Microbrews Louisiana

    • Microbrews Louisiana

      In Louisiana sicherlich die schönste und lebendigste Stadt: New Orleans " The Big Easy"
      Wer einmal da war, wird wissen wovon ich rede. Ich war inzwischen das 6. oder 7. mal da.
      Vorab ein paar Tipps bevor wir zum eigentlichen Thema des Thread kommen - dem Bier.
      Sicherlich die Haupt Touristen Attraktion: das French Quater. Man kann sich z.Bsp. im 8th Policedepartment in der Royal Street ein T-Shirt aus dem Automaten ziehen, der dort im Revier in der Eingangshalle steht. Was ich natürlich gemacht habe.
      Ich fands einfach schräg.
      Aber wenn man es sich einrichten kann, sollte man es vermeiden an einem Wochenende das Viertel zu besuchen, erst recht nicht Abends. Da hat man den Eindruck das Viertel um die Bourbon Street ist fest in der Hand von puritanischen Texaner die dort endlich mal die Sau rauslassen können.
      Scheint so ne art Ballermann für sie zu sein. Ist ja auch der einzige Ort in USA wo man " beer to go" bekommt ( Bier in Plastebecher ) und man sich ungeniert in der Öffentlichkeit besaufen kann.
      In der Woche ist es ruhiger.
      Die Straßen, die das French Quater einrahmen sind: die Canalstreet, die North Rampart, die Decatur und die Esplanade Ave.
      Wer Live Musik hören möchte ( Dixie, Blues, Songwriting, Rock ) sollte sich von der Decatur kommend über die Esplanade wagen. Da fängt der Ortsteil Marigny an.
      Hier liegt die Frenchman Street. Viele gute Restaurants, Bars die Livemusik haben. Es kostet kein Eintritt. Einzige Bedingung: man trinkt was.
      1 Drink in einer 3/4 Stunde. Wenn man nur was trinken möchte und nichts essen wird man meist an der Bar platziert. Aber das Essen ist gut. Meine Frau ist dort gerne frische Austern, mit Käse überbacken.

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      Der Auftritt der Bands geht so eine 3/4 - 1 Stunde, manchmal auch länger wenn es zu einer Session ausartet. Danach geht die Band mit nem Hut rum und sammelt Geld. Fakt ist hier bezahle ich liebend gern ein paar Dollar im Gegensatz zu der musikalischen Zumutung die ich manchmal in der Berliner S-Bahn ertragen muß.
      Hier habe ich Anfang der 90er eine Band gesehen/gehört: die House Levelers. Waren scheinbar in NO schon eine kleine Größe. Haben mir gut gefallen.
      Bin dann in einen Plattenladen in der Decatur ( leider gibt es den nicht mehr ) und fragte wegen einer CD von denen dort nach. Der Mann war sichtlich erfreut wegen der Nachfrage.
      Sagte aber er hätt nur die LP ( No Difinitions ) von denen. Egal, sagte ich ( über dan Transport mnach Deutschland wollte ich mir erstmal keine Gedanken machen, CD waren da einfach praktischer )und kaufte die. Darauf er: Wenn ich eine Autogramm von dem Gitarristen möchte sollte ich in seinen zweiten Laden gehen, dort arbeitet er als Verkäufer. Gesagt getan. Seitdem habe ich eine Platte mit dem Autogramm von Pete Ficht ( seine Großmutter ist in Bremen geboren ). Leider hat sich die Band um 1994 aufgelöst. Er ist jetzt eine Größe in Oregon und der zweite Mann in der Band, Grayson Capp ist wieder nach Alabama zurück. Hat auch recht großen Erfolg mit seinen Platten. Vom Schlagzeuger hab ich nichts mehr gehört. Was ich damit sagen will: Also wenn man Glück hat, sieht man kommende Stars oder Größen für lau, wie manche sagen würden.
      Auch ein interessantes Viertel ist der Garden District. Mit der Strassenbahn ( stammen noch aus den 20er Jahren ) die St. Charles hochfahren. Viel Grün und Stadtvillen. Die Tulane Uni und der Zoo sind dort. Auch den Friedhof sollte man sich ansehen. Parallel zur St. Charles befindet sich die Magazine Street. Dort sind viele kleine Boutiquen, aber auch das Slim Goodies Diner. Sehr gutes Frühstück und der beste Strawberry Milk Shake den man für Geld bekommen kann. Für mich gehört Goodies zum Pflichtprogramm wenn ich in "Big Easy" bin.

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      Auch ein gutes Frühstück und die besten Pancakes der Stadt bekommt man hier : Satsuma in der 3218 Dauphin Street.
      Aber nun zum eigentlichen Thema: das Bier.
      Wenn man also doch mal das French Quater besuchen will, gibt es dort in der Decatur das Crescent City Brewhouse.
      1991 von einem Deutschen gegründet war es der erste Brewpub in Louisiana.
      Das Essen ist gut, das Bier auch. Aber nicht überragend. Am Eingang kann man sich "Beer To Go" abfüllen lassen und mit dem Bier in der Hand weiter flanieren.

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      Adresse:
      527 Decatur St, New Orleans, LA 70130

      Öffnungszeiten:
      täglich von 11.30-22.00 am WE ( Fr/Sa) bis 23.00 Uhr

      weiteres folgt.....
    • New Orleans: NOLA

      NOLA eine Brewery in der Tchoupitoulas St. Eine lange Straße die am Mississippi River lang geht.
      Dort angesiedelt haben sich 2 Brauereien ( davon ist eine die NOLA ) und der empfehlenswerte Musikklub Tipitana's.
      Die Nola Brewerywurde von einem Navy Offizier gegründet, der nach dem Katrina Unglück in seine Heimat zurückkehrte und feststellen mußte,
      dass sein geliebtes Dixiebeer nicht mehr in New Orleans gebraut wurde ( die Dixie Brewery lag in der Tulane, wie auch unser Stamm B&B. Beides sind Opfer von Katrina geworden. ) sondern in Wisconsin.


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      Der Gastraum ist schön urig. Essen wie gehabt und sie haben eine große Bierauswahl. Auch hier gibt es wieder den Growler für unterwegs.

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      Natürlich ging hier wieder ein Tastingset ( Flight ) rein.

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      Sie bieten auch Brauereien Touren an.
      Insgesamt alles sehr professionell aufgezogen

      Adresse:
      3001 Tchoupitoulas St,
      New Orleans, Louisiana 70115

      Öffnungszeiten:

      jeden Tag von 11.00- 23.00 Uhr

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    • NewOrleans : Urban South Brewery


      Die Urban South Brewery ist von einem Cajun gegründet und noch relativ jung. Auch sie befindet sich in der Tchoupitoulas St.
      In der großen geräumigen ehemaligen Lagerhalle befindet sich die Brauerei und davon abgetrennt der Taproom.
      Wie in der Nola haben mich auch hier die dunklen Biere überzeugt. Die Halle mit dem Taproom ist sehr groß.

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      Im vorderen Bereich kann man sich dem Cornhole widmen. In der Stormbringer Brewery in Portland hab ich das auch schon gesehen.
      Abends finden manchmal auch Square Dance Veranstaltungen statt.
      Auch hier gibt es ( außer den Growler für unterwegs ) die Crowler, frisch abgefülltes Bier in Büchsen.

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      Interessant fand ich die Lösung mit dem Essen.
      Da man selber keine Küche hatte, stand vor den Brewery ein Cateringwagen bei dem man sich Wraps, Burger , Sandwich bestellen konnte.

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      Es wurde frisch zubereitet und man konnte es in der Brauerei verzehren.
      Und klar, natürlich gibt es auch das Tastingset.

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      Insgesamt eine Bereicherung für New Orleans.

      Adresse:
      1645 Tchoupitoulas St
      New Orleans, LA 70130

      Öffnungszeiten:
      Dienstag/Mittwoch geschlossen ( Brautage )
      Mo/Do/Fr von 16.00 Uhr - open End
      Sa/So von 11.00 Uhr - open End

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    • Lafayette: Parish Brewery

      Lafayette ( Läfjett wie die Einheimischen es aussprechen ), Cajungebiet, Heimat der LSU.
      Auf die Brauerei bin ich gekommen, als ich in New Orleans in der Frenchman Street ihr Envie Pale Ale vom Hahn zu trinken bekam, lecker.
      Die Parish Brewery ist noch verhältnismäßig jung: 2008 gegründet.
      Mittlerweile füllen sie aber ihr Bier auch schon in Flaschen ab.
      So das man auch das Bier innerhalb Louisianas in verschiedenen Einkaufsläden bekommt ( Rousses z.Bsp. )
      Die Brauerei liegt abseits von Lafayette, genau genommen in Broussard in einem Gewerbegebiet kurz vor Lafayette.
      Aber wie in vielen Ecken der USA weiß man nicht wo ein Ort aufhört und der andere anfängt.
      Hier sind wieder die Einheimischen nach der Arbeit anzutreffen, ob auf ein paar Bierchen oder weil sie sich ihren Growler auffüllen lassen wollen.

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      Die Inneneinrichtung spartanisch, aber nicht ungemütlich.

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      Es gibt einen Flight mit 4 oder 6 Samplern die man sich aus der Wand-Karte aussuchen kann.
      Kostenpunkt 9,- bzw. 12,- US- Dollar
      Da ich noch fahren musste und das Envie ja schon kannte, gab es bei mir das 4er Set.

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      Auch hier gibt es das Essen aus dem Cateringwagen neben dem Tap-Room. Es war ausgesprochen schmackhaft.
      Natürlich haben sie auch Merchandising in Form von Shirts, Caps, Gläsern und ihr Bier in Flaschen. Aber den obligatorischen Growler gibt es auch.

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      Adresse:
      229 Jared Dr.
      Broussard, LA 70518

      Öffnungszeiten:
      Mo/Di/Mi: von 14.00 - 20.00 Uhr
      Do/Fr : von 12.00 - 20.00 Uhr
      Sa von 11.00 - 19.00 Uhr
      So geschlossen

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    • Lafayette: Cajun Brewery

      zum Schluss meiner New Orleans/Louisiana Tour, meine mir sympathischste und die jüngste Brewery. The Cajun Brewery

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      Oktober 2015 gegründet.

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      Alles ( Bis auf die Brauerei selbst ) wirkt noch etwas provisorisch:
      Tap-Room, Merchandising. Aber unkompliziert und mit Enthusiasmus.

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      rechts mit dem Glas ist der Headbrewer James Ludgrin
      links sein Gehilfe und der Vogel in der Mitte bin ich.

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      Sie freuen sich über das Interesse und hoffen das ihre Bierszene sich mal
      an Oregon, Washington oder Kalifornien annähert. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Das Bier ist aber schonmal sehr gut.
      Auch wenn die Auswahl noch recht bescheiden ist..
      Das BAYOU BRUNETTE hatte es mir echt angetan. Ein Brown Ale/Stout was man auch in großer Hitze trinken konnte und auch noch schmeckte ( Wir hatten 35 Grad im Schatten )
      Sicher ist, in ein paar Jahren schau ich wieder vorbei. Ich wünsch den Junx alles gute.

      Öffnungszeiten:
      Mo-Fr von 10.00 - 19.00 Uhr
      Sa/So geschlossen


      Adresse:
      206 Rayburn Street, Lafayette, LA. 70506