschmark :love: - kosteten. Und keinen Pfennig mehr wert waren.
      Aaaaber, wir alle saßen damals halt in einem Boot.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • War auch W15...Damals Grundausbildung in Ulm. Unser Zugführer war ein lupenreines A...loch. Trotzdem, oder gerade deswegen war die Kameradschaft bei uns top. Bei den langen Märschen wurden die Schwächeren unterstützt, Gepäck getragen usw. Abends im Mannschaftsheim ging immer gut die Post ab. Morgens dann vor dem Frühstück GAT...in der Dämmerung an der Donau vorbei...herrlich!

      Stammeinheit war dann die mittlerweile aufgelöste Heimatschutzbrigade 54 in Trier. Nach ein paar Wochen dann ab nach Idar-Oberstein BCE Führerschein machen....War auch ne schöne Zeit. Ich war ebenfalls in der Nachschubkompanie und hatte ein lockeres Leben. Ab und zu Manöver, bisschen LKW fahren...war ok.

      Im letzten Quartal kam dann unser Kompaniechef auf die Superidee, dass einer nach Bremen müsste, um dort einen Lehrgang als Reserve- Uffz zu machen. Die meisten hatten im letzten Quartal noch keinen Job und Vorstellungsgespräche. Da bei mir bereits klar war, was ich nach der BW machen würde, erklärte ich mich dazu bereit.

      In Bremen angekommen erfuhr ich dann, dass das Ganze eine freiwillige Sache war und unser Chef wohl nur ein bisschen glänzen wollte. :cursing:
      Später kam dann noch heraus, dass man bei bestandenem Lehrgang halbjährlich mit einer Reserveübung rechnen müsste. :cursing: :cursing:
      Damit war die Entscheidung gefallen, dass der Gefreite Lemmy den Lehrgang als zu schwierig erachten wird.
      Bei der praktischen Prüfung mussten wir einen kleinen Konvoi aus 5-6 Fahrzeugen durch feindliches Gebiet leiten. Der Gefreite Lemmy fragte dann einen als "Feind" gekennzeichneten Soldaten nach dem Weg :rofl: . Das fanden die Prüfer allerdings nicht so witzig wie ich blah-blah: blah-blah: blah-blah: Durchgefallen!!!!!!!!!!!! :dance: :dance:
      Schade

      Ich möchte die Bundeswehrzeit nicht missen!!
      Slàinte

      Lemmy :headbang:

      Lemmy`s Whisky To Gogo Bar


      Suche Whisky mit Destillationsdatum 04.02.1993
    • Lemmy schrieb:

      Ich möchte die Bundeswehrzeit nicht missen!!
      Kann ich nicht beurteilen. Fakt ist, ich kann die NVA Zeit sehr gut missen. 1 1/2 Jahre eingesperrt in eine Kaserne. In den 1 1/2 Jahren gab es drei oder vier Kurzurlaube ( 3 Tage ) ,den ersten nach 6 Wochen Grundausbildung und einen längeren Urlaub (zwei Wochen ?)
      Ich war 26, hatte drei Kinder und meine Frau durfte mich ab und zu mit den Kindern besuchen. Davon abgesehen das meiner Familie ein Gehalt fehlte. (Ich bekam nur180,- DDR Mark Sold ).
      Während es bei euch Heimschläfer gab und ihr am Wochenende zu Hause wart, hab ich Wache geschoben vor dem bösen Feind.
      Nee, ich vermisse diese Sachen wirklich nicht.

      Gruß Jörg

      "Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche."
      Arnold Hau

      www.ugowski.com
      J.U. Gowski - Berlin Krimi
      Berlin Krimi
    • 100% Zustimmung. Gut, ich war erst 19 und Familie gab es noch nicht. Nur eine Freundin, die die Zeit nicht warten wollte. Ich habe mir auch nicht erwischen lassen bei den Alkoholexzessen. Denn ich wollte keinen einzigen Tag nachdienen.
      Slainte

      Jörg

      ___________

      Bibo ergo sum

      Ich trinke Alkohol nur an Tagen, die auf -g enden. Und mittwochs.

      Urmenschen hatten nur Biofleisch, viel Bewegung, keine Zigaretten, keinen Alkohol und sind dennoch nie älter als 35 Jahre geworden.
    • Lemmy schrieb:

      War auch W15...D

      Ich möchte die Bundeswehrzeit nicht missen!!
      Das geht mir auch so. 1988 W15 gemacht vor dem Studium. Ich habe nie wieder so viel gelacht in meinem Leben wie in der Bundeswehrzeit ... und unglaubliche Schoten erlebt.

      Aber danach war es auch gut, dass es vorbei war; vermisst habe ich die BW nicht. Und idealisieren will ich die Zeit auch nicht. Aber ich bin in der Zeit mehr gereift als im Abitur und später im Studium.

      Dass die NVA und andere Armeen damit nicht zu vergleichen sind, glaube ich gerne.

      Gruß, Nils
      There are two things best taken naked, and one of them is whisky.
    • Bundeswehrzeit als W15 -er in der schönen Eifelstadt Daun
      Fernmeldebatt. 51 Ausbildung nach der Infanteriegrundausbildung
      als Horchfunker
      3 Monate Spezialausbildung , davon 2 Monate in Feldafing am
      Starnberger See
      Das optimale war der Schichtdienst 60 Stunden Dienst und 60 Stunden
      Freizeit

      Einziges Negativerlebnis war mein Antreten zum Diszie-empfang
      im grossen Dienstanzug , da ich meinen HFW seinen IQ bei einem Gespräch mit 60
      andeutete :D
    • Ach, ich habe genug Schoten zu schreiben.

      Mal eine:

      Freilaufend Übung und untergezogen auf nem Bauernhof in Hodenhagen. Echt.

      Meine 2 besten Kamerden und meiner einer hatten keine Nachtwache, also Pulle Jack Daniels und Coca Cola aus dem Sack geholt.

      Plus Dosenbier...

      Irgendwann mussten wir alle schiffen.

      Exakt in Reih und Glied :D am Zaun aufgestellt.
      Dieser Zaun war geilerweise unter Strom.

      Der, der links von mir stand hatte wohl den Längsten. vier_hopser:

      Er hat den Zaun, der weder zu sehen, noch zu hören war, über Kimme :rofl: Und Korn getroffen.
      Daraufhin hat sein Dödel so geschlackert, dass er sich über die eigene Schulter gepis.t hat.

      Er hat sich danach kräftig durchgeschüttelt.
      Durchkonzentrieren ging schlecht an diesem Abend im November 1986.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • naja, ich wollte da hin, direkt nach der lehre, aber da wollten die mich nicht und dann 6 jahre später wollte ich nicht mehr und dann kam im April das gesetz daß die nur noch bis 25 ziehen dürfen, obwohl die mir bei der nachmusterung im Januar noch geschrieben haben das sie mich bis 28 ziehen können, also das war meine bw zeit....irgendwie wäre ich da schon gerne hin gegangen, aber hat eben nicht sein sollen...
      so long und Gruß


      -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      forgive your enemies, but never forget their names (J.F.K.)
      .
      Der Teufel flüstert
      " Diesen Sturm wirst du nicht überleben"
      Der Krieger antwortet
      "ICH BIN DER STURM"

      .
      "Hüte dich vor einem Stier von vorn, vor einem Esel von hinten und vor einer dummen Frau von überall!“
    • Oh man lange her,
      hat nicht immer Spaß gemacht ,aber meistens bleiben ja die guten Erinnerungen.

      Ich wurde 1986 eingezogen, nach der grünen Ausbildung in Delmenhorst dann zum Feldkoch und Verpflegungswart spezialisiert <X .
      Als ich dann nach der Grundausbildung nach Munster kam PzAufklLehrBtl 11,sagte mir der Spieß ganz nebenbei, also Aufklärer,das sind sie nämlich ab jetzt und nicht mehr Schütze, wir haben schon ganz viele Köche hier, wir brauchen Sanitäter wie wäre es damit , dann können sie auch Führerschein Kl 2 machen.
      Hab ich mir gedacht " warum nicht". Gaaaaanz schlechte Entscheidung.
      Nochmal ab zur Ausbildung als Sanitäter nach Hamburg Harburg. Was haben wir gekotzt, Schleiftechniken erlernen, ich wusste damals nicht das es in Harburger Wäldern Berge gibt.
      Wenn ich in der normalen Ausbildung mal ne Trage in der Hand hatte, dann für 10 min oder so, aber da mussten wir immer den schwersten( natürlich) durch die ganze Harke schleppen ( ich glaube so hieß der Wald ).
      Ach ja im Endeffekt hab ich dann auch nicht Klasse 2 gemacht, sonder Kettenfahrzeuge und dann fuhr ich MTW.... :thumbsup: .
      Aber in der Stamm Kompanie wars ganz lustig.
      Und in der Ausbildung zum Sani traf ich dann noch einen Stubenkameraden aus Delmenhorst, der war nach Leer versetzt worden als Feldkoch ins San Bataillon und dort mussten alle die Sani Ausbildung haben. ?(

      Gruß

      Frank