Angepinnt Genuss eine Gläserfrage?

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    • Also die von Niklas beschriebenen Grappagläser finde ich ja auch ganz okay... :duck_weg:
      "Nationalism is an infantile disease. It is the measles of mankind." - Albert Einstein

      "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." E.Snowden

    • Da heute noch versandkostenfreie Bestellung bei Nachtmann moglich ist, wollt ich schon bei den Willsberger Whiskygläsern zuschlagen. Dass ich mind. 6 Gläser abnehmen muss, hat mich bei dem Stückpreis von 35,-- zunachst mal abgeschreckt.

      Irgendwer aus dem Raum Frankfurt heute Interesse an einer Sammelbestellung (3x 2 Gläser)? Oder werden die woanders auch in kleineren Mengen verkauft?
    • Viele Gläser

      Ich benutze unterschiedliche Gläser

      Heavy Peated nehme ich ein Rotwein Tasting Glas, Großer Bauch und oben mit einer Öffnung von 60mm. Bei Flora und Co a la Littlemill habe ich ebenfalls einen Snifter Spiegelau.
      Im Glencairn trinke ich ebenfalls einige Islays ganz gerne und meine Dalmores sogar in der zwischenzeit bevorzugt aus dem Glas. Das Standart Nosingglas Bugatti ist ein gutes Einstiegsglas.
      Das Nosingglas von Classic Malt benutze ich nur noch bei Tastings ansonsten gar nicht mehr.

      :duck_weg:
    • Bisher war ich nur passiver Leser hier, aber ich finde das Thema Gläser ein sehr spannendes.

      Direkt vorab: Ich bin ein Fan des Nosingglases, da es einfach die Aromen schön verdichtet und der Alkohol nicht zu penetrant ins Gesicht steigt. Trotzdem ist für mich der Genuss, wann, welcher Whisky sehr zeit- und situationsabhäng und weniger vom Glas. In ruhigen Situationen, z.B. klassisch vor dem Kaminofen, bin ich viel zugänglicher für komplexe und aromenreiche Whiskys. Hierfür ist ein Nosingglas natürlich wunderbar. In Gesellschaft von Freunden ist es fast egal was für ein Glas, da hier der Fokus auf das Gespräch mit den Freunden liegt und nebenher ein schöner Whisky den Abend abrundet. Es ist ein anderes Genusserleben, trotzdem nicht minder faszinierend...
    • Genuss aus dem richtigen Glas

      dergenießer schrieb:

      ich bin der Meinung, dass ein passendes Glas sehr zum Genuss oder Geschmack beiträgt.

      So könnte ich mir z.B auch kein gepflegtes Pils im Steinkrug vorstellen. Ein bayrisches Export dagegen schon.

      Für mich gilt deshalb für die Glaswahl: Je hochwertiger das Getränk ist, um so filigraner sollte das Trinkgefäß sein (Bei Tee z.B. ist es ähnlich).

      Die Form des Glases beeinflusst die Luftumwälzung im Glas. Also verstärkt das Aroma oder schwächt es ab.

      Dazu kommt natürlich der subjektive Eindruck des jeweiligen Genießers. Jedenfalls ist das bei mir so.

      Prost
      Stimmt. Dem kann ich mich nur anschließen + außerdem hat´s was mit Kultur, Zelebrieren etc. etc. zu tun. Qualitativ guter Wein - also nicht der, der im Aldiregal frü 2,99 steht... - gewinnt ungemein, aus dem "richtigen" Glas. Will sage, es sollte schon ein hochwertiges Qualitätsglas, idelaer Weise mundgeblasen, weil dünnwandiger als Maschinenware - sein. Solche Gläaser - egal, ob z. B. für Wein, oder Whisky - müssen deshalb nicht unbedingt teuer sein (es muss wirklich nicht Riedel sein, die Apothekenpreise für ihre Gläser aufrufen; es gibt durchaus andere, namhafte Hersteller, die absolut Topqualität produzieren, aber dabei bezahlber sind...).
      Ich trinke meine Whiskies am liebsten aus den mundgeblasenen Sherrytulpen von Schott-Zwiesel (hab, glaube ich, mal um die 6, oder 7 Euro für´s Glas bezahlt, sind aber vom Feinsten....).
      Aber letzlich muss das wirklich jeder selbst wissen, einige tun wahrscheinlich ein solches Verhalten als Snobismus ab, andere empfinden es als die Offenbarung schlechthin - dazwischen liegt wahrscheinlich - wie so oft - die Wahrheit. Nur, wer, so finde ich, sich teure Spirtuosen - und ich hab hier gehört, dass einige durchaus weit im zweistelligen und auch bis in den dreistelligen Bereich dafür ausgeben, hat auch ein paar Mark übrig, um das Zeug dann stilgerecht aus entsprechenden Gläsern zu genießen + nicht aus gespülten Mostertgläsern..... :D
    • Daläuft mir doch gerade in diesem Moment folgesdes FB-Bild über den Weg.... ein 250,- Whisky aus einem Tumbler....

      Aber gut, jeder wie er mag.
      Nosen würde ich aus solch einem Tumbler auch nicht, genießen durchaus. Will ich einen Whisky kennen lernen, dann genrne ein Nosinglas, will ich ihn 'nur' genießen, dann gerne ein GlenCairne-Glas oder auch den Spey-Tumbler.

      Gruß,
      McLepus
    • Moin, Moin, werte Whiskyfreunde,

      eine überaus spannende Diskussion über die diversen Whiskygläser :)

      Ich bin bereits im Besitz von 6 Glencairn-Gläsern, suche aber für mich jetzt aber noch ein "Besonderes", am ehesten sogar ein Stielglas vielleicht. Da innerhalb der Diskussion jetzt mehrere Gläser gefallen und beschrieben worden sind, frage ich mich nun, welches sich für mich am ehesten lohnen würde anzuschaffen :)

      Zusätzlich stelle ich mir auch die Frage, ob Eischstriche vorhanden sein sollten (2cl/4cl) um zum Verkosten eine bessere Kontrolle zwecks Wasserzugabe zu haben?

      Ich hoffe ihr könnte mir helfen :taetschel:
      Dem Whisky zum Gruße
      Horst



      Uisge Beatha wards einst genannt
      Als flüssges Gold in Welt gesandt
      Wie Single Malt die Menschen eint
      Und friedlich über Gaumen scheint
    • Eichstrich ist besonders gut um den eigenen Pegel mehr unter Kontrolle zu haben ...
      Welches Glas dir am besten gefällt, mußt du allerdings selber entscheiden - bei vielen Whiskymessen ist ein Glas im Eintritt enthalten.
      (Limburg -> Bugatti ; Aquavitae -> Spiegelau ...) Da braucht man quasi keins extra kaufen. (Auch viele Geschenksets bringen Gläser ins Haus ...)
    • Zwischen den guten Gläsern um 5,- und den besseren um 20,- gibt's nicht viel.
      Einfach mal ein paar ausprobieren.
      Stölzle hat ein paar gute Gläser (Glencairn, Destillat Classic, Tasting, Experience Port, Sommelier).
      Save the planet - drink organic! (Black Isle Brewery)
    • Verspottet mich aber ich lege eher Wert auf Ergonomie beim Glas. Deshalb habe ich nach langer Suche eine Beigabe in der Geschenkbox zu meinem Favoriten erklärt. Kaufe öfter mal Flaschen mit Glas dazu. Hat sich fast schon ein kleiner Tick entwickelt. Auch gut in der Hand lagen die Gläser von Kilbeggan. Die ich meine gibt es aber leider nicht mehr.
    • Du meine Güte. Mir ist ganz schwindelig vom durchlesen. So viele Meinungen und unterschiedliche Gläser.
      Ich habe mit einem Glas in Tulpenform angefangen. Es stellt sich nun im nach hinein raus, das es ein Bugattiglas ist. Auch nicht schlecht für den Anfang.
      Mittlerweile besitze ich auch noch ein Nosingglas mit kurzem Stiel und ein Tumbler b.z.w ein Nosingglas mit standfestem Fuß (also ohne Stiel).

      Unterschiede? Nun ja. Muss ich noch mal Testen. :rolleyes:


      Gruß vom Dirk
    • Ich fühle mich noch keineswegs kompetent, diese Frage in diesem Sinne zu beantworten, dass ich einem bestimmten Whisky "sein" ideales Glas zuordnen könnte, weiß aber aus der Wein-Branche, wie hoch hier der Wert des Glases einzuschätzen ist. Dies beruht keineswegs auf Einbildung oder Psychologie, sondern beruht auf Fakten.

      Wehe dem, der einen Burgunder aus dem Bordeaux-Glas trinkt - und dies ist keine Frage der Etikette, sondern der Sensorik. :ok:
    • Ist schon irre, wieviel Tamtam man so um ein Glas machen kann.
      Ich hatte neulich mal die Gelegenheit auf einem Open Air Konzert einen Teeling probieren zu können. Den gab es da dann stilecht in 0,2 L Plastikbecher. Geschmeckt hat er trotzdem.
      Aber mal abseits solcher Banausereien finde ich schon, dass einem guten Whisky auch ein gutes Glas gebührt.
      Bei mir haben sich da bis jetzt nach einigen Versuchen zwei Gläser rauskristallisiert (schönes Wortspiel):
      Spiegelau Snifter und Glencairn.
      Für mich passen beide bis jetzt noch zu jedem Whisky, den ich probiert habe.
      Ich nutze sie allerdings mehr nach Einsatzort: gemütlich im Wohnzimmer meist das Spiegelau. Wenn ich im Garten am etwas wackeligen Gartentisch sitze, dann lieber das standfeste Glencairn.
      All we ever wanted was everything
      All we ever got was cold
      Bauhaus
    • Es ist ein Unterschied

      Weil ich es nicht besser wusste und auch keine anderen Gläser hatte, habe ich meine Whiskies bisher aus Tumblern getrunken.

      Jetzt habe ich mal einen direkten Vergleich gemacht. Ein Blair Athol (Sherry-Fass) aus dem Tumbler und aus einem Sherry-Glas, das von der Form einem gestielten Nosingglas recht nahe kommt.

      Es ist ein Unterschied! In dem improvisierten Nosingglas kommen die Aromen viel mehr zur Geltung. Und das liegt nicht daran, dass es "eigentlich" ein Sherry-Glas ist. Ich habs vorher abgestaubt und gespült. Da waren bestimmt keine Sherry-Reste mehr drin. ::/..

      Beim nächsten Besuch bei meinem Dealer stehen ein paar richtige Nosinggläser auf dem Einkaufszettel. ;)

      Sláinte
    • Vor einiger Zeit bin ich mal auf das "Norlan Glas" gestoßen.
      Und ich finde es albern.
      Ein modifiziertes Glencairn Glas, dass außenrum mit einem Tumbler verkleidet wurde.
      Potthäßlich.Glüclicherweise kostet das Set mit 2 Gläsern nur 42 Pfund...
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      Bauhaus
    • willard schrieb:

      Vor einiger Zeit bin ich mal auf das "Norlan Glas" gestoßen.
      Und ich finde es albern.
      Ein modifiziertes Glencairn Glas, dass außenrum mit einem Tumbler verkleidet wurde.
      Potthäßlich.Glüclicherweise kostet das Set mit 2 Gläsern nur 42 Pfund...
      Gibt es da einen Link/Bilder?
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Norlan Gläser im Bild

      Doppelwandiges Glas - schön, wenn man einen Hot Toddy draus trinkt, dann verbrennt man sich nicht die Finger. OK - im Gegensatz zum Original Glencairn-Glas wird der Inhalt wohl nicht wärmer, wenn man das Glas längere Zeit hält.
      Ehret die Blends! Ohne sie hätten wir keine Single Malts!
    • RavenNevermore schrieb:

      Norlan Gläser im Bild

      Doppelwandiges Glas - schön, wenn man einen Hot Toddy draus trinkt, dann verbrennt man sich nicht die Finger. OK - im Gegensatz zum Original Glencairn-Glas wird der Inhalt wohl nicht wärmer, wenn man das Glas längere Zeit hält.
      Ich würde Lederhandschuhe anziehen. :D
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • willard schrieb:

      Blacky schrieb:

      Ich würde Lederhandschuhe anziehen.
      Ich würde weiter meine ollen Gläser benutzen und mir für das Geld 'ne schöne Pulle Whisky gönnen :thumbsup:
      Froschvo..enlederhandschuhe sollen geruchsneutral sein. :rofl: schweinkram_denken:

      Ooops, hoffentlich gibt das nicht Mecker vom Meister.
      Ich bin ein Blauer

      Je größer der Dachschaden, um so freier ist der Blick in die Sterne.
    • Meine Güte, ihr seid soooo negativ ... :thumbdown:

      Ich dagegen versuche immer (fast immer, meisten, also wirklich ziemlich oft immer wieder), die positiven Aspekte zu sehen ... :saint:

      Aber die Idee mit 'ner schönen Pulle statt der Gläser ist mir auch schon gekommen ... :whistling:

      Und was passen da nun für Grüße hin?

      Also gut: Nachdenkende Grüße
      Karl

      PS: Hat eigentlich jemand das von Horst L. entwickelte Glas im Einsatz? Diesen gestauchten Cognacschwenker ...

      PPS: Mein Spitzenreiter in Sachen schlechtes Design eines Whiskyglases ist das von Neat. Es erinnert mich penetrant an einen Nachttopf ohne Henkel!
      Ehret die Blends! Ohne sie hätten wir keine Single Malts!