3. Chieftain´s Whisky gegen Notes OT

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    • Mir hat es auch Spaß gemacht.



      Schön die unterschiedlichen Ansichten zu lesen.

      Werde auf jeden Fall den Glenrothes als Ft nachsieben, evtl. auch andere



      Gruß und danke für das Mitmachen

      Dierk



      PS : Jetzt bist Du dran Thomas ;-))
    • fand ich gestern auch recht interessant, besonders wie die unterschiedlichen gerüche und geschmäcker zusammen gekommen sind, die man selber vielleicht nicht wahr genommen hat.

      mal sehen wann es wieder so weit ist, wird bestimmt wieder gut werden.....
      so long und Gruß

      Patrick


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      forgive your enemies, but never forget their names (J.F.K.)
      .
      Der Teufel flüstert
      " Diesen Sturm wirst du nicht überleben"
      Der Krieger antwortet
      "ICH BIN DER STURM"

      .
      "Hüte dich vor einem Stier von vorn, vor einem Esel von hinten und vor einer dummen Frau von überall!“
    • Moin



      Wir hatten ja so unsere "Probleme" mit der arbe des Caoil Ila aus dem Sherry Faß.

      Hier die Antwort von Chieftain´s (ging echt fix, finde ich) mal so freu übersetzt, wie das mit meinen geringen Kenntnissen möglich ist :



      Der Caol Ila war ursprünglich in einem refill hogshead beor er für 20 Monat in einem "frischen" Oloroso Sherry Cask lag.

      Leider hat der Whisky nicht viel Farbe vom Faß bekommen. Die heutigen Sherry Fässer ergeben nicht immer die Farbe , die man erwartet. Während alte/frühere Sherryfässer bis 80 Jahre benutzt wurden, sind es heute manchmal nur wenige Jahre.



      Soviel dazu.

      Gruß

      Dierk




      .
    • hvalur schrieb:

      Moin



      Wir hatten ja so unsere "Probleme" mit der arbe des Caoil Ila aus dem Sherry Faß.

      Hier die Antwort von Chieftain´s (ging echt fix, finde ich) mal so freu übersetzt, wie das mit meinen geringen Kenntnissen möglich ist :



      Der Caol Ila war ursprünglich in einem refill hogshead beor er für 20 Monat in einem "frischen" Oloroso Sherry Cask lag.

      Leider hat der Whisky nicht viel Farbe vom Faß bekommen. Die heutigen Sherry Fässer ergeben nicht immer die Farbe , die man erwartet. Während alte/frühere Sherryfässer bis 80 Jahre benutzt wurden, sind es heute manchmal nur wenige Jahre.



      Soviel dazu.

      Gruß

      Dierk

      .


      ....na dann hatten wir ja mit dem Glenrothes richtiges Glück, das der noch ein verfünftiges Fass erhalten hat. :D
      so long und Gruß

      Patrick


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      .
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      Der Krieger antwortet
      "ICH BIN DER STURM"

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    • Unter großen Mühen habe ich mich an meinen PC unters Dach geschleppt, wo der Mitschnitt des OT lagert. Mit 'nem gebrochenen Knie und dementsprechend Gipsbein keine leichte Aufgabe, aber ich muss ja meinen Part der Vereinbarung auch erfüllen... Zum Glück habe ich noch was in den Flaschen, kann also, während ich schreibe, nochmal die Eindrücke erleben... :lala: Hoffentlich komme ich die Treppen auch heil wieder runter... :lala:

      Eigentlich sollte das Tasting ja blind stattfinden, aber bei den Farb- und Geruchseindrücken war eigentlich recht schnell klar, was sich hinter den magischen 3 Buchstaben T-H-W verbarg. Eine Weile wurde noch gerätselt, ob das Dierks Verehrung für einen regionalen Sportverein widerspiegeln sollte, aber ich war mir ziemlich sicher, dass das meine Initialen THomas Weisbach waren... :headbang:

      Es ging los mit T: Dalmore Rum Finish, 14 Jahre, 46%
      Farblich wurde der Stoff übereinstimmend als heller weißwein eingestuft. Danach hörten aber die Gemeinsamkeiten schon auf... 8|
      Es ging ans Nosen...
      Fruchtig, Malz, Weißwein, starker Rumgeruch, Rosinen, Trockenfrüchte wirbelten durch den Chat. Williams-Christ und Mazipan, riecht wie R*tter Sport Rum-Traube-Nuss.
      Beim Nachtasten würde ich die Stachelbeeren oder grünen Äpfel bestätigen. Eine deutliche Süße vom Rum, brauner Zucker, Honig...
      "Schöner leichter Sommerwhisky", beschwingt wie eine Sommerwiese - Die Nase kam an, nur ein OT bemängelte zuviel Rum.
      Beim Tasten überraschte ein Teilnehmer dann mit der völlig überraschenden Erkenntnis, dass dieser Tropfen wohl nicht mehr als 46% hätte... Whow, was für eine Nase bzw. feiner Gaumen... :rofl:
      Im Mund erwartete die OT eine Menge Rum und die dazugehörige Süße, auch Rosinen und brauner Zucker wurden genannt. Die Meinung vom leichten Sommerwhisky wurde recht schnell revidiert, ich würde dies angesichts meiner Eindrücke beim Nachtasten aber nicht ganz beiseite schieben wollen. Rum und Sommer ist 'ne gute Mischung... :ok:
      Der Geschmack war nicht jedermanns Sache. Etwa die Hälfte der Taster lobte zwar die Übereinstimmung von Nase und Mund, konnte sich aber dennoch nicht so recht für diesen Whisky erwärmen.
      Die "Fans" des Getränks warteten mit Bemerkungen auf, wie "nach wenigen Miuten verbelibt eine angenehme Süße, man möchte schmatzen und nachtrinken" oder "finde ihn nicht zu alkoholisch, auch nicht zu scharf...finde ihn eigentlich sehr stimmig" oder "Geschmack: süß und deutlich Rum, malzig und cremig, sehr viskos und sirupartig mit einem langen vollen Finish, mit viel Süße und schwerem Rum und einer dezenten Schärfe" und "ausgewogen und sehr reif für sein Alter, viel Vanille und Toffee, im Finish noch etwas Kokos und viel Karamell am Ende"...
      Es gab jedoch auch ablehnende Stimmen: "Egal, was die Flasche kostet, ich würde sie mir nicht kaufen. Ich persönlich finde, daß der feine Destilleriecharakter vom Dalmore nicht gut mit Rumfässern harmoniert."

      Weiter ging es mit H: Glenrothes Sherry Butt, 12 Jahre, 43%
      Schon beim Eingießen war klar, wo dieser Whisky sein Leben verbracht hatte. Eine satte Farbe, dunkles Kupfer und ein starker Sherryduft, da blieb keine Frage offen... :klatschen:
      In der Nase überwog der schwere trockene Sherry mit Leder, leichte Kräuternoten und Zartbitterschokolade waren die ersten Eindrücke. Tapetenkleister? Ich weiß ja nicht, was Ihr so trinkt, aber ich lehne solche Getränke ab... Die Nase lies einen wesentlich älteren Malt vermuten. Hätten wir nicht gewusst, dass der Glenrothes "nur" 12 Jahre alt ist. der wäre sicher deutlich älter geschätzt worden. Ich verwende für diese Art von Geschmack "würdevolles altes Holz", jemand erwähnte einen Hauch Ramazotti, dunkle Schokolade und Trockenfrüchte-Rosinen, bisschen stechend und irgendwie trocken-mineralisch, Schokopudding und Espresso...
      Selbst ausgewiesene Torfnasen konnten ihre Begeisterung kaum verstecken: "Whow, der ist lecker!" oder "vollmundig und schwer, schön ölig und klebrig, kräftiger Sherry, leicht würzig, ein bisschen trocken und herb, langes leicht holzig-herbes Finish mit exxxxtrem dunkler Schokolade und schwerem Sherry"
      Einige Torfnasen zweifelten mittlerweile an ihren Geschmacksnerven:"Großschlucktauglich!" und "find den gar nicht so übel - mag ich jetzt Sherry Teile???"
      Nach der ganzen Begeisterung (Besonders schön: "Die Olivia Jones unter den Sherry Tunten!") fanden sich dann doch noch zwei Teilnehmer, die etwas Kritik anbrachten: "mir fehlt da etwas Körper und Volumen... mir insgesamt etwas zu herb" bzw. "Im Geschmack wiederholt sich das schokoladige, aber leider als Bitterschokolade. Denke, dass dieser Whisky in einem Sherryfass lag. Aber da stimmt gar nix. Kein ordentlicher Sherryeinfluss wie ich ihn mag. Der Abgang ist mittellang mit ein Anflug von Kräutern."
      Wurde beim Dalmore noch überwiegend über zu volle Regale geklagt, was einen Kauf verhindern würde, äußerten beim Glenrothes spontan etliche Taster, dass sie diese Flasche kaufen würden... :trinken:

      Zum Schluss ging es auf die Whiskyinsel Islay: W wie Caol Ila Oloroso Sherry Finish, 10 Jahre, 43%
      Endlich kam Torf in die Gläser... :lala:
      Man wunderte sich aber auch über die Farbe. Von einem Oloroso Sherry Finish erwartet man eine wesentlich dunklere Farbe, als sie der CI mitbrachte. Dieser Whisky irritierte... 8|
      Natürlich war man sich über die Herkunft des Whiskies anhand des deutlichen Torfs in der Nase schnell einig. Torf, Rauch und Banane waren die ersten Eindrücke. Die Dauer des Sherry Finishs wurde auf 2 Stunden geschätzt, denn davon war überhaupt nichts zu spüren. Keiner der Taster erwähnte das Wort Sherry, es sei denn, in der Frage, wo denn der Sherry sein...
      Über die Banane wurde etwas gestritten, man einigte sich schließlich auf süß. Nicht so komplex, aber die Nase fand allgemein Anklang...
      Der erste Eindruck im Mund las sich so: "Der ist aber sehr weich und rund im Mund, fast samtig." und "Vom Geschmack her so zum Wegschlabbern...könnte ein paar Prozente mehr vertragen..."
      Bekam der Glenrothes Lob von den Tornasen, reichte es für den CI zu einem Lob von einem ausgewiesenen Speysider: "Ich bin ja keine Torfnase, aber der CI gefällt mir, wenn ich auch den Oloroso vergeblich suche..."
      "Vollmundig und süß im Geschmack, im Abgang schießt der Rauch wieder hervor und mischt sich mit der Süße und dem Salz." Kurioserweise erwähnte kein OT irgendwelche Speck oder Räucheraromen, erst in den Notes, die ich als PN bekam, finden sich solche...
      Während die Hardcoretorfnasen darüber klagten, dass diese Whisky nicht in Fassstärke abgefüllt wurde, fanden sich auch Teilnehmer, die 43% für diesen Tropfen genau richtig fanden. Und ja, ich war einer davon... :top:
      Kritikpunkt war in der Hauptsache eine fehlende Komplexität. Junge Laphis wären da viel besser... Naja, ich bin da wohl nicht der Richtige, um das zu beurteilen... :S
      Trotzdem waren auch bei diesem Tropfen einige der Meinung, dass sie sich den CI wohl zulegen werden. "Hui... Also ich bin ja kein CI-Fan, aber der gefällt mir... Aber "nur" wegen seiner Drinkabilty... der geht gut runter... Keine Ecken oder Kanten... Einfach Rund! Brauche ICH sowas? Manchmal JA!" :headbang:

      Abschließend bat ich noch um die persönliche Rangfolge der Onlinetaster:
      H T W
      W H T
      H W T
      H W T
      H T W
      T H W
      W H T
      W H T
      H W T
      H W T
      H W T

      Wenn ich absteigend 3, 2 bzw. 1 Punkt vergebe, dann kommt H (Glenrothes) auf 29 Punkte, W (Caol Ila) auf 22 Punkte und T (Dalmore) auf 15 Punke. Hoffentlich habe ich mich nicht verrechnet... :S
      Interessant wäre, ob sich das auch in den Verkaufszahlen niederschlägt...
      Slainte!
      Thomas
      "Balvenie is Viagra in a glass" - Robin Laing im Speyside Whisky Song
      "Some people believe football is a matter of life and death, I am very disappointed with that attitude. I can assure you it is much, much more important than that." Bill Shankly
    • Sir Dino schrieb:

      Interessant wäre, ob sich das auch in den Verkaufszahlen niederschlägt...


      Tut es!
      Allerdings ist das nicht auf das Forum zurückzuführen, sondern auf Bestellungen anderer Kunden.
      Nordfriesland - der einzig echte Norden
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